Eine Stimme gegen die Taliban

Kämpferin für Frauenrechte in Afghanistan

Lale Osman in berlin

© Amal, Berlin!

Die afghanische Frauenrechtlerin Lale Osman kämpft in Deutschland weiter für ihr Heimatland. Aora Helmzade (links) interviewte sie in Berlin.

Frauen in Afghanistan werden nicht allein durch die patriarchale Gesellschaft unterdrückt, sagt Lale Osman. "Ihnen wird das grundlegende Recht auf einen eigenen Namen, eine eigene Identität genommen." Nach Rückkehr der Taliban kämpft die Frauenrechtlerin in Deutschland weiter.

Ähnlich wie 2015 bröckelt die Willkommenskultur, die Hilfsbereitschaft für Geflüchtete aus der Ukraine droht nachzulassen. Mit einem Storytelling-Projekt wird dem Frust etwas entgegengesetzt. "Schließlich – das zeigt der Blick auf den Alltag – klappt es in der Regel gut mit dem Zusammenleben", meint  "Amal, Berlin!". Die Nachrichtenplattform stellt in einer Reihe auf evangelisch.de in den kommenden Wochen zehn Personen oder Projekte vor, die zeigen wie Integration von Geflüchteten in Berlin gelingen kann.

Lale Osman war als Frauenrechtlerin in Afghanistan fast am Ziel - endlich sollte auch der Name der Mutter in der Geburtsurkunde vermerkt werden. Da machte die erneute Machtübernahme durch die Taliban alles zu Nichte. Mit ihrem Engagement in Berlin will sie Frauen dort Mut machen. Aora Helmzadeh hat sie interviewt.

Dieses Video produzierte die Nachrichtenplattform "Amal, Berlin!" in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf und der Unterstützung der F.C.Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz.

evangelisch.de dankt "Amal, Berlin!" für die inhaltliche Kooperation.

Mehr zu Amal, Berlin!: Good News
Drei Journalisten der neuen ukrainischen Ausgabe des Nachrichtenportals
Das Online-Nachrichtenportal für Geflüchtete "Amal, Berlin!" wird mit Ukrainisch um eine weitere Sprache ergänzt.
Ana Alboth in ihrer Wohnung
Sie kennt die Situation an vielen Grenzen Europas. Deshalb wird die polnische Journalistin Ana Alboth nicht müde, auf die schlechte Behandlung von Geflüchteten hinzuweisen. Sie ist skeptisch, dass sich daran kurzfristig viel ändert.