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Unheil und Bewältigung
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Judenhass als Motiv?
Brandanschlag auf Wuppertaler Synagoge
Nach dem versuchten Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge gehen die Ermittlungsbehörden von einem antisemitischen Motiv aus. Der 37-jährige mutmaßliche Täter aus Afghanistan soll in Untersuchungshaft kommen.
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Tatverdächtiger gefasst
Islamist soll Anschlag auf Bremer Kirche geplant haben
Ein Iraker soll einen Anschlag auf eine Kirche in Bremen vorbereitet haben. Er hatte bereits eine Waffe und einen Komplizen, wie die Bundesanwaltschaft mitteilt. Nun wurde er in Brandenburg gefasst.
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Vertrauen ausgenutzt
Pfleger wegen Kinderpornos und Missbrauch angeklagt
Ein 33-jähriger Heilerziehungspfleger soll Menschen mit Behinderung sexuell missbraucht und kinderpornografische Inhalte erstellt haben. Seit März sitzt er in Untersuchungshaft - nun wurde er angeklagt.
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"Hitlerjunge Salomon" ist tot
Trauer um Holocaust-Überlebenden Sally Perel
Seine außergewöhnliche Biografie machte den aus Peine stammenden Holocaust-Überlebenden Sally Perel international bekannt. Weil er sich als "Volksdeutscher" ausgab, entging er der Erschießung durch deutsche Truppen. Perel wurde 97 Jahre alt
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Den inneren Kompass nicht verlieren
Wenn in Israel und Gaza Menschen ermordet, Geiseln geschändet und Leichen verhöhnt werden, ist es nicht an der Zeit für Verständigung und Versöhnung, meint Pfarrer Wolfgang Beck aus Hildesheim. Das Ringen um eine Position erscheint schwer zu sein, aber es brauche die Einseitigkeit, sich an die Seite der Gewaltopfer zu stellen. „Es ist schwer, dabei den inneren Kompass nicht zu verlieren.“ Trotz aller Grausamkeiten auf beiden Seiten brauche es in Deutschland ein Bekenntnis zu Israel und zu seinem Schutz.
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Das Wort zum Sonntag am 23.03.2024
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Streitsüchtig
Manche Menschen sind zerstritten bis ins Grab, und danach kämpfen die Angehörigen noch weiter. Heftige Streitereien zerstören Beziehungen, Freundschaften und ganze Familien. Zurück bleiben verbitterte, enttäuschte Menschen, die gezeichnet sind durch jahrelange Auseinandersetzungen. Am Ende hat trotzdem niemand das Gefühl, irgendwie gewonnen zu haben. Aber geht es im Leben eigentlich auch ohne Streit? „Nein“, meint Pfarrerin Stefanie Schardien aus Fürth. Aber in ihrem Wort zum Sonntag spricht sie über Auswege und darüber, wie Leben besser gelingen kann.
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Finanziell oft abgehängt und ausgebremst
Im „Wort zum Sonntag“ lenkt Pfarrer Wolfgang Beck den Blick auf Menschen, die leicht übersehen werden. Doch wer mit dem Auto auf der Autobahn unterwegs ist und am Abend oder am Wochenende einen Rasthof oder einen Parkplatz anfährt, kann sie einfach nicht übersehen: Die LKW-Fahrer*innen, die dort campieren. Die verschiedenen osteuropäischen Kennzeichen verraten, wie weit weg viele von ihnen von ihrem Zuhause sind. Viel zu oft werden sie schlecht bezahlt. Sie fahren zwar durch Deutschland, doch sie erhalten sehr häufig noch nicht einmal den deutschen Mindestlohn. Sie sind Opfer eines Systems, das Schwache und Schutzlose ausbeutet.
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Die Vertreibung aus der City
Sitzgelegenheiten werden abgebaut, öffentliche Bereiche in Fußgängerzonen und vor Bahnhöfen unwirtlich umgestaltet – bestimmte Menschen werden bewusst aus Innenstädten verdrängt. Vor allem Obdachlose sollen im öffentlichen Raum nicht sichtbar sein. Pfarrer Wolfgang Beck aus Hildesheim schätzt als Christ die biblische Praxis Jesu, die genau entgegengesetzt ist: Jesus stelle immer wieder die Menschen in den Mittelpunkt, die von anderen geächtet oder vertrieben werden. Die skandalöse Menschenverachtung in unserer Gesellschaft muss seiner Meinung nach bewusst und geändert werden.
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Der 17. Juni - Ein Tag der aufrechten Haltung
Für eine Frage der Haltung hält Pfarrer Wolfgang Beck den mutigen Protest von ArbeiterInnen in der DDR, die genau vor 70 Jahren, am 17. Juni 1953 auf die Straßen gingen. Es gab Tote und Verletzte. Aber bis heute werden diese Menschen nicht so gewürdigt, wie es nach seiner Meinung angemessen wäre.
Im Sozialismus der DDR waren sie Vorkämpferinnen und Vorkämpfer für Demokratie und Gerechtigkeit. Pfarrer Beck stellt in seinem Wort zum Sonntag eindringlich als Lehre für heute fest: „Demokratie wird nicht durch populistische Ausfälle gepflegt, sondern durch ein Eintreten für die Schwächeren, ein Eintreten für einen menschlichen Umgang in ganz Deutschland, aber auch in der ganzen Welt.“
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Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt
Undercover-Einsatz mit Lieferwagen
Sozialer Druck und mangelnde Infrastruktur: Frauen, die häusliche Gewalt erleben, finden auf dem Land manchmal nur schwer Unterstützung. Die "Land-Grazien" in Schleswig-Holstein helfen - undercover und in einem umgebauten Handwerker-Auto.
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Bischof zu Ukraine-Krieg
Kramer appelliert: UN muss aktiver werden
Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, wünscht sich eine aktivere Rolle der Vereinten Nationen (UN) im Ukrainekrieg.
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Nach Tod eines 14-Jährigen
Schule setzt jetzt Krisen-Teams ein
Nach dem gewaltsamen Tod eines 14-Jährigen aus Wunstorf bei Hannover hat die betroffene Schule zwei Krisen-Teams eingesetzt. Sie sollen die weiteren Schritte der Aufarbeitung an der dortigen Integrierten Gesamtschule koordinieren.
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Katholische Kirche und Entschädigung
Missbrauchsbetroffene erhalten Widerspruchsrecht
Betroffene sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche dürfen in Zukunft Widerspruch einlegen, wenn sie mit der Höhe ihrer Anerkennungszahlungen nicht einverstanden sind.
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Seelsorge und Halt
Segnung für Krebskranke und Angehörige
Menschen, die an Krebs erkranken, verlieren oft den Mut zum Leben. Plötzlich fühlt sich das Leben wie auf einem Pulverfass an. Diagnose zwischen Hoffnung und Tod. Jetzt will eine Hamburger Gemeinde mit Gottesdiensten neue Kraft spenden.
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Alle Meldungen: Unheil und Bewältigung
Bericht: Nach Angriff von Bad Freienwalde Tatverdächtiger ermittelt
Attentat auf Politiker Uribe: Rund 70.000 Menschen bei Schweigemarsch
Haseloff denkt bei AfD-Wahlsieg über Verlassen seiner Heimat nach
Vergewaltigung als Rache im Kongo - Care: Kein Geld für Hilfe
Landkreis Celle untersagt Nutzung von rechtsextremem "Heimathof"
Kritik am Umgang mit pro-palästinensischen Stimmen
Mindestens acht Tote bei Angriffen in Kolumbien
UN versorgen vier Millionen Menschen im Sudan mit Essen
Kolumbien: Angeschossener Politiker weiter in Lebensgefahr
Kolumbianischer Präsidentschaftskandidat bei Attentat schwer verletzt
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