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Diakonie - tatkräftige Hilfe für den Nächsten

Diakonie heißt wörtlich "Dienst". Der evangelische Glaube sagt: "Wer an Gott glaubt, der erfährt durch den Glauben so viel Gutes, dass er auch selbst Gutes tun kann und soll." Darum gibt es viele Menschen, die sich für andere einsetzen – ehrenamtlich aber auch in den vielen Einrichtungen in Kirche und Diakonie. Hier finden Sie Beispiele dafür.
Foto: iStockphoto
20.09.2013 - 16:13
Gelebte Nächstenliebe, mit allem was dazu gehört, hat die Diakonie zu einer der größten sozialen Institutionen Deutschlands werden lassen. Sie gehört unmittelbar und untrennbar zur Kirche dazu.
Foto: epd-bild/Werner Krüper
19.09.2012 - 19:39
Wenn ein Halt im Leben plötzlich wegbricht oder die aufgestauten Probelme übermächtig werden, geht es vor allem darum, nicht allein zu sein. Dann ist die Seelsorge da.
Foto: Brot für die Welt
26.12.2017 - 00:46
Die Kollekte an Heiligabend ist traditionell festgelegt: für Brot für die Welt! Seit 60 Jahren engagiert sich das Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen (nicht nur) gegen den Hunger in der Welt.
Nordirak Diakonie Katastrophenhilfe
30.09.2015 - 09:28
Der Krieg in Syrien macht rund 15 Millionen Menschen zu Vertriebenen. 7,6 Millionen sind innerhalb des Landes auf der Flucht. Andere versuchen, den anhaltenden Kämpfen und der täglichen Todesgefahr in die Nachbarländer zu entkommen. Caroline Hüglin von der Diakonie Katastrophenhilfe berichtet über die Situation im Nordirak.
11.07.2014 - 14:40
Das humanitäre Völkerrecht hat nach Beobachtung der Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe für viele Kämpfer und Akteure kaum noch Bedeutung. Dazu kommt ein zunehmender Unwillen bei den Deutschen, für die Opfer von Gewalt und Kriegen zu spenden.
Alle Inhalte zu: Diakonie
Ulrich Lilie
16.09.2020 - 06:21
epd
Diakonie-Präsident Ulrich Lilie hält die von der Bundesregierung geplante Aufnahme von rund 1550 Migranten von griechischen Inseln für unzureichend. Deutschland müsse deutlicher vorangehen, damit andere Länder folgen.
07.09.2020 - 15:39
Guten Tag Herr Muchlinsky ich interessiere mich für eine Ausbildung zur Diakonin. Ich arbeite als Betreuerin in einem Wohnhaus in dem Menschen mit geistiger Behinderung leben. Leider habe ich weder eine pflegerische, noch eine pädagogische Ausbildung. Da mich mein Glaube immer mehr trägt, möchte ich diesen gerne mehr in meine Arbeit integrieren und frage mich, ob dazu diese Ausbildung ein Grundgerüst schaffen könnte. Ist es möglich auch nur den theologischen Teil der Ausbildung zu absolvieren? Ich bin 53 Jahre alt, Mutter dreier erwachsener Kinder und habe eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung. Ich danke Ihnen für die Beantwortung meiner Fragen. Herzlichen Gruß Heike Stolle
07.09.2020 - 15:38
Lieber Herr Muchlinsky, was ich schon immer mal fragen wollte: Unsere Sozialstation hat seit ca einem Jahr zwei gesponserte, nagelneue Fahrzeuge. Der Sponsor ist eine renommierte genossenschaftliche Bankengruppe für Privatkunden. Der Schwerpunkt der Bankengruppe liegt bei der Vermögensbetreuung. Selbstverständlich sind die gesponserten Fahrzeuge mit großzügiger Reklame der genossenschaftlichen Bank eG versehen und nicht wie erwartet, mit Werbung für die Sozialstation der Diakonie. Zwei Mitarbeiterinnen haben das große Los gezogen und dürfen mit nagelneuen Sponsorenautos ihre Diensttouren fahren. Bei den täglichen Einsätzen stehen die Reklame-Autos der Bank, vor unterschiedlichen Behausungen alter, kranker Menschen. Die Philosophie der Bankengruppe lautet ungefähr so: unser Staat kann aus bekannten Gründen nicht mehr in dem Maße für uns vorsorgen. Unsere Vermögensbestände werden durch Vererbung immer größer und zudem erkennen wir, dass Krisen an den Finanzmärkten häufiger auftreten können, als man das in der Regel erwartet. Deshalb wird eine individuelle Vermögensstruktur, breite Diversifikation, aber auch die konsequente Absicherung im Alter zunehmend wichtiger. Unsere Aufgabe ist es, mit Ihnen ein passendes Anlagekonzept zu entwerfen und dies auf individuelle Zielsetzung und Rahmenbedingungen abzustellen. Dabei gilt es auch, die Vorsorge im Alter, Absicherung der Familie, Vermögensübertragung auf nachfolgende Generationen, Steuern, den regelmäßigen Liquiditätsbedarf sowie Ihre Lebenssituation zu betrachten....usw.... Findet das die Evangelische Kirche in Deutschland korrekt, dass Mitarbeiterinnen der kirchlichen Sozialstation tag-täglich mit topaktuellen Fahrzeug Modellen, Reklame machen für Bankengiganten? Die restlichen Sozialstation Mitarbeiterinnen müssen ihre eigene, alte Klapperkiste für die täglichen Dienstfahrten nehmen. Wenn die Klapperkiste stehen bleibt, dann wartet der alte Mensch vergeblich. Die privaten Klapperkisten müssen das verpflichtende Werbeschild der kirchlichen Sozialstation tragen. Neue Autos für die Reklame der gesunden Bankengenossenschaft Alte Autos für die Werbung der Kirche Ist der EKD in Deutschland, diese Fahrzeugflotte nicht peinlich?  
07.09.2020 - 15:38
Hallo Herr Muchlinsky, Beinhalten die Kollektenpläne in der Gemeinde nur "Empfehlungen" wo die Kollekte hingehen soll, oder gibt es auch landeskirchlich, feststehende Kollekten. Wenn ja, welche feststehenden Kollekten sind das im Zeitrahmen eines Jahres? Müssen dann die restlichen Kollekteneinnahmen für die "eigene Gemeinde" verwendet werden oder entscheidet der KGR individuell oder entscheiden zwischenzeitlich die Gruppen und Kreise?  
07.09.2020 - 15:37
Subsidiarität ist ein Begriff der Sozialphilosophie und folglich kein Begriff aus der Theologie. Außerdem ist Subsidiarität ein gesellschaftspolitisches Prinzip, nach dem übergeordnete, der Person fernere Einheiten z. B. der Staat, nur solche Aufgaben übernehmen sollen, die nicht von untergeordneten, der Person näheren Einheiten, besonders der Familie und den Verbänden, wahrgenommen werden können. Um das erreichen zu können, gehört es zu den Aufgaben der übergeordneten Instanzen, die untergeordneten zu unterstützen, vor allem finanziell, wenn die Aufgaben wider Erwarten doch nicht von der kleinsten Zelle, dem einzelnen Menschen, selbst gelöst werden können. Innerhalb der evangelischen Kirche kommt es nun vermehrt zu evangelischen Vereinsbildungen von Privatpersonen. Jeder Mensch kann belieben einen Verein gründen. Zum Beispiel einen Förderverein. Es wird von "Subsidarität" gesprochen. Wenn die Vereinsarbeit finanziell in die Hose geht, dann kommt die evangelische Mutterkirche mit dem großen Geldbeutel und ersetzt den Vereinskameraden, der ca 900 evangelischen Gemeinschaften, den Schaden. Wohin soll das führen? Gibt es einen Wegweiser? Subsidiarität ist auch zentrales Element des ordnungspolitischen Konzepts also der sozialen Marktwirtschaft. Soziale Marktwirtschaft ist ein gesellschafts- und wirtschaftspolitisches Leitbild mit dem Ziel, „auf der Basis der Wettbewerbswirtschaft agierender freie Initiativen". Aufgrund dieser Fakten tun sich viele Fragen auf! EKD und Wettbewerbswirtschaft? EKD und Subsidiarität? EKD und evangelische Vereine? EKD und Sozialphilosophie? EKD und gesellschaftspolitische Prinzipien? Letzte Frage: Der einzelne Mensch lässt folglich den "Karren" von der evangelischen Mutterkirche ziehen. Während der einzelne Mensch, die Zügel in der Hand hält. Genauer gesagt: Die Mutterkirche soll den Karren aus dem Dreck ziehen und den privaten Verein wieder in die Gewinnzone führen. Ist das eigentlich wirtschaftspolitisch zu verantworten? Was meint der kirchliche Finanz- und Wirtschaftsminister zu diesen Praktiken? Gästin
Stephanus-Stift
02.09.2020 - 10:56
Susanne Müller
epd
Das Stephanus-Stift im Herrenberger Teilort Kuppingen vernetzt Altenhilfe und Gemeinde eng. Der Corona-Lockdown war zunächst für alle Beteiligten ein Schock. Mit viel Kreativität wird jetzt die Gemeinschaft weiter gepflegt.
Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm
31.08.2020 - 16:08
epd
Die Evangelische Kirche in Deutschlandhat am Montag an ihre Gründung im Jahr 1945 erinnert. "An die Menschen, die heute vor 75 Jahren den Grundstein für die Evangelische Kirche in Deutschland gelegt haben, denke ich voller Dankbarkeit", so EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm.
Diakonie in Niedersachsen verteilt an Ihre Einrichtungen gespendete Corona-Mundschütze
31.08.2020 - 15:24
Karen Miether
epd
Ein Chemiekonzern hat der Wohlfahrtspflege mehr als 100 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken gespendet. Die Diakonie in Niedersachsen hat davon 1,44 Millionen bekommen. Sie zu transportieren, zu lagern und an die Sozialeinrichtungen zu verteilen, sei logistisch eine Herausforderung.
bohnenausgabe_fluchtlingslager_i-201_0.jpg
16.08.2020 - 09:30
Susanne Müller
epd
Im Sommer 1945 wird ein kirchliches Hilfswerk gegründet, das mitten im Elend der kriegszerstörten Städte Hilfe leisten und koordinieren soll. Heute erreicht das Diakonische Werk Württemberg täglich über 200.000 Menschen. Ein Rückblick.
Bethel in Corona-Krise
13.08.2020 - 13:42
epd
Die Corona-Krise trifft auch das große diakonische Unternehmen Bethel. Die Jahresbilanz für das vergangene Jahr sei solide, erklärte Bethel. Für das aktuelle Jahr werde jedoch mit Verlusten in Millionenhöhe gerechnet.
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