In Mosambik steigt die Zahl der Malaria- und Cholerafälle

Ein junges Mädchen, das an Cholera erkrankt ist, wird von einem Arzt untersucht.

© Tsvangirayi Mukwazhi/AP/dpa

Ein junges Mädchen, das an Cholera erkrankt ist, wird von einem Arzt untersucht. Laut Weltgesundheitsorganisation sind 900 000 Cholera-Impfungen auf dem Weg nach Mosambik.

In Mosambik steigt die Zahl der Malaria- und Cholerafälle
Wenige Tage nach Bekanntwerden der ersten Cholerafälle im zentralmosambikanischen Beira hat die Regierung sieben von neun geplanten Behandlungszentren mit insgesamt 400 Betten eingerichtet.
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Die Zahl der Erkrankten stieg am Wochenende auf mehr als 270 registrierte Fälle, wie das Gesundheitsministerium in Maputo am Samstag mitteilte. Bis Sonntagabend wurden keine neuen Zahlen bekanntgegeben.

Ab Mittwoch sollen 900.000 Menschen Impfungen gegen Cholera erhalten. Die Zahl der Menschen, die durch Zyklon "Idai" am 15. März sowie die Flutkatastrophe in Mosambik ums Leben kamen, stieg nach Regierungsangaben auf mehr als 490. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am Freitag eine großangelegte Impf-Kampagne angekündigt, um eine weitere Ausbreitung der Cholera in Mosambik zu verhindern.

Lange Regenfälle, schwere Überflutungen und der Zyklon hatten weite Teile Mosambiks, Simbabwes und Malawis verwüstet. Von den Folgen sind allein in Mosambik 1,8 Millionen Menschen betroffen. Viele Menschen verloren ihre Unterkünfte. Nach UN-Angaben gibt es derzeit allein in Mosambik mehr als 150 Camps für rund 130.000 Menschen.

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