evangelisch.de - Mehr als du glaubst

Den Abschied Jesu von seinen Jüngern beschreibt der Sonntag Exaudi. Doch er lässt sie nicht allein. In einem neuen Geist werden sie ihn erkennen. Nina Ciesielski schwärmt in ihrer Kurzpredigt davon, wie Gottes Geist immer an ihrer Seite ist, sie tröstet und auch mit ihr seufzt.
24.05.2020
Dieter Schneberger
Diakonissen im Frankfurter Diakonissenhaus
Diakonissen sind evangelische Frauen der Tat. Sie sind ehelos, leben zusammen in sogenannten Mutterhäusern und arbeiten meist in Sozial- und Pflegeberufen. In Frankfurt gibt es sie seit 150 Jahren - doch die Zukunft sieht nicht rosig aus.
24.05.2020
Jens Bayer-Gimm
Braunschweiger Gemeinde bietet Video-Konfirmation an
Viele 14-Jährige haben sich auf die Konfirmation gefreut, Familien ein Fest geplant - das fällt für viele nun erst einmal ins Wasser. Doch einzelne Kirchengemeinden haben Wege gefunden, das beliebte Fest trotz Corona zu feiern.
24.05.2020
Psalm 22
Der Ohrenweide-Podcast: Helge Heynold liest Psalm 22 aus der Lutherbibel 2017.
Tageslosung
Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte.
Psalm 130,4
Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!
Kolosser 3,13
Meldungen
Top Meldung
Coronavirus - Illustration des Virus
Im Umfeld einer baptistischen Gemeinde in Frankfurt sind mehr als 100 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Der hessische Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) rief dazu auf, "wachsam zu bleiben und nicht leichtsinnig zu werden".
Thema
Gott loben, gemeinsam feiern - mit Herz, Hand und Mund. Das bedeutet Kirchenmusik. In der evangelischen Kirche gibt es sie in einer bunten Vielfalt.
Kirchenglocke im Turm der Marktkirche in Hannover.
15.05.2020
Täglich um 19:30 Uhr läuten im Augenblick Kirchenglocken katholischer und evangelischer Gemeinden und rufen damit zum gemeinsamen Gebet in Zeiten von Social Distancing auf. Von der (auch historische) Bedeutung des Läutens berichtet der Glockensachverständige Claus Huber.
Kirchenchor
15.05.2020
Kein gemeinsamer Gesang, keine Posaunenchöre - die Corona-Krise hat Kirchenmusikern bislang viel abverlangt. Jetzt werden erste Lockerungen versucht.
Orgel des Monats Mai 2020
15.05.2020
Die Orgel in der Andreaskirche im hessischen Schöneck-Büdesheim (Main-Kinzig-Kreis) ist von der Stiftung Orgelklang zur "Orgel des Monats Mai 2020" ernannt worden.
Die Orgel wurde 1913 gebaut von G.F. Steinmeyer und Co., Oettingen
13.05.2020
Kein gemeinsamer Gesang, keine Posaunenchöre - in der Corona-Krise muss sich auch die Kirchenmusik neu erfinden. Organisten können jetzt zeigen, wozu ihre Instrumente in der Lage sind. Und Kirchenbands wandern ins Internet.
Blogs
20.05.2020 - 07:15
Dr. Kerstin Söderblom
Masken sind seit einigen Wochen zentraler Bestandteil des öffentlichen Lebens. Ich habe mir Gedanken über die ambivalente Wirkung und Bedeutung von Masken gemacht.
18.05.2020 - 08:00
Stefanie Radtke
Nicht jede*r schaut im Fernsehen, was ich so schaue. Das Trash-TV-Format „Are you the One?“ wird deshalb auch nicht unbedingt jede*r kennen. In dieser Sendung begegnen uns zehn Männer und zehn Frauen. Sie kannten einander vorher nicht, aber sie wurden so gecastet, dass zehn perfekte Paare dabei herauskommen könnten.
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Fragen und Antworten
Ich habe mich schon bei einigen theologischen Fragen an evangelische Pfarrer gewandt, die eine offenere Theologie vertreten, die weitläufig in Deutschland gelehrt wird. Dabei ging es zumeist um Fragen, die mir aufgetreten sind, als ich vor allem in baptistischen Gottesdiensten unterwegs war. Diese Leute vertreten konservativere, "fromme" Ansichten und werden gern als "Fundamentalisten" betitelt. Ich stellte mir dann immer die Frage, ob es wirklich so ist, dass man sich auf eine Seite schlagen muss. Die Progressiven oder die Konservativen? Ich selbst würde mich als Progressiven verstehen, allerdings gibt es in meinem direkten Umfeld auch viele Menschen, die eine konservative Sichtweise haben. Teilweise höre ich dann von Auseinandersetzungen. Verletzt man damit nicht auch den Grundsatz, dass sich alle Menschen vertragen und in Frieden leben sollen? Ich fühle mich in freikirchlichen Gemeinden eher fremd, aber trotzdem verbindet doch, dass wir Christen sind und wir alle an Gott und Jesus glauben. Von Progressiven kam meist die Antwort: "Das sind Fundamentalisten". Wer hat denn nun "Recht" und wie kann ich persönlich damit umgehen?
Antwort

Liebe Mona,

vielen Dank für die spannende Frage! Spannend finde ich sie vor allem auch, weil Sie so viele verschiedene Begriffe verwenden, die alle ihre eigene Bedeutung haben, obwohl sie häufig so verwendet werden, als wären sie lediglich andere Begriffe für dieselbe Haltung. Darum möchte ich mal alle Begriffe auflisten und einzeln anschauen:

  • konservativ
  • progressiv
  • fromm
  • fundamentalistisch

Was bedeuten diese Adjektive eigentlich? ...

Hallo Herr Muchlinsky, ich habe mal eine Frage zu Musik und zu Musikszenen. Ich höre unglaublich gerne Mittelalterrock, Seemanslieder, Metal und so weiter, z.B. Saltatio Mortis oder Amon Amarth und besuche auch gerne Festivals wie z.B. das Mittelalterlich Phantasie Spektakulum (MPS). Viele Songs dieser Bands haben christliche Inhalte (z.b. den Teufel) (z.B. Satans Fall, IX oder Galgenbalade von Saltatio Mortis, oder viele Songs von Powerwolf) oder eben sehr unchristliche, wie Mord, Gewalt, u.ä. (z.B. "und meine Kinder fressen Augen, ausgerissen, blutig" aus Sandmann von Saltatio Mortis) oder kritisieren Kirche und stellen Gott in Frage oder beziehen Anklagen an Gott oder allgemein Gott mit ein (z.B. Der letzte Spielmann von Saltatio Mortis). Oder sie Thematisieren Natureligionen wie die nordische, germanische oder griechische Mythologie (viele von Saltatio Mortis, Amon Amarth oder Versengold). Oft macht das ganze den Eindruck, als verhöhnten sie Gott oder nehmen ihn nicht ernst. Als ich letztes Jahr beim MPS war, ist mir das erste mal wirklich bewusst geworden, dass ich bei einigen Liedern einfach nicht mitsingen wollte, weil sie eben recht gottesverachtend oder brutal sind. Auch handelt dort der Mönch "Bruder Rectus"eben satirisch als Geistlicher. Dort hab ich dann angefangen, mir ernsthaft Gedanken darüber zu machen, ob ich als gläubige Christin überhaupt dort sein und solche Musik unterstützen darf. Auf der anderen Seite, gibt es in den Szenen ja auch Bands und Lieder, die christlich "unbedenklich" oder halt sogar sehr christlich sind. Und von der Musik her (wenn man eben die Texte bei gewissen Liedern nicht beachtet) höre ich die Bands und die Musik, auch die oben genannten Lieder, allgemein ja auch sehr sehr gerne, sonst würde ich sie ja einfach nicht mehr hören. Das Thema hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Können Sie mir Tipps/Anregungen geben, wie ich damit umgehen sollte? Und wie steht die christliche Kirche zu diesen Szenen?
Antwort

Liebe Hanna Marie,

danke für Ihre Frage!

Eine offizielle Haltung der evangelischen Kirche zu verschiedenen Musikszenen gibt es nicht. Da ich mich mit Heavy Metal und Mittelalterrock nicht so gut auskenne, verlinke ich einmal hier eine Antwort von Jonathan Overlach, der zum Thema Heavy Metal geantwortet hat:...

Wie ist die Formulierung "bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren Herrn" zu verstehen? Wir können doch direkt zu Gott beten, IHN bitten. Ich habe mir dazu zwar inzwischen "eine eigene Erklärung" gesucht, bin aber auf Ihre Antwort sehr gespannt.
Antwort

Liebe Ursel,

Sie haben natürlich Recht: Wir dürfen direkt zu Gott beten und brauchen im Grunde genommen keine "Vermittler". Trotzdem wird die Formulierung, die Sie hier zitieren, traditionell im Gottesdienst verwendet, und zwar als Schlussformel des sogenannten "Kollektengebetes". (Das ist das Gebet , das im Anfangsteil des Gottesdienstes gebetet wird, in dem sich die Gemeinde "sammelt", darum "Kollektengebet". Das hat nichts mit der Sammlung von Geld zu tun.)

Der Hintergrund dazu ist,...

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evangelisch.de startet permanentes Gebet bis zum Ende der Corona-Krise
Das Corona-Virus verhindert weitgehend, dass Menschen zu einem Gebet zusammen kommen. Dabei tut es gerade jetzt gut, zu wissen, dass auch andere für einen glimpflichen Ausgang der Pandemie eintreten. evangelisch.de ruft ab sofort eine Online-Gebetsgruppe ins Leben. Unter dem Motto "Du bist nicht allein" finden dort Beter*innen zusammen, die für den guten Ausgang der Corona-Krise beten.
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21.05.2020
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24.05.2020
Er wäre beinahe erster deutscher Friedensnobelpreisträger gewesen: Ausgerechnet der Erste Weltkrieg verhinderte die Auszeichnung für den württembergischen Pfarrer Otto Umfrid. Vor 100 Jahren ist er gestorben.
23.05.2020
Seit Beginn der Corona-Krise gehen bei der Kirchlichen Telefonseelsorge Berlin-Brandenburg doppelt so viele Anrufe wie zuvor ein. Von der alltäglichen Einsamkeit bis zu Verschwörungstheorien - die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kriegen alles zu hören.