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Fast überall in Deutschland können schwule oder lesbische Paare jetzt in einer evangelischen Kirche heiraten. Doch viele Paare machen von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch. Was sind die Gründe für die Ablehnung?
27.02.2020
mit evangelisch.de
Der Bedarf an Seelsorge für HIV infizierte und an Aids Gestorbenen ist deutlich zurückgegangen
Die ökumenische Aids-Initiative "Kirche positHIV" in Berlin beendet mit einem Gottesdienst am 1. März nach gut 26 Jahren ihre Arbeit. "Der Bedarf an Seelsorge ist deutlich zurückgegangen", erklärt eine der Initiatorinnen, die evangelische Pfarrerin Dorothea Strauß.
27.02.2020
Katharina Rögner
Drei Kandidaten für Bischofswahl in der sächsischen Landeskirche.
Bischofswahl in Dresden: Drei Personen bewerben sich um das höchste geistliche Amt in der sächsischen Landeskirche. Gewählt wird Ende Februar auf einer Sondertagung der Landessynode.
Tageslosung
Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre.
Psalm 62,8
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und allerlei Böses gegen euch reden und dabei lügen.
Matthäus 5,11
Meldungen
Top Meldung
Tipps der EKHN gegen Coronavirus in der Kirche.
Die EKD sieht angesichts der derzeit bekannten Coronavirus-Fälle in Deutschland keinen Grund zu übertriebener Sorge oder gar zur Panik. "Trotzdem wird es viele Menschen geben, die sich Sorgen machen, wenn sie am Abendmahl teilnehmen", sagte ein EKD-Sprecher.
Thema
Titel des Fastenkalenders 2020 von "7 Wochen Ohne"
27.02.2020
Wie kann man in schwierigen Zeiten zuversichtlich bleiben? Ein Soziologe sagt: Eine "Katastrophenlobby", die alles schwarz sieht, habe es seit jeher gegeben. Tatsächlich gehe es den Menschen immer besser. Aber sie müssen die Probleme auch anpacken.
Mittwochsbild, 1. Woche, Sorge dich nicht!
26.02.2020
Es ist wieder Fastenzeit. "Zuversicht! 7 Wochen ohne Pessimismus" lautet das Motto. Frank Muchlinsky schreibt jede Woche eine Fasten-Mail mit Impulsen für das Pessimismus-Fasten. In Woche 1 geht heißt es: "Sorge dich nicht!"
Brille mit roter Clownsnase liegt auf gelben Hintergrund.
25.02.2020
Warum ist der Herrgott im rheinischen Karneval so oft mit dabei? Was Karnevalslieder und christlicher Glaube miteinander zu tun haben.
Erlebnisbauernhof der Aktion "7 Wochen MIT"
21.02.2020
Die Fastenzeit vor Ostern nutzen viele Menschen, um bewusst etwas anders zu machen als sonst. Oft verzichten sie auf etwas - die evangelische Kirchengemeinde im Schwarzwaldort Schiltach-Schenkenzell macht es aber anders. Sie startet die Aktion "7 Wochen MIT".
Blogs
24.02.2020 - 07:17
Stefanie Radtke
Während meiner Studienzeit haben wir ein bestimmtes Event gegründet, dafür waren wir in unserem Wohnheim sogar ein wenig berühmt, ja auch gefürchtet. In regelmäßigen Abständen luden wir unsere Kommiliton*innen ein, um gemeinsam die Kultur der „Dosenobst-Partys“ zu pflegen. Mitbringsel, wer kann es sich nicht denken, waren die wildesten Dosenfruchtkreationen. Und wirklich: es gibt keine Frucht, die es nicht in einer Dose zu kaufen gibt.
23.02.2020 - 13:05
Heiko Kuschel
Ein Ire sorgte bei seiner eigenen Beerdigung für viele Lacher
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Fragen und Antworten
Hallo, immer wieder plagt mich das Bild eines strafenden Gottes wenn ich irgendwelche Dinge gemacht habe, von denen ich annehme, sie seien nicht in Ordnung. Es führt dann sogar dazu, dass ich die Symptome, vor denen ich mich fürchte, auch wirklich bekomme - so sehr steigere ich mich in alles rein. Gerade in Bezug auf Pornovideos, die ich gelegentlich schaue, fürchte ich die Strafe Gottes. Was denken Sie über den gelegentlichen Konsum solcher Filme? Ist dies bei einem Christen nicht zu tolerieren? Überhaupt ist der ganze Bereich der Sexualität bei mir oft mit einem schlechten Gewissen verknüpft. Einen Grund hierfür sehe ich unter anderem in meiner früheren Mitgliedschaft einer Freikirche, die sich auch stark gegen Sex vor der Ehe aussprach. Weil ich mit Gottes Hilfe schon einige Krankheiten überstanden habe, habe ich oft das Gefühl besonders in seiner Schuld zu stehen. Viele Grüße Dirk
Antwort

Lieber Dirk,

Dass Sie beim Anschauen von Pornovideos ein schlechtes Gewissen beschleicht, teilen Sie vermutlich mit der großen Mehrheit aller Pornokonsumenten. Auch die evangelische Kirche steht der Pornografie kritisch gegenüber. Allerdings ist die Begründung dafür eine interessante. Der evangelische Theologe Peter Dabrock sagt dazu in einem Interview mit dem JS-Magazin (Evangelische Zeitschrift für Junge Soldaten) in de Juniausgabe 2014: "Pornos reduzieren Liebe auf Sex, machen Lust und Liebe...

Sehr geehrter Herr Pastor! Zuerst mal vielen Dank, dass Sie und ihre Kollegen diese Seite führen. Sie hat mir schon in einigen Belangen sehr weitergeholfen. Hoffentlich können Sie mir auch auf meine Frage eine Antwort geben. Ich bin römisch-katholisch getauft, männlich, nicht in einer festen Beziehung und seit einiger Zeit ist der Glaube ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich fühle mich von Männer- wie Frauenfüßen sexuell besonders angezogen und befriedige mich daher auch zu Fußbildern und -videos selbst. Ich habe auch schon mit anderen Leuten, die sich zu Ähnlichem angezogen fühlen, über das Internet Bilder ausgetauscht und mit ihnen gechattet. Zuerst dachte ich, dass sei für Gott sicher kein Problem, immerhin hat er mir diesen "Fetisch" ja gegeben. Doch dann begann ich zu recherchieren, was die Bibel und auch die Kirchen dazu sagen. Und da begannen, die Schuldgefühle in mir hochzukommen. Aus der Bibel wurde ich selbst nicht wirklich schlau, ob mein sexuelles Verhalten Sünde ist oder nicht, und bei den Auslegungen kommt es drauf an, wie "konservativ" oder "progressiv" der Verfasser ist. Irgendwie habe ich auch Angst, in die Hölle zu kommen. Wie denken Sie, dass ich weiter mit diesen Präferenzen umgehen soll? Ist es in Ordnung, sie online mit anderen auszuleben bzw. wo beginnt da "Sünde" oder ein unchristliches Verhalten? Es wäre wirklich super, wenn sie mir Bibelstellen zu diesem Thema, sofern sie passende wissen, geben könnten. Vielen Dank für Ihre Antwort schon im Voraus. Freundliche Grüße
Antwort

Lieber Sebastian,

es tut mir Leid, dass Ihre Vorliebe Ihnen Probleme mit Ihrem Gewissen bereitet. Ich habe dazu jüngst einen Artikel geschrieben, den ich Ihnen empfehlen möchte. Hier ist der Link zu dem Artikel.

Wenn Sie noch Genaueres zu den verschiedenen Körperteilen in der Bibel wissen möchten, empfehle ich Ihnen den Artikel von...

Sehr geehrter Herr Muchlinsky, ich bin gewillt, mein Latein aufzufrischen und auf den Stand zu kommen, dass ich irgendwann die Vulgata lesen kann. Nun ist das NT ja hauptsächlich in Koine verfasst. Dazu finde ich keine Kurse in meiner Stadt und autodidaktisch wage ich mich nicht an diese Sprache, da ich mit ihr im Gegensatz zu Latein noch nie richtig zu tun hatte und man mehr Material zu Latein findet. Mein Ziel ist es, möglichst nahe an den Urtext heran zu kommen. Deswegen die Frage: Lohnt es sich, Latein nochmal richtig zu lernen, um die Vulgata (zumindest erst einmal das Novum Testamentum) zu lesen und selbst zu übersetzen? Bekommt man damit eine größere Nähe zum Urtext oder ist das alles eher ein Hirngespinst und manche deutschen Bibelübersetzungen sind heutzutage viel ursprünglicher als es die Vulgata war und ist? Vielen Dank für Ihre Antwort!
Antwort

Liebe/r Kiri,

Die Vulgata ist ebenso wie jede Deutsche Bibel eine Übersetzung. Sie ist darum nicht näher dran am Urtext, sondern lediglich früher angefertigt worden. Schon Luther hat nicht mehr allein die Vulgata als Vorlage für seine Übersetzung ins Deutsche genommen, sondern die griechischen und hebräischen Texte, die ihm zur Verfügung standen. Und damit sind wir am entscheidenden Punkt. Wenn man gern nah an den Ursprungstext heran möchte, braucht man möglichst gute und verlässliche...

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Hand eines Kirchenmalers bemalt Relief an einer Kirchendecke in einer Kirche
Michael Hofmann hat einen besonderen Beruf: Er ist Kirchenmaler. Mit seiner kleinen Firma kümmert er sich um besondere Innenräume in der Region Oberfranken - die von evangelischen und katholischen Kirchen.
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Kinder stehen nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtsungslagers Auschwitz-Birkenau hinter Stacheldraht.
Sie wurden von den Nationalsozialisten verfolgt, in Konzentrationslagern inhaftiert, sahen dort das unvorstellbare Grauen dessen, was Menschen einander antun können - und haben überlebt. Das sind ihre Geschichten.
Aktion
Gemeinde/Landeskirchen
27.02.2020
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27.02.2020
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