Familienmodelle gegeneinander ausspielen - muss das sein?

Ursula Ott diskutiert auf dem Kirchentag über Familienmodelle: Patchworkfamilien, Homo-Ehen und den Wert der Vielfalt. Schon wieder! Eigentlich wäre es doch so einfach: Einfach anerkennen, dass keiner etwas weggenommen bekommt, wenn alle die gleichen Rechte haben.

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Für Menschen, die sich umeinander kümmern, aber nicht verheiratet oder eng verwandt sind, fehlen nach Ansicht von FDP-Politikern rechtliche Hilfestellungen. Eine ins Gesetz aufgenommene "Verantwortungsgemeinschaft" könnte das ändern.
Statt sich auf wissenschaftliche Fakten zu stützen, bleibt Bundesbildungsmisterin Karliczek in ihrer Ablehnung der Ehe für alle lieber im Vagen. Ihr Nein begründet sie nicht konkret, sondern beschwört stattdessen abstrakte Bedrohungen herauf, wenn Kinder bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen. Ein gefährliches Verhalten, das Ungleichheit legitimiert und damit letztendlich auch dem Hass gegen homosexuell begabte Menschen den Boden bereitet.