Die Presse, das Opfer?

Ist Donald Trump der "Staatsfeind Nummer eins der Pressefreiheit" und Twitter der "Volksempfänger 2.0"? Deniz Yücel könnten Jahre in türkischen Gefängnissen bevorstehen, und Mathias Döpfner ruft das große Wir aus ("sind Deniz" bzw. "SIND DENIZ"). Kommen kurz vor den 2020er Jahren die 1920er zurück? Was da geradezu beruhigt: circa viertelstündliche Wahlumfragen.

Vieles bis das meiste, das Mediennutzern zurzeit in Medien begegnet, ist aberwitzig. Der Begriff mag etwas altertümlich sein, lässt aber das Unterhaltsame im Absurden anklingen, das Medieninhalte immer bieten müssen. Aberwitzig sind außer Donald Trumps Persönlichkeit, Regierungsstil undsoweiter (s.u.) auch Medieninhalte, die gar nicht aberwitzig zu sein bräuchten, zum Beispiel Wie-würden-Sie-wählen-Umfragen in einem Hardcore-Wahljahr.

"Es ist aberwitzig, wie Medienkonsumenten mit immer neuen Umfragen, Trends und Analysen zu Martin Schulz und der SPD zugeschüttet werden",

schreibt Boris Rosenkranz in einer uebermedien.de-Analyse solcher Spiegel-Online-Umfrage-Meldungen. Der Beitrag ist lesens- und auch sehenswert, auch weil das repetitive Element der Niggemeier-Bildblog-geprägten Schule darin produktiv zur Geltung kommt: SPON bringt immerzu rote Überschriften, denen zufolge der SPD-Kanzlerkandidat in der sog. Wählergunst immer ein bisschen gestiegen oder gesunken sei. Am Ende führt Rosenkranz' Beitrag zum salonkolumnisten.com-Kommentar "Demoskopenkommentar als Medienecho auf Medienechodemoskopie" des Allensbacher Umfragers Thomas Petersen, der dazu rät, solche "Medienecho-Demoskopie" erst mal zwei Monate ruhen zu lassen.

Mediengeschäftlich scheint der Mechanismus von "Medienecho-Demoskopie" und Demoskopie-Medienecho aber zu funktionieren. Gerade hat Gerda Hasselfeldt von der CSU "Quacksalber" gesagt und steht damit ziemlich weit oben bei SPON. Vielleicht reicht es sogar für eine Talkshow in dieser Woche. Medieninhalte, die, wenn sie selbst nicht aberwitzig sind, nicht wenigstens aberwitzig verbreitet werden, sind zurzeit einfach nicht konkurrenzfähig.

[+++] Beim Topthema des Tages, ja dieses Morgens, ging es gestern lange spannend und zwischendurch auch optimistisch zu. Und dann schlecht aus. Türkische Richter haben Deniz Yücel (vgl. alle Altpapiere der letzten Tage) am dreizehnten Tag seines Polizeigewahrsams, der insgesamt nur 14 Tage hätte dauern dürfen, in Untersuchungshaft geschickt. Die kann "bis zu fünf Jahre" (welt.de), "lange Jahre" (ebd.) dauern. Auch dazu gibt es ein großes Medienecho, das noch – Tröööt, also viele Autokorsos – anschwellen wird.

Sollte jemand im Negativen leicht  Positives suchen wollen:

"Yücel wird nicht, wie zuvor gemutmaßt, der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung beschuldigt, sondern Propaganda terroristischer Vereinigungen sowie Volksverhetzung. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, würden dem Journalisten ein bis drei Jahre Haft drohen (gazete.taz.de)".

Springer-Chef Mathias Döpfner, der sowohl Yücels oberster Arbeitgeber als auch Präsident des Zeitungsverlegerverbands ist, hat für die Welt zur Tastatur gegriffen. Er betont sowohl sein Feingeist-Tum, indem er erst mal Ai Weiwei und Wolfgang Tillmans 2014 in St. Petersburg erwähnt, als auch das große bis "magische" Wir. "WIR SIND DENIZ", heißt in Welt-untypischen, bloß Bild-Zeitungs-typischen Versalien die Überschrift.

"Yücel ist ein brillanter Journalist, ein in jeder Hinsicht unabhängiger Kopf und freier Geist, und als solcher besorgt über viele Entwicklungen in der Türkei. Seine Behandlung als Verbrecher ist ein Signal: so kann es jedem gehen, der sich solche Freiheiten nimmt. Sein Fall ist kein Einzelfall, er ist Teil eines Systems ...",

schreibt Döpfner unter anderem. Dieses System zeigt etwa das türkische Portal platform24.org auf, das Christiane Schlötzer auf S. 2 der Süddeutschen empfiehlt. Es führt auch auf Englisch "ständig aktualisierte Namenslisten" der in der Türkei eingesperrten Journalisten. Über 150 sind das zurzeit. Und

"diese 150 wiederum sind nur ein kleiner Teil von Zehntausenden Menschen aus allen Berufen, die seit dem Putschversuch verfolgt werden",

kommentiert Kurt Kister auf der SZ-Meinungsseite. Die ganzseitige "Freiheit für Deniz!"-Anzeige vieler Medienmenschen, die heute türkisch- und deutschsprachig in Zeitungen erscheint, dokumentiert turi2.de fürs Internet. Natürlich gibt es noch viel mehr Berichte, aber ja auch noch Donald Trump. Noch mal Döpfner in seiner Welt:

"Donald Trump hat 'den Medien' nicht nur pauschal den Krieg erklärt, sondern auch gleich das traditionelle Korrespondenten-Dinner mit dem Präsidenten abgesagt. Da wundert es nicht, dass auch der Präsident der Türkei die Einschüchterung kritischer Journalisten zum systematischen Mittel seines Regierungsstils erhoben hat."

Dass diese Dinner-Absage zu den 500 überzeugendsten Argumenten gegen Trump gehört, glaube ich nicht. Aber sonst hat Döpfner recht.

[+++] Wer aktuell seinem Unmut über Trump Ausdruck verleiht: international unter großer Beachtung auch hierzulande George W. Bush, national wortgewaltige Medienlandschafts-Veteranen wie Michael Hanfeld, Norbert Schneider, Bernd Gäbler. Hanfeld, der Medienjournalist mit dem größten (gedruckten) Output, prägt auf der ersten Seite des FAZ-Feuilletons den eingängigen Begriff "Staatsfeind Nummer eins der Pressefreiheit":

"Die Art und Weise, in der Donald Trump über die Presse spricht und mit Journalisten umgeht, folge einer politischen Logik: die eigenen Leute ermutigen, die Presse anzugreifen; deren Glaubwürdigkeit in Abrede stellen; die eigene Verantwortlichkeit nicht mehr hinterfragen lassen und schließlich vollständig ablenken von dem, was eigentlich geschieht. Das könnte aus dem Lehrbuch russischer Propaganda stammen",

schreibt er, wobei faz.net auf den gestern hier erwähnten, inzwischen frei online verfügbaren Kerstin-Holm-Artikel über "die hinterhältige Geheimdienstschule des russischen Journalismus" und deren Rezept des "faulen Herings" verlinkt. Wie immer man zum FAZ-Feuilleton steht: Beide eben verlinkten Artikel sprechen zumindest deutlich den Aspekt an, der deutsche Kommentatoren mit am meisten verstört: dass sie sich auf den über Jahrzehnte eingespielten Amerika-Russland-Gegensatz (und darauf, sich im Zweifel an ersteres anzulehnen) nicht mehr verlassen können.

Bernd Gäbler, der ehemalige Grimmeinstituts-Direktor, äußert im launigen Gespräch mit Michael Köhler vom Deutschlandfunk außer humanistischem Mehrwert (z.B. Trumps "caesaraeischer Aufstieg", oder wie man das buchstabieren müsste) auch frischere Thesen, zum Beispiel die von Trumps Lieblingsmedium Twitter als "- zugespitzt formuliert - Volksempfänger 2.0". Trump sehe "in seinem Wunsch nach direktem Kontakt zum Volk" alle Vermittlungs- und "Zwischeninstanzen", als die klassische Medien auch für Regierungspolitiker bislang funktionierten, negativ. Auf einen "Kleinkrieg mit Trump" dürften sich die attackierten Medien aber nicht einlassen, rät Gäbler.

Norbert Schneider, der ehemalige nordrhein-westfälische Medienwächter, unternimmt, in der Medienkorrespondenz einen wilden Ritt durch die Weltliteratur, um Trump zu fassen zu kriegen. Jedenfalls treten Philip Roth, "Pippi Langstrumpf" und Hans Christian Andersen bzw. dessen nackter Kaiser auf. Wie zielführend dann der Vorwurf ist, dass der mit deutscher und deutschsprachiger Erinnerungskultur unvertraute Trump "die unselige Vokabel Lügenpresse übernimmt. Er weiß vermutlich nicht, dass dieser Begriff ein Hetzwort der Nazis war. Aber er nutzt es auf dieselbe Weise", ließe sich diskutieren. Noch besser diskutieren aber ließe sich Schneiders Handlungs-Ratschlag:

"Der Presse bleibt nur, unbeirrt als vierte Gewalt zu agieren, bis sie als Gegenüber der Mächtigen wieder akzeptiert und in ihrer Arbeit nicht weiter behindert wird. Helfen könnte dabei, dass Trump der Presse ihr Täterimage nimmt, dass er sie mehr und mehr zum Opfer macht. Opfer wecken Sympathie. Schon schreibt Mark Landler mit Blick auf die Auflage der 'New York Times': 'Die gute Nachricht [...] lautet: Uns scheinen Trumps Attacken gut zu tun.'"

Die Presse, das Opfer, das die verlorenen Abonnenten durch Mitleid zurückgewinnt? Spannend wäre, was Deniz Yücel dazu schreiben würde. Hoffentlich hat er bald Gelegenheit.

[+++] Was Medienkritik auch kann, zeigt sich weiter hinten in derselben Medienkorrespondenz-Ausgabe. Da bespricht USA-Korrespondent Franz Everschor die US-amerikanische Fernsehserie "24: Legacy", die einige deutsche Medien mit der gewohnten Affirmation auch schon besprochen haben. Er tut es jedoch vor dem Hintergrund der Entstehungs- und Ausstrahlungszeit. Und da müssten

"sich die Produzenten die Frage gefallen lassen, ob sie eine in ihrer gesellschaftlichen Tendenz so vereinfachende und klischeehafte Serie im heutigen politischen Umfeld verantworten können. Was einst nichts anderes als spekulative Versatzstücke einer Actionserie waren, bekommt durch die realen politischen Entwicklungen der jüngsten Zeit ein anderes Gewicht. So ist nach dem Amtsantritt von Donald Trump als US-Präsident und dessen ersten Dekreten die unterschwellige Dämonisierung von Muslimen, die undifferenziert im Hintergrund der Story von '24: Legacy' ihr Unwesen treibt, kaum noch zu tolerieren."

Medieninhalte, außer nachrichtlichen und journalistischen auch fiktionale, mit den Zielgruppen, für die sie gemacht werden, und die ja auch Wähler sind, zusammenzudenken, ist etwas, das Medienkritik vielleicht öfter tun sollte.  


Altpapierkorb

+++ Es schien auch heute durch: Manche fühlen sich durch aktuelle Ereignisse an die 1920er, ja 1930er Jahre erinnert. Und jetzt will "ausgerechnet der Axel-Springer-Verlag, der in den letzten Jahren nicht unmittelbar dadurch aufgefallen ist, aufs Gedruckte zu setzen, ... eine großartige Marke der Zwanziger- und Dreißigerjahre wieder aufleben lassen, 'Die Dame', 'das Zentralorgan des Stils der Weimarer Republik' nämlich, wie Christian Boros es am Montag im Springer-Hochhaus in Berlin sagt" (Renate Meinhof, Süddeutsche). +++ Grit Thönnissen vom Tagesspiegel war ebenfalls bei der Presseveranstaltung und hat die sowie das sehr umfangreiche Pressematerial, das Springer zur Verfügung stellt, zu einem Artikel über das ambitionierte Zeitschriftenprojekt verarbeitet: "Die 'Traumnovelle' von Arthur Schnitzler erschien zuerst in 'Die Dame' – das Ehepaar Lydia und Andreas Rosenfelder schrieb jetzt, 92 Jahre später, eine Fortsetzung", und Ronja von Rönne und Helene Hegemann werden auch mitmischen! +++

+++ "Anders als bislang erscheint jetzt nach dem Anklicken eines Vorschaubildes in der Rasteransicht das Bild in Originalgröße (Blow-Up) ohne Kontext der Webseite aber mit vermeintlich ähnlichen Bildern, ohne Urhebervermerk, dafür aber mit einem Button 'Teilen' in Facebook, Twitter, Google+ und zum E-Mail-Versand. Das Bild in Originalgröße darzustellen und es dazu in den Quellcode der Seite einzubinden ist eine unzulässige Vervielfältigung und Online-Zugänglichmachung. Durch die Anzeige der Bildsuchergebnisse in Originalgröße wird der Besuch auf der Ursprungswebseite ersetzt. Google wird so selbst zum Content-Anbieter, der ein suchwortgeneriertes Bilderalbum zum Durchblättern bereitstellt ..." (aus einem offenen Brief an Google Germany, in dem "neun Verbände aus dem Bildbereich" neue Verletzungen von Urheber-Interessen durch die neue Google-Bildersuche kritsieren; djv.de). So sieht das dann aus bei Google. +++

+++ "Eines der, so der eigene Anspruch, 'innovativsten Medienprojekte Deutschlands'", gibt es nicht mehr. Es handelt sich um das Portal vois.news aus dem münsterländischen Steinfurt. Die Hintergründe berichtet  Frank Biermann bei epd medien. +++

+++ "Alle Medienjournalisten und Interessierten" aufgepasst, Julian Reichelt, der auf Twitter neuerdings unter dem stolzen Titel "E-i-C BILD Digital" firmiert, lädt lud heute "um 14.15 auf Facebook Live @BILD Video", um über nach der falschen "Sex-Mob"-Geschichte (Altpapier) ergriffene Maßnahmen zu informieren. +++

+++ Medien-Infrastrukturen interessieren in Deutschland eigentlich nicht, außer es geht um Geld, mit dem Nutzer dafür bezahlen sollen. In einem Monat müssen Antennenfernsehzuschauer doppelt bezahlen: einmalig für ein DVB-T2-Empfänger und zusätzlich jährlich, wenn sie Privatfernsehen gucken wollen. Nach SPON gestern macht auch die SZ heute das zum Thema: "Treibt man der Online-Konkurrenz nicht die Zuschauer in die Arme, wenn man plötzlich eine Gebühr erhebt? RTL geht davon aus, dass DVB-T-Nutzer weiterhin lineare Fernsehangebote wollen und sich daher für DVB-T2 HD oder einen der übrigen Verbreitungswege entscheiden. Auch Pro Sieben sieht keinen Grund zur Sorge ... Die Sender bauen also auf die Liebe zur Berieselung, doch das Programmangebot hat sich in den vergangenen Jahren fundamental verbreitert. Möglicherweise werden sie das bald stärker spüren als bisher." +++

+++ Deutschland  ist "Weltmeister in der Mobile-App-Nutzung", was allerdings auch daran liegt, dass anderswo bzw. weltweit "die App ... ihren Zenit längst überschritten" habe ... Da zitiert t3n.de aus einer Adobe-Studie, die bei vielen Verlagsmanagern auf der Suche nach Onlinejournalismus-Finanzierung Alarmglocken schrillen lassen müsste.  +++

+++ "Im Grunde seines Herzens war er immer ein Bauer", und als er als Schimanski-Nachfolger den "Tatort"-Kommissars-Posten beim WDR übernahm, blieb er sozusagen einer ("Charakterdarsteller Martin Lüttge ist tot" im SZ-Feuilleton). +++ Siehe auch Tagesspiegel, FAZ (Michael Hanfeld: "Seine Figuren schienen stets frei, in sich ruhend, von selbstverständlicher Souveränität").+++

+++ Der "Tatort" vom vergangenen Sonntag zieht überdurchschnittliches Medienecho nach sich, auch wegen unterdurchschnittlicher Einschaltquoten (FAZ, dwdl.de). +++ "Die Empörung - freundlichst unterstützt von der Bild-Zeitung ('TV-Warnung: Sonntag läuft der schlechteste Tatort aller Zeiten!')" verrate "viel über das deutsche Fernsehen, seine Macher und sein Publikum", findet Katharina Riehl (SZ). +++ Eher euphorisiert: Joachim Huber vom Tagesspiegel ("Immer wird nach der Dialektik der Aufklärung geschrien. Und dann kommt ein 'Tatort' im Dialekt daher und stellt alle Dialektik auf den Kopf und die Aufklärung gleich mit ..."). +++

+++ Die FAZ-Medienseite führt dann noch ein Interview mit dem Münchener Bildverarbeitungs und Mustererkennungs-Professor Daniel Cremers. Es geht u.a. um Bilderkennungs-"Wunderwaffen", von denen im neulich hier erwähnten Würzburger Prozess die Rede war. Frage: "Facebook wird vorgehalten, dass es Nacktheit schnell und effektiv herausfiltert, Gewaltdarstellungen und strafbare Hetze aber nicht. Könnte es daran liegen, dass Nacktheit leichter zu erkennen ist als Gewalt?" -  Cremers: "Die automatische Erkennung von Pornographie funktioniert meines Wissens relativ gut, weil es Farbmerkmale gibt, die recht eindeutig sind. Gewalt ist hingegen ein komplexes Phänomen. Ich kann dem Verfahren nicht alles beibringen, was zur Gewalt dazugehört. Ich bin mir aber sicher, dass Facebook auch hier technische Hilfen und eine Art von Vorverarbeitung einsetzt" .+++

+++ Die Pay-TV-Plattform Sky will "auch verstärkt in Seniorenheimen expandieren" (dwdl.de). +++

+++ Der Focus bekommt einen "Director Strategy", der über "ein exzellentes Gespür für das Narrativ des 'Focus' und die neue Realität eines Nachrichtenmagazins in der digitalisierten Medienwelt" verfüge, glaubt Burda (horizont.net). +++

+++ Eine Arte-Doku zum 100. Jahrestag der ersten russischen Revolution mit Olli Dittrich als "fiktivem Russland-Experten Jörg Baberowsky" und ARD-Börsenfee Anja Kohl kommt in Tsp. und SZ ganz gut weg. +++

+++ "'Ich bin ein entschiedener Gegner Erdogans, aber ich bin auch ein überzeugter Demokrat und kämpfe für das Recht auf freie MeinungsäußerungI, sagte Can Dündar der 'Passauer Neuen Presse' vom Montag" und sprach sich damit dagegen aus, Erdogan türkische Wahlkampfveranstaltungen in Deutschland zu untersagen. Das meldet der Standard (und steht in der PNP hinter einer Bezahlschranke). +++

+++ Und einen "herrlich ehrlichen Tippfehler" im Kontext der gestern hier erwähnten staatlich russischen Anti-Fake-News-Aktivitäten hat Julian Hans auf Twitter geteilt. +++

Neues Altpapier gibt's wieder am Mittwoch.