Sachsen-Anhalts Tourismus profitiert vom 500. Reformationsjubiläum

Touristengruppe vor der Wartburg in Eisenach.

Foto: epd-bild / Norbert Neetz

Touristengruppe vor der Wartburg in Eisenach.

Sachsen-Anhalts Tourismuswirtschaft hat vom 500. Reformationsjubiläum profitiert. In den Beherbergungsbetrieben des Landes wurden im vergangenen Jahr 3,38 Millionen Gäste gezählt, wie der Präsident des Statistischen Landesamtes, Michael Reichelt, am Montag in Halle mitteilte.

Damit seien das vierte Jahr in Folge mehr als drei Millionen Besucher gezählt worden. Gegenüber 2016 sei das ein Zuwachs von 5,3 Prozent beziehungsweise 171.400 Gästen. Von "überragenden Zuwächsen" sprach Reichelt mit Blick auf die Tourismus-Zahlen der Lutherstädte Eisleben und Wittenberg. Besonders viele Besucher kamen hier aus den USA und den Niederlanden, in Wittenberg kamen zudem viele Gäste aus Schweden. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) sagte, "touristisch war das Reformationsjubiläum ein absoluter Erfolg". Besonders erfreulich sei das Plus bei den ausländischen Gästen.

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