Noah-Geschichte: Hoffnung oder Warnung?

Kübra und Maike sprechen bei 331
331
Interreligöser Podcast
Noah-Geschichte: Hoffnung oder Warnung?
Die Geschichte von Noah und der Arche gehört zu den bekanntesten Erzählungen der abrahamitischen Religionen. Eine gewaltige Flut, ein riesiges Holzschiff, Tiere in Paaren – und ein Gott, der die Menschheit für ihre Bosheit bestrafen will.

Maike und Kübra haben sich angeschaut, was eigentlich hinter dieser Geschichte steckt? Und warum fasziniert – oder verstört – sie uns bis heute? Doch wie wird diese Geschichte in der Bibel und wie im Koran erzählt? Wo liegen Parallelen, wo Unterschiede? Hat die grausame Vernichtung der Menschen am Ende die Welt zu einer besseren gemacht?

Da Rebecca bei dieser Aufnahme nicht dabei sein konnte, steht der christliche und muslimische Blick im Zentrum.

Die Geschichte zeigt eine Seite Gottes, mit der sich zumindest Maike weniger gern beschäftigt, der grausame, strafende Gott. Die Rettung ist nur wenigen vorbehalten. Noah wirkt nicht wie ein klassischer Prophet, der warnt und zur Umkehr aufruft. Trotzdem ist es eine der beliebtesten Bibelgeschichten für Kinder.
Nach islamischem Verständnis sieht Kübra die Noah-Geschichte wie einen Trailer für das, was am Jüngsten Tag auf die Menschheit zukommen soll.

Aus der Geschichte bis heute erhalten, ist das Symbol des Regenbogens. Er war das Zeichen, das Gott am Ende der Flut gesendet hat. Heute steht der Regenbogen für Vielfalt, Akzeptanz und Würde und ist ein wichtiges Symbol gerade für queere Menschen.

Ebenfalls erhalten ist das Rezept für den Ashure Pudding. Mit diesem süßen Gericht wird die Ankunft der Arche gefeiert, als mit den letzten Vorräten ein süßes Gericht zubereitet wurde. Den Pudding haben Rebecca, Maike und Kübra auch für das Kochbuch des israelisch-palästinenschen Restaurants "Kanaan" in Berlin zubereitet.

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