"Da ist dem ganzen Stadtteil der Stecker gezogen"

Am Karfreitag erinnert sich die Kirche an das Leiden Jesu Christi am Kreuz. In diesem Jahr fällt der Tag in eine Zeit, in der durch die Corona-Pandemie viele Menschen mit Leid konfrontiert sind. Ein theologischer Impuls von Louisa Braeuer.
10.04.2020
Rainer Hofmann
Ostermärsche 190er
Am Karfreitag 1960 beginnt der erste Ostermarsch in Deutschland. Bis heute sind die Kundgebungen ein zentrales Element der Friedensbewegung. Mit einem Sternmarsch in der Lüneburger Heide fing das an, was in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nur virtuell stattfinden darf.
10.04.2020
Ein Kruzifix im Gegenlicht
Der Ohrenweide-Podcast: Helge Heynold liest von Jesu Kreuzigung und Tod im Markusevangelium, Kapitel 15, 21-47, aus der Lutherbibel 2017.
10.04.2020
Frau steht mit erhobenen Händen auf einem Stein vor einem See.
"Denn wir sind gerettet auf Hoffnung hin" ist das Motto der siebten Fastenwoche und beruft sich auf die Verse 24 bis 28 aus dem 8. Kapitel des Römerbriefs. Johannes Lohscheidt und Axel Kawalla stellen Euch hier ihren persönlichen Impuls dazu vor.
Tageslosung
Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten!
Psalm 112,1
Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. Denn ihr wart wie irrende Schafe; aber ihr seid nun umgekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.
1. Petrus 2,24-25
Meldungen
Top Meldung
Bemalte Ostereier
Leere Kirchen an Ostern: Die Corona-Pandemie wird 2020 eine große Herausforderung für Christen. Doch gerade die Osterbotschaft vom Sieg des Lebens über den Tod sei in diesem Jahr besonders wichtig, betonen die Bischöfe und wollen damit Mut machen.
Thema
Frau steht mit erhobenen Händen auf einem Stein vor einem See.
10.04.2020
"Denn wir sind gerettet auf Hoffnung hin" ist das Motto der siebten Fastenwoche und beruft sich auf die Verse 24 bis 28 aus dem 8. Kapitel des Römerbriefs. Johannes Lohscheidt und Axel Kawalla stellen Euch hier ihren persönlichen Impuls dazu vor.
Challenge Woche 6 Standbild
09.04.2020
Frank Muchlinsky stellt sich seiner bislang schwierigsten Aufgabe in Sachen Zuversicht: Weil in diesem Jahr die Straßentheater-Aktion "Mahl ganz anders" nicht stattfinden kann, will er ganz allein das Abendmahl von Leonardo Da Vinci nachstellen.
08.04.2020
Die frühere Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler hätte sich angesichts der Corona-Pandemie ein weniger passendes Jahresmotto der evangelischen Fastenaktion "7 Wochen ohne" gewünscht.
mittwoch_7_ivetavaivode_i-201.jpg
08.04.2020
Wir sind gerettet, aber das bedeutet nicht, dass wir nicht zu leiden hätten. Die Welt ist, wie Gott sie eingerichtet hat: wunderschön, voller Leben, voller Menschen, Tiere, Pflanzen, Bakterien und auch Viren. Frank Muchlinskys letzte Fastenmail vor Ostern.
Blogs
06.04.2020 - 06:00
Birgit Mattausch
01.04.2020 - 10:00
Katharina Payk
Was uns Quarantäne-Gottesdienste lehren können, kommentiert Katharina Payk.
Online Kirche
Morgenandacht anhören
Predigt lesen
Fragen und Antworten
Hallo Frau Klee, ich bin katholisch und mein Mann war bereits katholisch verheiratet. Er ist seit einigen Jahren geschieden. Also ist es richtig, dass wir katholisch nicht mehr heiraten dürfen, obwohl ich es nicht war ? Das ist der Traum jeder Frau und ich fände es wirklich sehr schade, wenn es nicht mehr geht. Dafür geht man ja schließlich zur Kommunion / Firmung etc. Über eine Antwort würde ich mich freuen. Liebe Grüße Fabienne
Antwort

Liebe Fabienne,

ich kann Sie und Ihren Traum von einer wundervollen kirchlichen Hochzeit sehr gut verstehen.

Es ist sehr schön, sich vor Gott und der Gemeinde zu seiner Liebe bekennen zu können. "Ja" zu sagen zu dem Menschen, den man liebt. Und das "Ja" Gottes als Segen zu empfangen.

In der katholischen Kirche ist - anders als in der evangelischen Kirche - die Ehe ein Sakrament. Die Liebe zweier Menschen macht die Liebe Gottes zum Menschen sichtbar. Gott wirkt in dieser Liebe und...

Lieber Herr Muchlinsky, Erstmal vorab: Ich stamme aus einer Freikirche und habe daher nicht allzu viel Kontakt zu Landeskirchen, also ist mir natürlich bewusst, dass meine Beobachtungen keinesfalls auf alle zutreffen. Man kann schließlich auch nicht alle Freikirchen über einen Kamm scheren. Wenn ich allerdings zur Landeskirche Kontakt hatte, ist mir aufgefallen, dass häufig sehr viel Wert auf weltliche Dinge gelegt wird und die Ewigkeit selten bis gar nicht erwähnt wird. Ein sehr aktuelles Beispiel ist die Stellungnahme der drei großen Kirchen Deutschlands zur Corona Epidemie. In dieser wird der Wert des Glaubens fast ausschließlich auf Mithilfe in der Gesellschaft bezogen und auch Gott selbst wird fast nur im Kontext erwähnt, dass er der Tröster der Kranken ist. Dies ist natürlich nicht falsch, aber persönlich hätte ich mir eher erhofft, zu hören, dass Angst in diesen Tagen unnötig ist, da unser Gott diese Welt überwunden hat. Oder Aufrufe zur Buße und zur Umkehr, da mit dem Tod eben nicht alles vorbei ist. So klang diese Stellungnahme auch nicht viel anders als die Rede der Bundeskanzlerin...Abgesehen davon habe ich schon oft auf die Frage, wozu Kirche eigentlich gebraucht wird, eher die Antwort gehört, dass sie Nächstenliebe predigt, nicht, dass sie den auferstandenen Christus predigt, den die Menschen für ihr Heil brauchen. (Und dass nicht nur von Mitschülern aus dem Reliunterricht, sondern auch von hochrangigen Kirchenvertretern) Ich habe sogar mal einen evangelischen Pfarrer predigen hören, dass Jesus nicht für ihn persönlich gestorben ist, sondern nur für die Menschen zu seiner (also Jesu, nicht des Pfarrers) Lebenszeit. Meine Frage ist nun, wie Sie das, als evangelischer Pfarrer, sehen? Bezieht sich die Kirche zu sehr auf die weltlichen Dinge, die sie tut? Liebe Grüße und Gottes Segen Florentina John
Antwort

Liebe Frau John,

ich kann Ihre Frage gut nachvollziehen. Manchmal ist unsere Kirche vor allem dadurch wahrnehmbar, weil sie sich für andere Menschen einsetzt. Das liegt natürlich zum einen daran, dass Kirche und Diakonie viele Initiativen unterstützen, die sich in erster Linie um das Wohl der Menschen im Hier und Jetzt kümmern. Zum anderen liegt es auch an der Wahrnehmung durch die verschiedenen Medien. Die Tagesschau wird sich nicht dafür interessieren, dass der Ratsvorsitzende der EKD,...

Am Schluss des Apostolischen Glaubensbekenntnis steht: Ich glaube an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen. Was bedeutet das?
Antwort

Lieber Michael,

Niemand weiß, was nach dem Tod passiert. Trotzdem bekennen Christ*innen auf der ganzen Welt Sonntag für Sonntag ihren Glauben mit den Worten: „Ich glaube an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben.“ Dieses Bekenntnis scheint jedem logischen Denken und allen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu widersprechen. Die Frage, was Christ*innen sich unter Auferstehung und ewigem Leben...

Ostern
Ostern ist das größte aller Feste im Kirchenjahreskreis. Jesus Christus ist auferstanden. Darum hoffen Christen auf das ewige Leben. Das Osterfest beginnt am Gründonnerstagabend mit einem Abendmahlsgottesdienst. Am Karfreitag ist Ruhe, der Gottesdienst zu Jesu Todesstunde um 15 Uhr geht darum, was Jesu Sterben am Kreuz für uns Christen bedeutet. Nach Karsamstag, dem Tag der Grabesruhe Christi. Mit einem Osterfeuer in der Osternacht wird die Auferstehung Christi gefeiert.
Kreuz und Dornenkranz
Seit Wochen sind wir mit der Angst vor der Corona-Pandemie und dem Leid von Erkrankten und Angehörigen konfronitert. Am heutigen Karfreitag erinneren sich Christ*innen an das Leid, das Jesus selbst am Kreuz erfahren hat. Ein theologischer Impuls von Louisa Braeuer.
Live-Gottesdienst im Internet
Trotz Kontaktbeschränkungen und Versammlungsverbot - Ostern fällt nicht aus. Die Landeskirchen bieten während der Feiertage zahlreiche Livestreams an. Und es gibt ein ökumenisches "Wort zum Sonntag".
Multimedia
Glasbildner Johannes Schreiter in der Glaswerkstatt Derix im Taunus.
Am 8. März 1930 wird Johannes Schreiter im Harz geboren. 1949 kriecht er unter Stacheldraht hindurch hinüber in den Westen. Er verletzt sich die Hand. Statt Musiker wird er Maler und Glasbildner, Professor und überzeugter Anhänger Jesu.
Serie
Roter Vorhang mit einem Mikrophon davor.
Jede Woche stellen hier Predigt-Slammer*innen ihren Zugang zu den Wochenthemen von 7 Wochen Ohne vor.
Aktion
evangelisch.de startet permanentes Gebet bis zum Ende der Corona-Krise
Das Corona-Virus verhindert weitgehend, dass Menschen zu einem Gebet zusammen kommen. Dabei tut es gerade jetzt gut, zu wissen, dass auch andere für einen glimpflichen Ausgang der Pandemie eintreten. evangelisch.de ruft ab sofort eine Online-Gebetsgruppe ins Leben. Unter dem Motto "Du bist nicht allein" finden dort Beter*innen zusammen, die für den guten Ausgang der Corona-Krise beten.
Gemeinde/Landeskirchen
09.04.2020
Mit einem musikalischen Ostergruß auf Abstand will eine evangelische Kirchengemeinde in Bremen unter den besonderen Bedingungen der Corona-Krise Bewohner von Pflegeheimen erfreuen.
09.04.2020
Weil wegen der Corona-Krise die Ostergottesdienste ausfallen müssen, hat sich der evangelische Kirchenkreis Plön-Segeberg einen besonderen Ostergruß einfallen lassen.
09.04.2020
Leere Kirchen an Ostern: Die Corona-Pandemie wird 2020 eine große Herausforderung für Christen. Doch gerade die Osterbotschaft vom Sieg des Lebens über den Tod sei in diesem Jahr besonders wichtig, betonen die Bischöfe und wollen damit Mut machen.