Greta Thunberg erhält Alternativen Nobelpreis

Greta Thunberg

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Die Schwedin Greta Thunberg und Aktivisten aus China, Brasilien und Nordafrika erhalten in diesem Jahr den Alternativen Nobelpreis. Dies gab die Right-Livelihood-Stiftung am Mittwoch in Stockholm bekannt. Greta Thunberg wird für ihre Entschlossenheit ausgezeichnet, ihre Stimme gegen die drohende Klimakatastrophe zu erheben.

Greta Thunberg erhält Alternativen Nobelpreis
Der Kampf für Klima und Regenwald, für das Recht indigener Völker und benachteiligter Frauen: Der Alternative Nobelpreis ehrt in diesem Jahr drei Aktivistinnen und einen Aktivisten, die für ihr Engagement sehr viel aufs Spiel setzen.

Die Schwedin Greta Thunberg und Aktivisten aus China, Brasilien und Nordafrika erhalten in diesem Jahr den Alternativen Nobelpreis. Dies gab die Right-Livelihood-Stiftung in Stockholm bekannt. Neben der 16-jährigen Klimaaktivistin werden die Menschenrechtlerin Aminatou Haidar aus der Westsahara, die chinesische Frauenrechts-Anwältin Guo Jianmei sowie der Schamane Davi Kopenawa vom Volk der Yanomami ausgezeichnet. Die vier Geehrten erhalten jeweils eine Million schwedische Kronen (etwa 94.000 Euro) Preisgeld.

Die Stiftung ehre damit "vier Visionäre", die Millionen Menschen darin bestärkt haben, für eine lebenswerte Zukunft für alle auf dieser Erde zu kämpfen, sagte Geschäftsführer Ole von Uexküll. In diesem Jahr wird der "Right Livelihood Award" zum 40. Mal vergeben.

Entschlossener Einsatz

Die 16-jährige Greta Thunberg werde für ihre Entschlossenheit ausgezeichnet, ihre Stimme gegen die drohende Klimakatastrophe zu erheben, erklärte die Stiftung. Ihr im August 2018 begonnener Schulstreik für das Klima war Initialzündung für die mittlerweile weltweite Bewegung "Fridays For Future", in der vor allem junge Menschen einen effektiven Klimaschutz fordern. Beim UN-Klima-Sondergipfel in New York machte Thunberg gegenüber den Regierenden der Welt klar: "Wenn ihr uns im Stich lasst, werden wir euch niemals vergeben."

Aminatou Haidar erhält den "Alternativen Nobelpreis" für ihren jahrzehntelangen friedlichen Einsatz für die Unabhängigkeit der Westsahara. Sie gilt als eine der angesehensten Vertreterinnen des Volkes der Sahrauis. In ihrer von Marokko annektierten Heimat erhielt sie den Beinamen "Gandhi der Westsahara". Obwohl sie selbst zur politischen Gefangenen wurde, Folter erdulden musste und Morddrohungen ausgesetzt ist, lässt sie sich nicht beirren.

Guo Jianmei zählt zu den renommiertesten Juristinnen Chinas und setzt sich für benachteiligte Frauen ein. Insbesondere kämpft sie gegen häusliche Gewalt sowie sexuelle Belästigung oder Diskriminierung am Arbeitsplatz. Die Stockholmer Stiftung lobte, dass Guo als erste hauptberufliche Anwältin des Landes eine kostenlose Rechtsberatung angeboten habe.

Der Schamane Davi Kopenawa aus Brasilien setzt sich ein für den Schutz des Yanomami-Volkes im Amazonasgebiet. So kämpft er gegen Zerstörung und Ausbeutung des Regenwaldes. Er habe wesentlich dazu beigetragen, dass 1992 ein mehr als 96.000 Quadratkilometer großes Areal zum Yanomami-Schutzgebiet erklärt wurde, hieß es. Wegen seines Engagements hat Davi Ko

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