Konfirmation: Warum 14 das beste Alter ist

aktuell Mitten in der Pubertät – mit 14 Jahren – werden Jugendliche in unseren evangelischen Landeskirchen konfirmiert. Sollte das nicht besser etwas früher oder später passieren?

Ökumene auf dem Weg: Diskutieren bis 2017

aktuell Das Reformationsjubiläum nutzen nicht nur Protestanten zum Nachdenken. Auch ökumenische Projekte starten, wie das Internetportal "2017 gemeinsam unterwegs". Die Seite stellt die umstrittene Schrift "Vom Konflikt zur Gemeinschaft" zur Diskussion.

Vor 475 Jahren wurde die Konfirmation erfunden

aktuell Vom Kompromiss zur Familienfeier: In diesem Jahr können die Protestanten in Deutschland auf 475 Jahre Konfirmation zurückblicken. Die beliebte Familienfeier wurde 1539 in Hessen eingeführt. Martin Luther war zunächst wenig begeistert.

Hallo Nachbarn!

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Konfirmationskleider: Preisschilder unter den Sohlen

aktuell Zur Konfirmation tragen Mädchen heute Hochsteckfrisuren und Ballkleider. Ein modischer Höhepunkt war das Fest allerdings schon immer. Und die Konfirmationskleidung verrät viel über die Gesellschaft.

Schwerpunkte

Das Wort Konfirmation bedeutet "Bekräftigung", "Bestätigung". Jugendliche in der evangelischen Kirche bestätigen mit dem Ritus ihren Glauben. Sie bekommen den Segen zugesprochen und gelten nun als mündige Gemeindeglieder, die das aktive Wahlrecht besitzen und Taufpaten werden können.

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In der Karwoche gedenken Christen des Todes Jesu am Kreuz. An Ostern, dem ältesten und höchsten Fest der Christenheit,  feiern wir die Auferstehung Jesu Christi von den Toten und damit den Sieg des Lebens über den Tod.

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Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat sich auf die Halbinsel Krim verlagert. Russland plant offenbar einen Militäreinsatz in diesem Gebiet. Westliche Politiker sind tief besorgt, die Kirchen beten für Frieden.

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Ökumene auf dem Weg: Diskutieren bis 2017

Das Reformationsjubiläum nutzen nicht nur Protestanten zum Nachdenken. Auch ökumenische Projekte starten, wie das Internetportal "2017 gemeinsam unterwegs". Die Seite stellt die umstrittene Schrift "Vom Konflikt zur Gemeinschaft" zur Diskussion. Das Ergebnis soll dem Lutherischen Weltbund und dem Vatikan vorgelegt werden.

Kurzmeldungen

TV-Tipp

TV-Tipp des Tages: "Freilaufende Männer" (ARD)

TV-Tipp des Tages: "Freilaufende Männer", 23. April, 20.15 Uhr im Ersten

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Ein Männertrio beschließt, gemeinsam Urlaub in Schweden zu machen. Die Reise beginnt wie eine Klassenfahrt: Alle sind noch mal 18 und vernichten hingebungsvoll beeindruckende Mengen Alkohol. Nach und nach aber untergräbt die Realität die Ferienstimmung.
23.04.2014 | von Tilmann P. Gangloff

Komödien mit Tiefgang haben im Fernsehen Seltenheitswert. Kein Wunder: Slapstick, Comedy und alle anderen Spielarten des oberflächlichen Humors sind viel leichter zu handhaben als ein Stoff, bei dem unter der heiteren Fassade die Abgründe des Selbstzweifels lauern. Wenn dann trotzdem ein Film gelingt, der so witzig, originell und wahrhaftig ist wie "Freilaufende Männer" und zudem noch so großartig gespielt: Dann ist das erstens höchstselten und zweitens preisverdächtig.

Die zweite Ebene

Zu loben ist neben dem WDR, dessen Fernsehfilmredaktion neben bewegenden Sozialdramen immer wieder auch erstklassige Komödien produzieren lässt, zuvorderst Gernot Gricksch. Der frühere Filmkritiker hat seinen eigenen Roman adaptiert, was nie leicht ist, weil der entsprechende Prozess vor allem aus vielen Abschieden besteht. Naturgemäß wirken seine drei Titelhelden nun etwas prototypisch, aber auf diese Weise findet jeder Mann einen Charakterzug, an dem er andocken kann: Malte (Fritz Karl) ist der Kindskopf, der sich weigert, erwachsen zu werden, obwohl er bald Großvater wird. Thomas (Wotan Wilke Möhring) ist das Gegenteil von Lockerheit, ein hypochondrischer, hyperventilierender Angsthase, dem das Leben davonläuft, während er seinen Träumen nachhängt. Auch Jens (Mark Waschke), der Pfennigfuchser, führt ein Dasein in stiller Verzweiflung, ist als Fahrlehrer gestrandet und lebt die letzten Reste von Rebellion aus, indem er seine Frau betrügt.

Dieses Trio beschließt, gemeinsam Urlaub in Schweden zu machen. Die Reise beginnt wie eine Klassenfahrt: Alle sind noch mal 18 und vernichten hingebungsvoll beeindruckende Mengen Alkohol. Nach und nach aber untergräbt die Realität die Ferienstimmung: Luftikus Malte steht vor der Insolvenz, Thomas, der enttäuschte Romantiker, wird immer wieder von Panikattacken heimgesucht, und Jens muss endlich Farbe bekennen, denn seine Geliebte (Jördis Triebel) ist ihm nachgereist und will eine Entscheidung.

Matthias Tiefenbacher, der mit Fritz Karl auch die sehenswerte romantische Komödie "Liebe vergisst man nicht" gedreht hat, ist genau der richtige Regisseur für diese Geschichte. Die situationskomischen Momente inszeniert er mit wunderbarem Gespür, die Darsteller führt er formidabel; und trotzdem vermittelt die Geschichte bei aller Ausgelassenheit stets eine zweite Ebene. Dank Tiefenbacher lacht man nicht über die drei großen Jungs am Rande des Nervenzusammenbruchs, sondern mit ihnen. "Freilaufende Männer" ist daher das perfekte Pendant zu Doris Dörries Grimme-preisgekrönter ZDF-Serie "Klimawechsel". Doch während die Damen satirisch überhöhte Zerrbilder waren, stecken Grickschs Kindsköpfe in jedem Mann.

Autor

Tilmann P. Gangloff

Tilmann P. Gangloff

ist Diplom-Journalist und freiberuflicher Medienkritiker.

Außerdem richteten sich Dörries Frauengeschichten in erster Linie an Zuschauerinnen, am besten auch noch solche in ähnlichem Alter und von gleicher Intellektualität. Tiefenbachers Komödie aber erheitert dank ihres Facettenreichtums, der vielen lauthals komischen Momente und der ausgefeilten Dialoge Männer wie Frauen jeden Alters. Dank Jördis Triebel und der für die deutsche Film- und Fernsehbranche unbedingt zu entdeckenden Schwedin Lisa Werlinder sind die Damen zudem bestens repräsentiert; auch wenn die coolste Rolle Filip Peeters hat, der dem Trio als entspannter Aussteiger immer wieder die Show stiehlt.

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