Friedensorganisationen protestieren gegen Atomwaffen

Friedensorganisationen protestieren gegen Atomwaffen
Friedensorganisationen haben Abzug von US-Atomwaffen gefordert, die am Luftwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel lagern sollen.

Die Nato-Nuklearstrategie in Europa mit der Stationierung von US-Waffen und der Bereitstellung von atomwaffenfähigen Trägersystemen stehe dem Atomwaffenverbotsvertrag entgegen, erklärte Willem Staes von Pax Christi Flandern am Sonntag in Büchel. "Sie ist gefährlich, teuer und ihr fehlt die militärische Glaubwürdigkeit."

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Friedensaktivisten Elke Koller aus Bonn (ADGF Treffen 2019) und Büchel.
Im Juni 1996 begannen Aktivistinnen und Aktivisten der Friedensbewegung am Fliegerhorst in Büchel in der Eifel mit ihren Protesten für eine atomwaffenfreie Welt. Auch 25 Jahre später sind sie nicht müde geworden.
Atomwaffengegner halten Gottesdienst in Büchel 2014
Der vierte kirchliche Aktionstag gegen Atomwaffen am Fliegerhorst Büchel in der Eifel setzt coronabedingt am 3. Juli auf Angebote in Präsenz und digital. Um 11.58 Uhr soll es einen ökumenischen Gottesdienst in der Nähe des Haupttores geben, so der Verein für Friedensarbeit.


Zum Start einer Aktionswoche gegen Atomwaffen in Büchel veranstalteten die ärztliche Friedensinitiative IPPNW und die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN am Sonntag ein Internationales Symposium "Atomwaffen raus aus Europa" vor den Toren des Bundeswehr-Fliegerhorstes in Büchel. "Die Bundesregierung hat jetzt zwei Jahre lang einen Sitz im UN-Sicherheitsrat und bekundete, sich in dem Gremium weltweit für Frieden und Sicherheit einsetzen zu wollen", erklärte IPPNW-Vorstandsmitglied Inga Blum. "Wir fordern Außenminister Heiko Maas auf, den Worten Taten folgen zu lassen und den UN-Vertrag über ein Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen."