Portrait von Manfred Stolpe
30.12.2019 - 17:01
Er prägte Brandenburg nach der Wiedervereinigung wie kaum ein anderer: Nach Jahren des Kampfes gegen des Krebs ist der frühere Ministerpräsident Manfred Stolpe am Wochenende gestorben. Steinmeier, Merkel und viele andere kondolierten.
Pfarrer Kai Feller sammelte als Jugendlicher in der DDR Unterschriften gegen die Militärparade.
29.11.2019 - 09:15
Weil er das Ende von Militärparaden gefordert hatte, wurde Kai Feller 1988 von seiner Ostberliner Schule geworfen. Jetzt kehrte der evangelische Pfarrer dorthin zurück, um mit den Schülerinnen und Schülern zu diskutieren.
11.11.2019 - 13:27
Während der friedlichen Revolution im Herbst 1989 fiel die Berliner Mauer. Diese neun Pfarrer*innen waren dabei. Und sie hatten schon lange zuvor gegen die DDR protestiert. Ein Widerstand, der Neues schuf.
Alle Inhalte zu: DDR
Montagsdemo in Leipzig am 9.10.1989
09.10.2019 - 15:30
Johannes Süßmann
epd
Leipzig am 9. Oktober 1989: Eine gewaltsame Niederschlagung der Proteste in der DDR liegt in der Luft - doch es kommt anders. Mut, Solidarität und Aufrufe zum Gewaltverzicht machen den Tag zu einem Höhepunkt der friedlichen Revolution.
Denkmal vor der Nikolaikirche in Leipzig für die Montagsdemos von 9.10.1989.
09.10.2019 - 09:02
Vera Rüttimann
Der 9. Oktober 1989 ist ein historisches Datum: An diesem Tag siegte in Leipzig die friedliche Revolution. Die Demonstration im Anschluss an das Friedensgebet montags in der Nikolaikirche veränderte Deutschland und die Welt. Aber wie geht es St. Nikolai heute?
Harald Bretschneider, ehemaliger evangelischer Landesjugendpfarrer in Dresden und Initiator der kirchlichen Friedenskampagne "Schwerter zu Pflugscharen"
08.10.2019 - 12:46
Katharina Rögner
epd
Der frühere sächsische Oberlandeskirchenrat Harald Bretschneider (77) war während der friedlichen Revolution Landesjugendpfarrer in Sachsen. Sein Engagement kostete ihn beinahe das Leben. Im Interview spricht er über den Kalten Krieg und die Rolle der Kirchen in der DDR.
 in Schwante gründeten Pfarrer und Oppositionelle der DDR 1989 die erste politische Partei der Protestbewegung, die neue SDP.
07.10.2019 - 14:30
Yvonne Jennerjahn
epd
Der Massenprotest auf der Straße in der DDR wächst, da beschließen zwei evangelische Pfarrer: Eine Oppositionspartei muss her. Mit dem Aufruf zur Neugründung der ostdeutschen Sozialdemokratie gehen sie im Spätsommer 1989 an die Öffentlichkeit.
Pastor Florian Bortfeldt im ostfriesischen Idafehn vor den früheren Sperranlagen der DDR.
04.10.2019 - 09:28
Jörg Nielsen
epd
Nach dem Ende der DDR wurden 1.934 Kilometer Sperranlagen beseitigt. Kaum etwas erinnert noch an die die tödliche Grenze. Ein Pastor in Ostfriesland will das nicht hinnehmen und hat ein Mahnmal in seinem Garten errichtet.
Der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Uwe Schwabe
01.10.2019 - 10:24
Johannes Süßmann
epd
Seit 1982 gab es in der Leipziger Nikolaikirche Friedensgebete. 1989 wurde das evangelische Gotteshaus zum zentralen Ort der friedlichen Revolution in der DDR. Uwe Schwabe war ab 1984 regelmäßig dabei. Denn die evangelischen Kirchen boten jungen Andersdenkenden Rückzugsräume.
01.10.2019 - 10:07
Anna Wegmann, Markus Bechtold
evangelisch.de
St. Nikolai in Leipzig gehört zu den berühmtesten Kirchen Deutschlands. Das hat mit ihrer Rolle im Herbst 1989 zu tun. Die Friedensgebete ermutigten Menschen auf die Straße zu gehen und zu demonstrieren. Die Nikolaikirche gilt als der älteste noch erhaltene Kirchenbau in Leipzig.
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (Archivbild).
28.09.2019 - 09:21
epd
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, sieht 30 Jahre nach dem Mauerfall Defizite beim innerkirchlichen Vereinigungsprozess.
Leipziger Nikolaikirche
25.09.2019 - 11:15
epd
Die Leipziger Nikolaikirche gilt als einer der Ausgangspunkte der friedlichen Revolution in der DDR. Am 1. Oktober präsentiert der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) einen Dokumentarfilm über die Kirche.
Druckmaschine
06.09.2019 - 09:07
Josefine Janert
"radix-blätter" hieß eine Zeitschrift der DDR-Opposition. Sie widmete sich Umweltproblemen, Ausländerhass und anderen Themen, die in den offiziellen DDR-Medien nicht vorkamen. Evangelische und katholische Christen arbeiteten in schöner ökumenischer Eintracht daran.
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