Kirchentag 2019

Kirchentag 2019
evangelisch.de und chrismon nehmen euch mit auf den Deutschen Evangelischen Kirchentag nach Dortmund! Vom 19. bis zum 23. Juni 2019 bloggen wir hier vom Kirchentag.

Veranstaltungstipp für den Kirchentag: "Die Würde des menschen ist AN-tastbar"

Foto: Lilith Becker

Veranstaltungstipp für den Kirchentag: "Die Würde des menschen ist AN-tastbar"
Eine Veranstaltung jenseits der wichtigen Podien, riesigen Hallen und großen Bühnen. Aber trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen sehr empfehlenswert.

Zu hören sind Worte zur Menschenwürde aus dem Grundgesetz. Im Publikum regt sich Widerstand: "Das stimmt doch alles nicht!" Menschen stehen auf, gehen zur Bühne und beginnen zu singen. Der Kammerchor "accentus vocalis" unter der Leitung von Peter Scholl ist bekannt für ungewöhnliche Programme. Hier verwebt er Musik aus mehreren ­Epochen mit Texten von Brecht, Sölle und Kaleko, vorgetragen von Sprecher Helge Heynold. Sie nennen es ein "Trotzdem-Programm" und wollen zeigen: "Es lohnt sich, Handelnder zu bleiben und Widerstand zu leisten im Vertrauen auf das Gute." Eine ungewöhnliche Chordarbietung, "die man sich unbedingt ansehen und anhören muss!", wie sie sagen.

Zu erleben ist das Ganze am Samstag, den 22.6.2019 von 15–16.30 Uhr in der Kirche 
Heilig Geist, 
Neuer Graben 162, 
Dortmund (Innenstadt-West)

evangelisch.de hat die Mitwirkenden im Vorfeld mit der Kamera bei den Proben begleitet und stellt das Projekt im Film vor:

"Die Würde des Menschen ist AN-tastbar". Ein Chorprojekt für Text und Musik von accentus vocalis und Helge Heynold.

weitere Blogs

Wie wird man eins mit sich und allem?
Heilige Kümmernis
Reicht es aus, wenn Sexualethik und Pastoral sich nur auf das biologische Geschlecht fokussieren? Die AG Schwule Theologie e.V. versuchte mit ihrer Jahrestagung 2020 den Blick zu weiten.
Not lehrt beten: Die Corona-Beschränkungen bringen manche auf die seltsamsten Ideen.
Inspekteure der italienischen Küstenwache ("Guardia Costeria") haben eine "Porte State Control", eine Art technische Inspektion, auf der "Sea-Watch 4 durchgeführt.
Nach einer elfstündigen Inspektion des Rettungsschiffes fanden die italienischen Kontrolleure nach ihrer Ansicht 22 Mängel, die vor einem neuen Auslaufen der "Sea-Watch 4" behoben werden müssen. Die Festsetzung ist keine Überraschung für die Crew, schildert Constanze Broelemann aus Palermo. Die Behörden hätten schon in der Vergangenheit die Praxis der expliziten Fehlersuche gewählt, um Schiffe von Nichtregierungsorganisationen (NGO) an die Kette zu legen.