Kirchen würdigen Bundespräsidenten

Frank-Walter Steinmeier lacht
Christoph Schmidt/dpa
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier feiert seinen 70. Geburstag. Im Dezember 2025 war er im Literaturmuseum der Moderne.
Steinmeier feiert 70. Geburtstag
Kirchen würdigen Bundespräsidenten
Beide großen Kirchen haben Bundespräsident Steinmeier zu dessen 70. Geburtstag gratuliert. Die EKD-Ratsvorsitzende Fehrs würdigte dessen Einsatz für die Demokratie. Der Bischofskonferenz-Vorsitzende Bätzing lobte Steinmeiers besonnene Art.

Die beiden großen Kirchen haben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier aus Anlass seines 70. Geburtstags am Montag ihre Glückwünsche übermittelt. "Sein politisches Wirken ist geprägt von großem Verantwortungsbewusstsein, Leidenschaft und Augenmaß", erklärte die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs.

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, würdigte Steinmeier als "Ruhepol" in aufgeregten Zeiten.

Die Hamburger Bischöfin Fehrs fügte hinzu, sie habe stets sehr beeindruckt, wie Steinmeier mit "Zuversicht und Überzeugung für unsere freiheitliche Demokratie einsteht und dafür, dass Demokratie und Menschlichkeit zusammengehören". In der Außenpolitik strebe er unermüdlich nach Frieden und Versöhnung. "Als gläubiger Christ ist er seiner evangelischen Kirche eng verbunden", sagte Fehrs weiter. Sie wünsche ihm "Gottes Segen und die Gewissheit, dass Gott ihn auf seinem Weg begleitet, im Dienst für unser Land und die Welt".

Bätzing: Steinmeier tut Deutschland gut

Der Limburger Bischof Bätzing schrieb dem Bundespräsidenten im Namen der katholischen Kirche in Deutschland: "Sie, Herr Bundespräsident, tun der Bundesrepublik Deutschland und ihren Bürgerinnen und Bürgern gut. Ihr Wort wird geschätzt - national und international." Die "klaren Positionen, mutigen Visionen und differenzierten Analysen" des Bundespräsidenten finden laut Bätzing hohe Anerkennung. In einer Zeit, in der "dumpfe Parolen auf den Straßen die Demokratiefähigkeit unseres Landes hart auf die Probe stellen", sei Steinmeiers Stimme unverzichtbar.