Einen Raum für die Zukunft schaffen

Christian Wagner

Foto: Mathias Albrecht

Viele transgeschlechtliche Jugendliche, aber auch queere Geflüchtete erleiden Diskriminierung, Gewalt und sogar Traumatisierung. Der Sozialpädagoge Christian Wagner hat sich als Trauma- und Gestalttherapeut auf diese Problemlagen spezialisiert. Im Interview erzählt er über seine Arbeit beim Berliner Jugendhilfeträger TRIALOG im Bereich QUEER LEBEN.

ALBRECHT: Jugendhilfe für transgeschlechtliche Jugendliche. Mal etwas provokant gefragt: Wozu eigentlich?

WAGNER: Wir machen ein Angebot für transgeschlechtliche, schwule, lesbische und queere Jugendliche. Es ist uns wichtig, dieses Gesamtpaket anzubieten. Unsere Erfahrung ist, dass Jugendliche, die sich selbst außerhalb vom heteronormativen Kontext definieren und empfinden, sich in den klassischen Jugendhilfestrukturen nicht unbedingt verstanden fühlen. Zwar ist auch dort  langsam etwas in Bewegung, da ist aber auch noch viel Unverständnis bei Mitarbeiter_innen. Es  fehlt in der Ausbildung an Kompetenzen für die Frage "Was brauchen diese Jugendlichen?". Und es fehlt einfach auch an Wissen über Heteronormativität und deren Auswirkungen. Daher kam vor sieben Jahren, als das Projekt entstanden ist, die Idee: Wir machen ein separates Angebot, wo diese Jugendlichen sich in einem Kontext von hier bin ich selbstverständlich erleben können. Das ist das Wesentliche an unserer Arbeit, diese Erfahrung: Ich bin hier keine exotische Person, sondern hier sind Andere, die sind auch trans. Das ist hier ganz selbstverständlich, was ich für Fragen und Bedürfnisse mitbringe. Auch die Mitarbeitenden sind zum Teil trans oder queer und können so aus eigener Erfahrung erzählen, wie sie ihr Leben bis hierhin gestaltet und bewältigt haben.

ALBRECHT: Mit welchen Bedürfnissen und Problemlagen setzen sich Du und Deine Kolleg_innen in Eurer alltäglichen Arbeit auseinander?

WAGNER: Das eine sind ganz klassisch Erfahrungen, zuhause, in der Schule, in Peergroups von Jugendlichen nicht akzeptiert zu sein, wenn ich nicht cis-geschlechtlich oder heterosexuell bin. Dazu gehört aber auch die Suche nach der Antwort: Was ist los mit mir? Ich merke vielleicht, irgendwas ist anders, aber ich weiß noch gar nicht so genau was. Für uns ist ein ganz wesentlicher Punkt, dass wir einen Raum bieten wollen, wo Jugendliche sich ausprobieren können, wo sie sich auf die Suche nach ihrer Identität machen können. Bei uns kannst du nicht nur kommen, weil du sagst: Ich bin trans, ich bin queer und weiß darüber alles. Sondern es ist auch ein Raum, wo du neugierig sein kannst, wo du sagen kannst: Okay, also irgendwie hetero bin ich nicht, aber was bin ich denn dann? Es geht ganz viel darum, Anregungen zu kriegen. Wir machen viel gemeinsam mit den Jugendlichen, wo sie in Austausch kommen können, auch um so einen Moment der Vereinzelung zu überwinden, von Anderen hören zu können, die vielleicht schon ein, zwei Jahre weiter sind in ihrem Prozess. Dort können die Jugendlichen fragen: Wie hast Du denn diesen Prozess bewältigt, was hat Dir denn geholfen? So ein ganz praktisches Problem bei den transgeschlechtlichen oder transsexuellen Jugendlichen ist die Frage der Transition, also das Bedürfnis: Ich will gegengeschlechtliche Hormone oder Hormonblocker nehmen. Ich will vielleicht schon eine Vornamens- und Personenstandsänderung vornehmen lassen. Und irgendwann auch geschlechtsangleichende Operationen. Wie geht das eigentlich alles? Darf ich das überhaupt als Jugendlicher? Wie ist das, wenn meine Eltern dagegen sind? Wir bieten auch Unterstützung für die Eltern an. Entweder im Rahmen von Familienhilfe oder wenn die Jugendlichen bei uns stationär in Wohngemeinschaften untergebracht sind. Das heißt, die Eltern werden unterstützt, möglichst gut ihre Kinder zu unterstützen, weil die Eltern zum Teil auch erstmal ziemlich überfordert sind mit der Situation. Wir begleiten die Jugendlichen bei Bedarf zu den Praxen, wo sie Hormone bekommen  können. Das ist ein ziemlicher Weg von Formalia, die Du beachten musst, Bedingungen die erfüllt werden müssen. Und da gibt's einfach eine Kompetenz bei uns, wir arbeiten zusammen mit der Inter- und Transberatungsstelle und mit dem Verein TransInterQueer, wo ganz viele fitte Leute arbeiten zu den Themen. So dass wir immer die aktuellen Informationen haben, um die Jugendlichen gut unterstützen zu können.

Die Erfahrung ist, dass Jugendliche, wenn sie merken: Hier bin ich als trans akzeptiert, dann erst mal überhaupt etwas wie Freiraum spüren zu gucken, was sind eigentlich meine sonstigen Themen? Also wenn sie in der Schule oder zuhause immer in die "Transecke" gestellt werden, nach dem Motto: Du bist ja die Transperson. Da scheint für manche Leute immer schon klar, dass es da mehr nicht zu sagen gibt. Die Jugendlichen haben aber natürlich viel mehr Themen und für die entsteht ein Raum, wenn das Transsein etwas Selbstverständliches und nichts Exotisches mehr ist.

ALBRECHT: Was sind ganz besondere Herausforderungen in Deiner Arbeit?

WAGNER: Da denke ich als erstes an die therapeutische Arbeit, die ich mittlerweile auch mit den Trans-Jugendlichen mache, das sind vorwiegend Geflüchtete oder Jugendliche mit sogenanntem Migrationshintergrund. Da sind geflüchtete Jugendliche hier, in der Hoffnung, das sie jetzt sicher sind, geflohen aus Verfolgung, vielleicht auf Grund der Transgeschlechtlichkeit, vielleicht auf Grund von Homosexualität oder auch auf Grund von politischer Verfolgung ihrer Eltern und dann machen sie die Erfahrung, dass auch hier Transgeschlechtlichkeit nicht unbedingt akzeptiert ist, indem sie etwa auf der Straße angegafft oder angepöbelt werden. Und sie machen dazu zum Teil auch noch rassistische Erfahrungen. Das macht mich manchmal, wenn ich das nur höre, einfach wütend. Da kommen Leute hierher, die Sicherheit brauchen und die erfahren dann zum Teil auch Retraumatisierung. Und das ist für uns bei Trialog und Queer Leben ein wichtiger Punkt. Deshalb suchen wir jetzt neu die Zusammenarbeit mit dem Verein TransInterQueer und GLADT e.V., weil wir entschieden haben, wir wollen dieses anti-rassistische Selbstverständnis bei uns vertiefen.

ALBRECHT: Du hast ja jetzt schon einige Male von Diskriminierungserfahrungen Deiner Klient_innen erzählt. Was bekommst Du da so an täglicher Ausgrenzung mit?

WAGNER: Das geht los bei Erfahrungen in der U-Bahn, dass sie irgendwie angegafft oder angepöbelt werden. In den Schulen ist es sehr unterschiedlich, da haben wir zum Glück einige Schulen, wo ein Bewusstsein dafür herrscht und auch eine Queer-Kompetenz mittlerweile existiert. Was ich oft höre ist, dass es eine allgemeine Toleranz in der Schule gibt. Es gibt Aufklärungsprojekte, die kommen in die Schule, erzählen was über Trans- und Cis-Geschlechtlichkeit und da kommt dann, während die da sind, so etwas wie ein: Ja, ist doch alles okay. Sobald es dann aber konkret wird und um bestimmte Personen geht, da gehen dann die Sprüche wieder los. Dann ist es mit der Toleranz eben leider wieder vorbei.

ALBRECHT: Du hast eben schon etwas von Deiner traumatherapeutischen Arbeit erzählt, wie bist Du auf die Idee gekommen, Dich als Traumatherapeut weiterzuqualifizieren?

WAGNER: Ich arbeite seit über zehn Jahren psychotherapeutisch und Trauma war ein Thema, über das ich immer wieder gestolpert bin, auch in der pädagogischen Arbeit. In dem, was Jugendliche erlebt haben im Aufwachsen, dass ihr So-Sein nicht akzeptiert wurde, dass es so viele Hindernisse gab, die ihnen in den Weg gelegt wurden. Daher kam die Idee, Traumatherapie zu lernen, Trauma besser zu verstehen. Dann habe ich diese Methode des Somatic Experiencing kennen gelernt und das Großartige daran finde ich, dass du nicht nochmal über das reden musst, was passiert ist, zum Beispiel bei Übergriffen. Sondern du kannst auf einer Körper-Spür-Ebene arbeiten und das senkt natürlich radikal das Risiko, dass es zu Retraumatisierungen kommt. Das hat mich sehr überzeugt. Diese Methode ist etwas Ressourcenorientiertes und Stärkendes, wo nicht die Traumaexposition im Mittelpunkt steht und das, was schlimm war.

ALBRECHT: Du hast bereits zweimal den Begriff der Retraumatisierung verwendet, kannst Du den für unsere Leser_innen einmal kurz erläutern?

WAGNER: Damit ist gemeint, wenn du traumatisiert bist, kann es passieren, wenn du von dem, was du Schlimmes erlebt hast, erzählst, dass du dann noch mal alles durchlebst. Den Schmerz und die Angst, die Bedrohung, die Panik. Das bekommt oft eine Eigendynamik, wenn die Leute von ihren Erlebnissen erzählen, dann kannst du in eine Art Strudel geraten und es selbst kaum noch stoppen. Das kann auch passieren, wenn jemand intensiv nachfragt: Erzähl doch mal, was Du Schlimmes erlebt hast. Auch dann kann es zu  einer Retraumatisierung kommen.

ALBRECHT: Wie sieht Deine konkrete traumatherapeutische Arbeit aus? Wenn jetzt ein_e Klient_in zu Dir kommt, was passiert dann?

WAGNER: Erstmal versuche ich, die Leute ein bisschen kennen zu lernen, um einen Eindruck zu kriegen. Wenn ich sie frage, wie ihr Tag war und sie erzählen vielleicht was kleines Positives, dann gucke ich, sind die in der Lage dabei zu bleiben. Denn manche Leute sind so traumatisiert, dass sie sofort wieder in das Trauma reinrutschen und gleich wieder bei dem Negativen landen. Das ist ein wichtiger Punkt, ob ich anknüpfen kann oder erst mal eine Grundlage aufbauen muss, damit die Leute bei was Positivem bleiben können.

Gerade bei den Geflüchteten ist Traumatherapie sehr behutsam anzuwenden. So lange jemand keinen sicheren Asylstatus hat, kannst Du nicht intensiv Traumata mit dem aufarbeiten. Damit Leute sich auf Traumabearbeitung einlassen können, brauchen sie ein Gefühl von Sicherheit.  Zumal der Alltag in diesem Fall auch eine potentiell traumatisierende Qualität hat, denn wenn ich jeden Tag damit rechnen muss, abgeschoben zu werden, lebe ich mehr oder weniger rund um die Uhr in Angst und das ist natürlich keine Basis, um Traumata aufzuarbeiten. Da würde ich dann eher stabilisierend arbeiten. Es gibt etwa eine ganze Reihe von Übungen, die man machen kann, damit Leute lernen, sich selber zu beruhigen, sich etwas Gutes zu tun, um auch nicht vom Nervensystem her in so einem Modus von Panik zu leben, weil das schlicht ungesund ist.

Wenn Leute zum Beispiel Übergriffe erleben, dann wäre da eine Möglichkeit, wo wir in der Traumatherapie sagen, man kann das "neu verhandeln". Das bedeutet, die betreffende Situation mit einem guten Ende zu imaginieren. Ein Jugendlicher hat mir beispielsweise mal erzählt: Ich war in der U-Bahn, wollte aussteigen und habe gesehen, auf dem Bahnsteig sind Leute, die werden mir gleich Ärger machen, ich war mir sicher. Und dann bin ich ausgestiegen und die haben mir Ärger gemacht. Da habe ich in der Therapie gesagt: Wenn Du noch mal überlegst, Du stehst da in der U-Bahn, siehst die und denkst, die machen mir Ärger, hättest Du da die Möglichkeit gehabt, einfach in der U-Bahn drin zu bleiben und nicht auszusteigen? Wie wäre das gewesen? Und er sagt: Ja stimmt, ich hätte auch weiterfahren können. Und dann hat er ganz breit gelächelt und du hast gesehen, wie sich der ganze Körper entspannt hat. Das ist ein schönes, kleines Beispiel für dieses Neuverhandeln, zu merken: Ah, ich hätte eine Alternative gehabt. Das verändert nicht das, was gewesen ist, aber es verändert das, was jetzt im Körper übrig ist und die Entspannung ist wirklich sichtbar und es schafft einen Raum für die Zukunft. Wenn ich noch mal in so einer Situation bin, dann habe ich schon mal in dem therapeutischen Kontext die Erfahrung gemacht, es gibt eine Alternative: Ich muss jetzt gar nicht aussteigen, ich kann auch erst mal überlegen, ob ich nicht eine Station weiterfahren kann.

ALBRECHT: Was ist so das Spektrum der Traumatisierungen mit denen Du konfrontiert wirst?

WAGNER: Bei den Geflüchteten insbesondere Gewalterfahrungen, sowohl innerhalb der Familie als auch durch Fremde. Aber auch Drohungen, z.T. Todesdrohungen auf Grund der Homosexualität oder der Transgeschlechtlichkeit. Gefängnisaufenthalte, bereits für Jugendliche auf Grund der sexuellen oder geschlechtlichen Identität. Allgemein Erfahrungen sexualisierter Gewalt. Und dann diese alltäglichen Diskriminierungen, wo es ja ganz schnell kippen kann in Momente von Bedrohung. Also wenn da mehrere Leute stehen, die vielleicht über mich spotten oder sich so vor mir aufbauen, dann weiß ich ja nicht, pöbeln die jetzt nur oder schlagen die gleich zu. Das kann auch schon traumatisierend sein, dass ich nicht weiß, was passiert, vor allem wenn ich das Gefühl habe, niemand guckt oder die Leute schauen aktiv weg und ich bin ganz allein in der Situation.

Das ist auch das Wesentliche bei Trauma: Gar nicht das, was passiert, sondern wie ich damit umgehen kann. Wenn ich allein damit bin und mich hilflos fühle und das Gefühl habe, ich kann da jetzt nicht mehr allein heraus, das ist das, was traumatisiert. Und deshalb geht es umgekehrt in der Therapie immer darum, aus diesem Gefühl der Hilflosigkeit wieder herauszuführen, die Leute zu begleiten, so etwas wie Selbstermächtigung zu finden, wieder Hoffnung zu schöpfen, dass sie in der Lage sind, ihr Leben wieder zu gestalten.

ALBRECHT: Alles, was Du beschreibst, klingt nach einer sehr spannenden, aber auch sehr anspruchsvollen Arbeit. Was motiviert Dich zu dem Engagement, das Du in Deinen Beruf steckst?

WAGNER: Der eine Aspekt ist: Ich habe als Jugendlicher schon angefangen, mich politisch zu engagieren, zuerst in der Schwulenbewegung und zu Geschlechterverhältnissen, später habe ich mich dann explizit queer verortet. Im Studium habe ich zu dem Thema schwule und lesbische Jugendliche in der Jugendhilfe gearbeitet. Das war die Zeit, wo das überhaupt erst mal aufkam, dass das ein professionelles Thema sein könnte, nicht nur von Selbsthilfegruppen, sondern dass Jugendhilfe tatsächlich Angebote machen könnte für schwule, lesbische und später dann auch trans und queere Jugendliche. Diese Professionalisierung, die da stattgefunden hat, habe ich mit viel Begeisterung verfolgt. Es war lange ein Traum von mir, in diesem Bereich zu arbeiten und daher war ich sehr glücklich, als ich diese Möglichkeit bei TRIALOG im Bereich QUEER LEBEN gefunden habe.

Der andere Aspekt ist: Was ich wirklich von Herzen gern mache, ist diese therapeutische Arbeit, das ist einfach etwas, wo ich merke, das kann ich gut, das macht Freude, da Leute - ich sag es mal etwas pathetisch – zurück ins Leben zu führen. Leute, die verzweifelt sind, die schwarz sehen und keine Hoffnung mehr haben, bei denen zu merken, da blüht wieder etwas auf. Das ist eine herausfordernde Arbeit, aber sie ist nicht immer anstrengend. Ich mache ja nichts für die Leute, sondern ich begleite, ich unterstütze sie. Ich gucke einfach auch, wo geht es leicht weiter, denn schwer ist es ja sowieso schon. Ich versuche, den Fokus zu verschieben, auf das, was geht. Das ist ein wesentlicher Punkt auch in dieser Traumatherapie, ich bin zutiefst davon überzeugt, dass auch traumatisierte Menschen in sich so etwas wie einen heilen Kern haben. Den versuche ich zu erreichen, den versuche ich zu stärken, so dass er sich ausbreiten kann.

ALBRECHT: Hast Du ein Gebetsanliegen, für das die Leser_innen des kreuz&queer-Blogs beten können?

WAGNER: Was mich gerade sehr bewegt, ist Tschetschenien. Und wenn ich an unser Gespräch eben noch mal denke, die Situation von queeren Geflüchteten, das ist mir wirklich ein Herzensanliegen geworden in der Arbeit bei TRIALOG. Wir haben bei QUEER LEBEN eine Wohngemeinschaft eröffnet für queere Geflüchtete. Diese Verschränkung von Heteronormativität und Rassismus, dass die in den Blick kommt, das ist mir wichtig. Und dass Menschen Entlastung, Ermutigung und Solidarität erfahren.

Was ich auch toll finde in der Arbeit mit den Jugendlichen ist, was diese auch an eigenen spirituellen oder auch Glaubenspotentialen mitbringen. Da sind islamische, christliche und orthodoxe Jugendliche dabei, also ganz unterschiedlich und was die auch an Wertschätzung für andere Religionen mitbringen, das finde ich sehr beeindruckend. Das ist für mich auch ein Gebetsanliegen, dass das weiterwachsen kann, diese Wertschätzung für unterschiedliche religiöse Richtungen.

 

Christian Wagner (47) ist verpartnert und lebt mit seinem Mann in Berlin. Neben seiner Tätigkeit für TRIALOG arbeitet er in eigener Praxis. Wagner ist aktives Gemeindeglied der Baptistengemeinde in Berlin-Schöneberg.