Reformation

Hallo Herr Muchlinsky,

ich bin grundsätzlich römisch-katholisch erzogen worden finde aber nach und nach das der evangelische glaube besser zu dem passt wie Gott ist. (Vermutlich ich will nicht anmaßend sein.) Demnach überlege ich die Kirche zu wechseln und meinen weg zurück zu einer Gemeinde zu finden und meinen glauben wieder zum bestandteil meines Lebens zu machen der über das tägliche "gespräch" bzw. Bitten an Gott hinaus geht.

Eime grundsätzliche Sache die mich aber Stört und die ich nicht ganz verstehen kann ist wie man sich auf jemanden stützen kann der schrieb:
1543 schreibt er, man solle Synagogen sowie jüdische Häuser und Schulen „mit Feuer anstecken und was nicht verbrennen will, mit Erden beschütten, dass kein Mensch ein Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich“.  https://www.luther2017.de/kr/wiki/martin-luther-und-die-juden/martin-luther-und-die-juden-fragen-und-antworten/
Ähnliche Zitate findet man ebenfalls im Beitrag vom ZDF Neo Magazin.
So finde ich grundsätzlich die änderung gut die Luther hervorgebracht hat aber sich auf jemanden zu berufen der solch Hetzerische aussagen traf doch sehe fragwürdig. Das ganze dann noch als Spektakel aufzuziehen ohne die Person Martin Luther zu hinterfragen empfinde ich persönlich auch eher als negativ.
Was ist den heute die aussseinandersetzung der EKD zu Luther und diesen aussagen ?
Und wie soll ich mich auf den evangelischen glauben stützen wenn er von einem fehlerhaften Mensch begründet wurde?
Über eine Antwort würde ich mich freuen da ich zur Zeit in meinem eigenem Glauben sehr zerrisen bin und wieder halt bei Gott finden will vielleicht auch bald in der EKD.
Mit besten wünschen und eim Vergelts Gott für diesen Blog.