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Reformation
Hallo!
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich intensiv mit Martin Luther und den Folgen seines Wirkens.
Dabei ist mir aufgefallen, dass heut zu Tage die Rolle der unterschiedlichen Bekenntnisse (lutherisch, reformiert) im Alltag der Kirchengemeinde nur noch eine geringe Rolle spielen bzw. gar nicht mehr zur Profilbildung einer Gemeinde beitragen, abgesehen von der Gottesdienstform.
Angenommen, dass diese Beobachtung für große Teile ev. Gemeinden übertragbar ist, dann frage ich mich, warum gibt es die unterschiedlichen Bekenntnisse noch, wenn sie zunehmend an Bedeutung verlieren?
Wäre es nicht gerade in heutiger Zeit, in der die Kirchen immer mehr Mitglieder verlieren, ein Gewinn die Bekenntnisse zur Profilbildung der Gemeinden zu benutzen? Könnten Sie nicht sogar identitätsstiftend für die Gemeindemitglieder sein?
Ich will bestimmt nicht wieder zur Kirchentrennung zurück. Es ist gut, dass diese überwunden wurde. Doch gibt es nun einmal noch diese Unterschiede, die ja anscheinend auch noch sehr wichtig sind und dann könnte man sie doch auch wieder bewusst machen, oder?
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
 
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