Mehr als du glaubst

Luther hilft Katharina auf dem Marktplatz in Wittenberg
Lohnt es sich, "Katharina Luther" (22.2., 20.15 Uhr, ARD) anzuschauen? Die evangelisch.de-Redaktion hat den Film schon gesehen - sieben Eindrücke von dem TV-Ereignis!
Reformationsjubiläum
Das Pop-Oratorium "Luther" macht am Samstag Station in der Hamburger Barclaycard Arena. Die Veranstalter rechnen mit etwa 8.500 Zuschauern.
Tageslosung
Gott sprach: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.
1.Mose 9,13
Bleibt im Glauben, gegründet und fest, und weicht nicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt und das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel.
Kolosser 1,23
Aktuelles
20.02.2017 - 16:03
Die USA, Russland, China, Frankreich und Deutschland verkaufen zusammen drei Viertel aller Rüstungsgüter weltweit.
20.02.2017 - 10:03
Deniz Yücel sitzt in der Türkei hinter Gittern. Ein Autokorso fährt für ihn durch Berlin-Mitte. In der Oberhausener Königs-Pils-Arena herrschen dagegen fast staatlich-türkische Medienfreiheits-Ideale. Das Correctiv könnte beim Fact-Checken für Facebook endlich einen Mitstreiter haben (und Mark Zuckerbergs Sendungsbewusstsein es "mit dem von Scientology locker aufnehmen"). Außerdem: Zerstört eine Berliner Tageszeitung die uralte Hauptstadtjournalismus-Gepflogenheit des Hintergrundgesprächs? Und guter Rat für Peter Altmaier.
Aktuelle Inhalte
Fassade der Schalom-Kirche in Norderstedt.
Als im Herbst 1991 rund 60 Asylsuchende samt Unterstützer vor der Kirchentür in Norderstedt standen, wurden sie freundlich aufgenommen. Doch am Ende drohte polizeiliche Räumung. 106 Tage dauerte Deutschlands längste Kirchenbesetzung.
Devid Striesow als Martin Luther und Karoline Schuch als Katharina von Bora sind in der ARD am 22. Februar im Fernsehfilm "Katharina Luther" zu sehen.
Anlässlich des Luther-Jahres zeigt die ARD am 22. Februar einen Film, in dem der große Reformator bloß die wichtigste Nebenrolle einnimmt. Titelfigur Katharina von Bora, von Karoline Schuch sehr glaubwürdig verkörpert, ist eine seiner Anhängerinnen. Was sich sonst im TV lohnt:
Liebe Gemoje
Der Gottesdienst in Mundart ist ein Höhepunkt des Gemeindelebens: Menschen aus den umliegenden Stadtteilen reisen nach Nidda-Ulfa, um Lieder und Psalmen im örtlichen Dialekt Ilfer platt zu hören. Doch das Vaterunser sei ihnen zu wichtig. Bisher sprechen sie es auf hochdeutsch.
Eine 3,40 Meter hohe Luther-Figur aus Styropor steht auf dem Motivwagen der evangelische Kirche für den Mainzer Rosenmontagsumzug.
Ob Mottowagen, Fastnachtsorden oder Kamelle: 500 Jahre Reformation drücken in diesem Jahr auch dem Karneval ihren Stempel auf. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen die Protestanten mit der "fünften Jahreszeit" auf dem Kriegsfuß standen.
Kirche hoch zwei
"Kirche²" ist eine ökumenische Bewegung im Nordwesten der Bundesrepublik, die sich auf die Suche nach neuen Wegen in der Kirche gemacht hat. Ihr Treffen in Hannover stand unter der Frage: Ist es eigentlich schlimm, sich in der Kirche fremd zu fühlen?
Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler
Zwischen Aschermittwoch und Ostern wirbt die evangelische Fastenaktion "7 Wochen Ohne" für eine Entschleunigung des Alltags. Susanne Breit-Keßler, Regionalbischöfin für München und Oberbayern, erklärt im Interview die diesjährigen Aktion, die am 1. März 2017 startet.
Bildergalerien
08.02.2017
Andreas Behn, Isabela Pacini
27.01.2017
Helena Schätzle
27.01.2017
Anika Kempf, Franziska Fink
23.01.2017
Anika Kempf, Sarika Feriduni
09.01.2017
Johannes Süßmann
03.01.2017
Anika Kempf, Franziska Fink, Apolline Roussel
02.01.2017
Anne Kampf, Sarika Feriduni
01.01.2017
Nils Laengner
Im Netz gefunden
Kirche
Liebe Gemoje
Der Gottesdienst in Mundart ist ein Höhepunkt des Gemeindelebens: Menschen aus den umliegenden Stadtteilen reisen nach Nidda-Ulfa, um Lieder und Psalmen im örtlichen Dialekt Ilfer platt zu hören. Doch das Vaterunser sei ihnen zu wichtig. Bisher sprechen sie es auf hochdeutsch.
Schriften aus der Zeit der Reformation in Jüterbog
Martin Luther war niemals in Jüterbog. Doch ohne die Kleinstadt wäre die Reformation vielleicht ganz anders verlaufen. Eine Zeitreise ins südliche Brandenburg.
Christopher Posch: "Reformation bedeutet für mich ..."
evangelisch.de hat die Reformationsbotschafter 2017 gefragt, was für sie die Reformation bedeutet. Das ist die Antwort von Jurist Christopher Posch. Er ist Reformationsbotschafter für das Reformationsjubiläum 2017.
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Unsere Reformationsbotschafter erzählen, was Martin Luthers berühmter Ausspruch über einen fröhlichen Furz heute für sie bedeutet.
Volker Leppin
Der Protestantismus sollte sich nicht nur durch Abgrenzung definieren, findet der Tübinger Kirchenhistoriker und Luther-Experte Volker Leppin. Doch im Gespräch mit der katholischen Kirche dürften evangelisches Amt und Frauenordination nicht infrage gestellt werden.
Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, nutzten die Audienz, Franziskus gemeinsam nach Deutschland einzuladen. Der EKD-Ratsvorsitzende überreichte dem Papst z
500 Jahre nachdem die Reformation durch Luthers Thesenanschlag in Deutschland ihren Ausgang nahm, wollen Kirchenvertreter aus dem Ursprungsland der kirchlichen Erneuerungsbewegung das Trennende überwinden. Im Papst sehen sie einen Verbündeten.
Pastor Steffen Paar steht mit umgebundener Küchenschürze in einer Küche und hält einen Topf in den Händen.
Ein Pastor der Nordkirche will nicht länger darauf warten, dass die Menschen aus Eigeninitiative in seine Kirche kommen. Steffen Paar geht auf die Leute zu - und bietet dabei seine Arbeitskraft an.
Zum 500. Reformationsjubiläum zeigt die Berliner Staatsbibliothek selten zu sehende Dokumente aus der Zeit Martin Luthers (1483-1546). Darunter auch alle drei Thesendrucke aus dem Jahr 1517 sowie die päpstliche Bulle, mit der Papst Leo X. im Jahr 1520 Luther den Bann androhte.
Christoph Markschies: „Warum ist die Reformation nach 500 Jahren noch wichtig?“
Kirchenhistoriker Christoph Markschies sagt, warum wir guten Grund haben, das Reformationsjubiläum 2017 ausgiebig zu feiern.
Der britische Bibelübersetzer und Kirchenreformer John Wycliff (vor 1330 - 31.12.1384; Kupferstich von James Hopwood, 1810).
Er war ein radikaler Kirchenkritiker. Im 14. Jahrhundert verurteilte John Wyclif den Machtanspruch des Papstes und den Reichtum der Kirche. Der Oxforder Theologe ist damit ein Wegbereiter der Reformation.
Der Gelehrte Erasmus von Rotterdam, Ausschnitt aus einem Kupferstich von Albrecht Dürer.
Der niederländische Humanist und Kosmopolit setzte sich für Reformen in der katholischen Kirche ein - und wurde zugleich zu einem scharfen Kritiker von Martin Luthers radikalen Thesen.
Jugendliche aus dem Freiwilligen Sozialen Jahr der Diakonie bemalen in Bremen Türblätter mit Motiven zum Thema Gerechtigkeit.
Was ist gerecht? Und was ist zu tun, damit unsere Gesellschaft gerechter wird? Das sind Leitfragen einer bundesweiten Aktion im Zusammenhang mit Martin Luthers Thesenanschlag vor knapp 500 Jahren.
Glaube
Kirche hoch zwei
"Kirche²" ist eine ökumenische Bewegung im Nordwesten der Bundesrepublik, die sich auf die Suche nach neuen Wegen in der Kirche gemacht hat. Ihr Treffen in Hannover stand unter der Frage: Ist es eigentlich schlimm, sich in der Kirche fremd zu fühlen?
Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler
Zwischen Aschermittwoch und Ostern wirbt die evangelische Fastenaktion "7 Wochen Ohne" für eine Entschleunigung des Alltags. Susanne Breit-Keßler, Regionalbischöfin für München und Oberbayern, erklärt im Interview die diesjährigen Aktion, die am 1. März 2017 startet.
Lena Bröder, Miss Germany 2016.
Lena Bröder war ein Jahr als Miss Germany unterwegs. Die 27-Jährige hat katholische Theologie studiert und in ihrer Zeit als Miss Germany auch über ihren Glauben gesprochen. Die Reaktionen haben sie überrascht.
Pfarrer predigt auf der Kanzel.
Eine Rede wird erst durch die emotionale Beteiligung der Zuhörer, durch Geschichten, Neuigkeiten und Überraschungen interessant. Was Pfarrerinnen und Pfarrer alles vom TED-Talk für das Predigen lernen können, verrät Kommunikationstrainer Felix Ritter im Interview.
Rotes Herz, gemalt mit Wasserfarbe
Liebe muss man nicht lernen. Aber leider kann man sie immer wieder verlernen. Unser Hörkurs in zehn Teilen gibt biblische Anregungen, wie das ist mit der Liebe und ihren verschiedenen Ausdrucksformen.
Statisten in biblischen Kostümen bei Dreharbeiten zu "Das gelobte Land"
In Brasilien ist die Bibel wieder zum Bestseller geworden. Nicht das Buch, sondern die recht reißerische Darstellung von historischen Episoden des Alten Testaments in Telenovelas, den in ganz Lateinamerika sehr beliebten Seifenopern.
Andreas Barner
Andreas Barner, Ratsmitglied der EKD, hat mit unserem Protestantomaten getestet, welcher historischen protestantischen Persönlichkeit er nahe steht. Im Video erzählt er, ob ihn das Ergebnis überrascht hat und was er mit diesem Protestanten gemein hat.
Es ist eines der bekanntesten Lieder aus dem evangelischen Gesangbuch: "Danke für diesen guten Morgen" von Martin Gotthard Schneider. Wir stellen den beliebten Versen die passenden Bilder zur Seite.
Eckart von Hirschhausen: "Ich bin evangelisch, weil..."
evangelisch.de hat Protestanten gefragt, warum sie evangelisch sind. Das ist die Antwort von Moderator und Mediziner Eckart von Hirschhausen. Er ist Reformationsbotschafter für das Reformationsjubiläum 2017.
Kerstin Griese
Kerstin Griese, Ratsmitglied der EKD, hat mit unserem Protestantomaten getestet, welcher historischen protestantischen Persönlichkeit sie nahe steht. Im Video erzählt sie, ob sie das Ergebnis überrascht hat und was sie mit diesem Protestanten gemein hat.
Christopher Posch: "Ich bin evangelisch, weil ..."
evangelisch.de hat Protestanten gefragt, warum sie evangelisch sind. Das ist die Antwort von Jurist Christopher Bosch. Er ist Reformationsbotschafter für das Reformationsjubiläum 2017.
Michael Diener
Michael Diener, Ratsmitglied der EKD, hat mit unserem Protestantomaten getestet, welcher historischen protestantischen Persönlichkeit er nahe steht. Im Video erzählt er, ob ihn das Ergebnis überrascht hat und was er mit dieser Protestantin gemein hat.
Politik
Fassade der Schalom-Kirche in Norderstedt.
Als im Herbst 1991 rund 60 Asylsuchende samt Unterstützer vor der Kirchentür in Norderstedt standen, wurden sie freundlich aufgenommen. Doch am Ende drohte polizeiliche Räumung. 106 Tage dauerte Deutschlands längste Kirchenbesetzung.
Ferdinand Buisson
Er war Protestant, Pädagoge und radikaler Sozialist: Heute vor 85 Jahren starb Ferdinand Buisson (1841-1932). Er hat im französischen Schulsystem die Trennung von Staat und Kirche durchgesetzt und Hochschulen geschaffen, an denen Frauen studieren konnten.
Die 13-jährige Fatima Shawkat mit ihrem Vater Sindibad Ahmad Shawkat in einer Fluechtlingsunterkunft in Freiburg.
Viele Flüchtlingskinder haben Schlimmes erlebt. In ihrer neuen Heimat Deutschland müssen sie zudem Verantwortung für ihre Eltern tragen. Das verändert ihr Leben und das ihrer Familie.
Menschen, die den Holocaust überlebt haben, und ihre Nachkommen leben mit der Präsenz der Vergangenheit. Helena Schätzles Fotos sollen das andauernde Leid der Überlebenden sowie die Verletzungen ihrer Seelen zeigen - aber auch Hoffnung einfangen.
Religionslehrer Mr. Akguel unterrichtet an der Jens-Nydahl-Grundschule in Berlin Islamunterricht.
In acht deutschen Bundesländern wird islamischer Religionsunterricht an Grundschulen und vereinzelt auch an weiterführenden Schulen gelehrt. Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide betont die Notwendigkeit eines staatlich finanzierten, konfessionellen Religionsunterrichts.
Eine syrische Mutter sitzt am Bett ihrer Tochter, die im Ziv Medical Center in Safed, Israel, behandelt wird.
Schwerverletzte Syrer suchen Hilfe in Nachbarländern. Auch in Israel, mit dem Syrien bis heute keinen Friedensvertrag hat.
Der Marktplatz von Salinas
Zwei Italiener sind den 1970er Jahren als katholische Entwicklungshelfer in die ecuadorianischen Anden gezogen. Aus dem Dorf Salinas machten sie ein leuchtendes Beispiel gelungener Entwicklungshilfe.
Das abgeschiedene Dorf Salinas in den ecuadorianischen Anden liegt in rund 3.500 Metern Höhe. Es gilt heute als Paradebeispiel gelungener Entwicklungshilfe.
Die Festung Europa erreichen viele Flüchltinge übers Meer
Der Fluchtweg für tausende Menschen Richtung Europa führt von Bodrum an der türkischen Küste über das Mittelmeer zur griechischen Insel Kos. Die Utensilien ihrer Flucht nach Europa bleiben im Ferienparadies zurück. Der Fotograf Lars Berg schildert seine Erlebnisse.
Viele Weltläden sind mittlerweile mitten in der Stadt und auch die Produkte des fairen Handels werden immer beliebter.
In Deutschland arbeiten 30.000 Menschen in 800 Weltläden. Die meisten von ihnen engagieren sich ehrenamtlich. evangelisch.de-Redakteur Markus Bechtold hat den ältesten und den jüngsten Weltladen besucht, um zu sehen, was aus dem Ideal eines gerechten Welthandels geworden ist.
In Dirk Wagners Büro hängt ein Bild von New York. Die Brücke darauf ist ein Sinnbild für ihn, denn es gibt auch in Wolfsburg eine: von der Stadt hinüber zum VW-Werk.
Dirk Wagner ist auf dem zweiten Bildungsweg Pastor geworden. Vorher war er in der Baubranche tätig. Eine gute Voraussetzung für seinen neuen Job, bei dem er auch VW-Mitarbeiter betreut.
Fatuma Ebo (li) begleitet ihren Sohn Yusuf Osman (re) in das Gesundheitszentrum im Flüchtlingslager Kakuma.
Fatuma lebt seit 24 Jahren in Flüchtlingscamps. Ihre vier Söhne sind dort geboren und kennen nur dieses Leben. Sie wünschen sich eine Zukunft und hoffen auf eine Umsiedlung in die USA. Nach Donald Trumps Wahlsieg hat sich die Chance der Familie auf einen Neuanfang verringert.
Gesellschaft
Devid Striesow als Martin Luther und Karoline Schuch als Katharina von Bora sind in der ARD am 22. Februar im Fernsehfilm "Katharina Luther" zu sehen.
Anlässlich des Luther-Jahres zeigt die ARD am 22. Februar einen Film, in dem der große Reformator bloß die wichtigste Nebenrolle einnimmt. Titelfigur Katharina von Bora, von Karoline Schuch sehr glaubwürdig verkörpert, ist eine seiner Anhängerinnen. Was sich sonst im TV lohnt:
Eine 3,40 Meter hohe Luther-Figur aus Styropor steht auf dem Motivwagen der evangelische Kirche für den Mainzer Rosenmontagsumzug.
Ob Mottowagen, Fastnachtsorden oder Kamelle: 500 Jahre Reformation drücken in diesem Jahr auch dem Karneval ihren Stempel auf. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen die Protestanten mit der "fünften Jahreszeit" auf dem Kriegsfuß standen.
Junge Frau hält einen herzförmigen Luftballon in den Händen.
Philipp verlässt Julia - zwei Monate vor dem Hochzeitstermin. Wie sie wieder auf die Füße kam...
Vater, Mutter und Kleinkind sitzen vor einer Wand, auf die ein bunter Regenschirm und Regenwolken gemalt sind.
Eine neue Studie blickt in den Alltag evangelikaler Familien. Wie geben sie ihren intensiven und meist konservativen Glauben weiter? In der Bewegung ist die Familie ein riesiges Streitthema.
Kopf im Zwielicht
Regisseur Rabah Ameur-Zaïmeche rehabilitiert in seinem Spielfilm den als Verräter stigmatisierten Judas und zeigt ihn als loyalen und aufopferungsbereiten Freund. "Der Fall Judas" läuft am 13.2. um 23.50 Uhr auf Arte. Was sich sonst noch im TV lohnt in der kommenden Woche:
"A Terra Prometida – Das gelobte Land" nennt sich der neue Telenovela-Hit, der seit Mitte des Jahres 2016 jeden Tag zur besten abendlichen Sendezeit über brasilianische Bildschirme flimmert.
Pflegeheime wollen ein Zuhause sein, ein Ort des Lebens, an dem sich die Bewohner wohlfühlen, wie hier im Hospiz "St. Hildegard" in Bochum. Doch Tatsache ist: Die Heime werden immer mehr zu Orten des Sterbens.
Sterbebegleitung ist mittlerweile ein verpflichtender Anteil der Pflege, auch in stationären Einrichtungen. Doch obwohl ein neues Gesetz Ende 2015 dafür wichtige Grundlagen geschaffen hat, ist noch immer viel zu tun, um den Heimalltag zu verbessern.
Für den einen ist es "eine ganz normale Geschichte", für die andere "das Krasseste, was ich je erlebt habe". Die Fotografin Iris Wolf hat ganz unterschiedliche Menschen porträtiert und mit ihnen über ihre Erlebnisse, Ängste, Überraschungen und Glücksmomente gesprochen.
Die Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper gibt Kindern und Jugendlichen Orientierung in Zeiten der Trauer.
Samuel hätte seiner Mama noch gerne gesagt, wie sehr er sie liebt. Helena vermisst die doofen Sprüche ihres Vaters. Antonia hat ein altes T-Shirt ihres Papas in ein Kopfkissen verwandelt. "Ohne Mama, ohne Papa weiterleben" läuft am 6. Februar im WDR. Was sich sonst im TV lohnt:
Die "jungen Alten": Menschen zwischen 60 und 80, die noch sehr vital und engagementbereit sind - für sich selbst und andere.
"Die demographische Veränderung ist umfänglich: Das Alter ist jünger geworden, die Alten sind aktiver geworden, das Leben ist länger geworden", meint Martin Erhardt vom Zentrum Bildung der EKHN. Seine Antwort: Innovative Altenarbeit.
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Ist es rassistisch, wenn Menschen aufgrund von persönlichen äußeren Merkmalen von der Polizei überprüft werden? Seit der Kölner Silvesternacht muss sich die Polizei verstärkt mit dieser Frage beschäftigen. Daniela Hunold über den Umgang mit "Racial Profiling".
Der in Deutschland aufgewachsene Jason Chumtong entschließt sich, die Tradition seiner aus Thailand stammenden Familie weiterzuführen und in ein buddhistisches Kloster einzutreten. Doch seine Erwartungen an das Mönchslesben erfüllen sich nur teilweise...
Lebensphasen
Je jünger die Brautleute, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer kirchlichen Trauung.
Nur noch knapp die Hälfte aller evangelischen Ehepaare heiratet auch kirchlich. Die Trauung werde damit immer mehr zu einer bewussten Entscheidung, sagt Kirchenrat Eckart Schwab von der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Erstmal wird abgelehnt...
Das Jobcenter in Mönchengladbach wollte die Kosten von 65 Euro für die Konfirmandenfreizeit eines Sohnes nicht übernehmen. Erst nachdem Medien nachfragten, lenkte das Jobcenter ein.
Auch, wenn die meisten es im Sommer tun: Heiraten kann man das ganze Jahr über. Auch im Winter. Da gibt es allerdings einige Dinge zu beachten!
Der "Wünschewagen" des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB).
Manche Menschen, die nur noch kurze Zeit zu leben haben, wollen noch einmal zur Nordsee, zu einer letzten Familienfeier oder einem Konzert der Lieblingsband. Die "Wünschewagen" des Arbeiter-Samariter-Bundes machen eine solche Fahrt möglich.
 Der Musiker Alexander Paprotny bietet an, in seinem Tonstudio ein Abschiedslied zu arrangieren.
Schon Mozart verdiente Geld, indem er Trauermusik komponierte. Der Musiker Alexander Paprotny aus Buxtehude greift diese Idee auf: Wer will, kann sich von ihm eine individuelle Abschiedsmusik für die eigene Beerdigung arrangieren lassen.
Konfirmationserinnerungen können weniger schöne Begebenheiten, begeisterte Stimmen, komische Berichte und vor allem peinliche Klamotten-Erlebnisse sein.
Schöne und weniger schöne Begebenheiten, begeisterte und eher kritische Stimmen, komische und berührende Berichte: Die Erinnerungen der evangelisch.de-Facebook-Nutzer an ihre Konfirmation.
Die Klinik Zur Heiligen Familie macht keine Unterschiede zwischen Musliminnen und Christinnen, zwischen armen und reichen Familien: Hier kommen die Babys von Bethlehem zur Welt.
Frühchenstation in der Geburtsklinik Zur Heiligen Familie in Bethlehem: die 19 Jahre alte Sajedh Masalmeh bei ihrem Kind.
Die christliche Geburtsklinik Zur Heiligen Familie hilft vor allem den Frauen, die keine Behandlung bezahlen können oder kein Krankenhaus erreichen – egal, welcher Religion sie angehören.
Besinnliche Sprüche, tröstende Worte? Die gibt es auf diesen Grabsteinen eher weniger.
Singen hilft bei der Trauerarbeit.
Beim wöchentlichen "Singen mit Trauernden" gehe es darum, "die heilsame und befreiende Wirkung des Singens zu spüren", erläutert Florian Rauch, Geschäftsführer des Unternehmens "Aetas".
Der Día de Muertos gehört in Mexiko zu den wichtigsten Feiertagen. An den Tagen für die Toten pilgert das ganze Land zu den Friedhöfen, um dort zu feiern - vollbeladen mit Essen und Geschenken. Dem Volksglauben nach kommen die verstorbenen Angehörigen zu Besuch.
Nahaufnahme eines Grabsteins auf dem Grabfeld für Obdachlose in Köln.
Bestatter Thomas Kremer beerdigt in Köln obdachlose Menschen auf einem eigenen Begräbnisfeld mit Grabsteinen. Früher wurden die Obdachlosen anonym bestattet - das wollte Kremer nicht mehr.