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Tod und Trauer

Tod und Trauer

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Es braucht Zeit, sich daran zu gewöhnen, es braucht andere Menschen, mit denen man zusammen traurig sein kann. Es braucht eine Bestattung, ein Ritual, in dem wir uns verabschieden können und in dem wir unsere Toten nun Gott anvertrauen. Wir haben Informationen bereitgestellt, die helfen können, die Zeit rund um die Beerdigung und die Trauer zu bestehen.

Wie schreibe ich eine Traueranzeige?
11.09.2012 - 12:08
Er mag jäh und unerwartet kommen oder langsam Einzug halten am Ende eines langen Lebens: Der Tod trennt uns von Menschen, die zu uns gehörten.
Was passiert vor und bei einer Beerdigung?
19.09.2012 - 12:38
Abschiednehmen sieht wohl für jeden und jede anders aus. Die Beerdigung ist dabei vielleicht der schwierigste und dunkelste Schritt, aber zugleich ein sehr bedeutsamer.
Was muss man bei einer Beerdigung beachten?
20.09.2012 - 11:54
Die häufigsten 7 Fragen zum Abschied am Ende eines Lebens und zur kirchlichen Beerdigung.
15.11.2016 - 10:23
Seit August 1999 werden alle fehlgeborenen Kinder aus dem Klinikum Hanau auf dem Hauptfriedhof beigesetzt. Unter die Bestattungspflicht fallen sie erst, wenn sie mindestens 500 Gramm wiegen.
Alle Inhalte zu: Tod und Trauer
Frau im Sterbebett mit Kerze
14.09.2020 - 09:48
epd
Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister hat seine Auffassung bekräftigt, dass Sterbehilfe ein Akt der Barmherzigkeit sein könne. Er plädiert für eine offene Diskussion in der Gesellschaft und in den Kirchen über das Thema.
Lukaskirche in München
13.09.2020 - 09:14
epd Susanne Schröder
Wenn ein Toter keine Angehörigen hat, wird er "von Amts wegen" bestattet. Eine Hörinstallation in der evangelischen Münchner St. Lukaskirche macht auf das Schicksal einsam Gestorbener aufmerksam. Und mahnt: Es kann jeden treffen.
Frau reicht verzweifeltem Mann die Hand
10.09.2020 - 09:33
epd Christian Prüfer
Im Jahr 2018 haben sich nach Angaben des Nationalen Suizidpräventionsprogrammes 9.396 Menschen selbst getötet, darunter 7.111 Männer und 2.285 Frauen. Reinhard Lindner, Sprecher des Programmes, erklärt im Interview, warum die Rate bei Männern deutlich höher ist.
Buße tun im Gebet
09.09.2020 - 09:28
Stephan Cezanne
epd
Der Theologe und Trauer-Experte Reiner Sörries hat vorgeschlagen, den evangelischen Buß- und Bettag in diesem Jahr als besonderen Gedenktag für die Corona-Opfer zu begehen "Denn es ist auch Buße angesagt, weil die Wucht der Pandemie durchaus unserem Verhalten geschuldet ist."
07.09.2020 - 15:39
Hallo Herr Muchlinsky, Meine Frau und auch ich waren Mormonen. Ich bin mittlerweile dort ausgetreten meine Frau ist inaktiv. Ich selbst möchte mich jetzt wieder auf meine evangelischen Wurzeln besinnen und mich taufen lassen. Die Mormonen lehren, dass sich die Familie nach dem Tod wieder sieht. Mich und auch meine Frau würde interessieren was die evangelische Kirche dazu sagt. Werden sich Familien im Jenseits wieder treffen? Könnten sie zu Ihrer Antwort Bibelstellen mit anführen damit meine Frau und ich sie zusammen lesen können. Ich danke Ihnen jetzt schon für ihre Antwort. Christian Peeck
07.09.2020 - 15:39
Hallo Herr Muchlinsky, ich muss in der Schule ein Referat über Sterbehilfe in Deutschland halten. Dabei soll ich auch auf den Standpunkt der Kirche eingehen. Der Schwerpunkt des Referates liegt bei der passiven Sterbehilfe darum bitte ich Sie, mir kurz zu erläutern wie die evangelische Kirche zu diesen Thema steht. Mit freundlichen Grüßen Florian
07.09.2020 - 15:38
Lieber Herr Muchlinsky Mein ist 22 Jahre alt und hat panische Angst, dass Gott nicht existiert und es kein Leben nach den Tod gibt. Er isst und schläft kaum noch und ist auf seiner Arbeitsstelle unkonzentriert. Es macht ihn fix und fertig und er ist nur noch am Weinen und Grübeln. Er hat fürchterliche Angst davor, dass er nach dem Tod einfach aufhört zu existieren und dass er dann seine Familie nicht mehr treffen kann. Er meint, wenn Gott ihn lieben würde, dann würde er doch sehen, wie schlecht es ihm geht und er würde ihm ein Zeichen geben. Ich weiß nicht mehr, wie ich als Mutter ihm noch helfen kann. Ich habe schon stundenlange Gespräche mit ihm darüber geführt, aber ich komme nicht mehr weiter. Gruß Julia
07.09.2020 - 15:37
Hallo Herr Muchlinsky, ich mache mir über alles Mögliche so meine Gedanken und habe viele Fragen. Oft "bastel" ich mir selbst eine Antwort zusammen. Dabei weiß ich natürlich nie, ob meine selbst "gebastelte" Antwort auch richtig ist. Solange ich aber keine Antwort von kompetenter Seite her auf meine Fragen habe, geistern diese ewig in meinem Kopf herum. Zu einer dieser Fragen habe ich im vergangenen Jahr meine Gedanken und laienhaften Antworten in der Community bei evangelisch.de versucht, in Worte zu fassen. Ich würde mich sehr freuen, zum Thema "Auferstehung" von theologischer Seite aus eine Antwort zu bekommen. Meine eigenen Gedanken finden sie im unten aufgeführten Text. Viele Grüße Susanne Quote: Tod und Auferstehung Jesu verstehen - Ist das möglich? Die Fastenzeit ist die Zeit im Jahr, in der ich intensiv über die Passionsgeschichte Jesu nachdenke. Doch meine Gedanken waren immer sehr schnell zu Ende gedacht, wenn es um das Verstehen der Leidensgeschichte Jesu ging. Was Tod ist, das weiß eigentlich jeder von uns. In unserer Gesellschaft ein Thema, dass gerne aus dem Leben ausgeklammert wird. So richtig gerne spricht keiner davon. Ist ja auch ein sehr unangenehmes Gesprächsthema. Bei dem Begriff "Auferstehung", im Besonderen bei der Auferstehung Jesu, da war es mit meinen Gedanken schon vorbei. Die Auferstehung ist für mich etwas so unbegreifliches, dass ich sie, zumindest bisher, nicht verstehen konnte. Es war für mich buchstäblich ein "Buch mit sieben Siegeln", die Auferstehung. Vor kurzem bekam ich ein kleines Büchlein in die Hand mit dem Titel: "Musste Jesus für uns sterben?" - Deutungen des Todes Jesu von Helmut Fischer. Nachdem ich dieses Büchlein gelesen habe, kann ich nun meine Gedanken über den Tod Jesus am Karfreitag, bis zu seiner Auferstehung am Ostersonntag, zu Ende denken. Ich will versuchen, meine Gedanken hier in Worte zu fassen. Es fängt wirklich bei Adam und Eva an. In der Schöpfungsgeschichte der Bibel lesen wir, dass Gott als letztes in seinem Schöpfungswerk den Menschen erschuf. Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf ihn als Mann und Frau. 1. Mose 1,27 Der Mensch (Adam) lebte mit seiner Gehilfin (Eva) zusammen im Paradies und alles war gut. Dann kam der Tag, an dem alles anders wurde, als Gott sich das gedacht hatte. Eva aß von den Früchten des Baumes (Apfel) von dem Gott den Menschen verboten hatte zu essen. Und sie gab auch Adam davon und er aß ebenfalls. Damit war die Sünde bei den Menschen angekommen. Mit dieser Tat hat Adam der gesamten Menschheit die Sünde vererbt (Erbsünde). Daraufhin verwies Gott den Menschen aus dem Paradies. Seitdem lebt der Mensch, verstrickt in seinen Sünden bis zum Tod, auf der Erde. Der Sünde Sold ist der Tod;.......... Römer 6,23 Im weiteren Verlauf des Alten Testaments ist zu lesen, dass Gott den Menschen die unterschiedlichsten Opfergesetze gab. Darunter auch das "Sündopfer" 3. Mose 4,1-35. Das Opfern von Tieren (Stier, Ziegenbock, Ziege, Schaf) die ohne einen Fehler sein müssen, nach streng einzuhaltenden Opferritualen, soll den sündigen Menschen von seiner Sünde befreien und so die Kluft, die durch die Sünde zwischen Gott und den Menschen entstanden ist, beseitigen. Diese Opferrituale müssen nach jeder Sünde von neuem vollzogen werden. Der Mensch muss sich seiner Sünde bewusst sein und er muss sie bereuen. War der Tod Jesu also ein Sühneopfer? Hat Jesus, durch seinen Tod am Kreuz, die Sünden der Menschen auf sich genommen, so wie das Opfertier in den Opferritualen aus dem Alten Testament, und so die Kluft zwischen Gott und den Menschen aufgehoben? Um die Kluft, die durch die Sünde, zwischen Gott und den Menschen steht, zu entkräften, muss ein Mensch ohne Sünde da sein. Gott selbst kam in seinem Sohn Jesus als Mensch auf die Erde. Jesus war Mensch wie wir, mit dem Unterschied: Er war ohne Sünde. Er hat den Menschen in Worten und Wundertaten gezeigt was erfülltes Leben ist. Er hat uns gezeigt, wie wir miteinander in Frieden leben sollen. Er hat in Liebe zu uns Menschen gehandelt. Jesus ist Mensch gewordene Liebe. Da er ohne Sünde war, konnte er die Sünde, die tief in jedem von uns Menschen verwurzelt ist, auf sich nehmen und den Tod, den wir eigentlich verdient hätten, für uns sterben, um uns von der Sünde zu befreien und so den Weg zu Gott frei zu machen. Selbst diesen Schritt ist Jesus aus Liebe zu der sündigen Menschheit gegangen. Er hat die Sünden aller Menschen auf sich genommen. Er ist am Kreuz für uns gestorben. (Karfreitag) Er hat unsere Sünden mit ins Totenreich genommen. Dort hat er sie abgelegt. (Das Totenreich also ein "Endlager" für unsere Sünden?) Jesus war nun wieder so, wie vor seinem Tod. Ein Mensch ohne Sünde, ein Mensch erfüllt mit Liebe. Und die Liebe stirbt nicht. Darum musste Jesus am dritten Tag nach seinem Tod das Totenreich verlassen. Die Auferstehung. (Ostern) Befreit von unserer Sünde sind wir Menschen nun wieder das Ebenbild Gottes. Die Sünde, die uns von Gott getrennt hat, ist bis in alle Ewigkeit von uns genommen. Das Gute, die Liebe im Menschen lebt weiter, weil die Liebe nicht sterben kann. Das ist Auferstehung und ewiges Leben. ................ die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn. Römer 6,23. Das Einzige, was wir Menschen heute noch tun müssen ist: An Jesus Christus, seinen Tod und seine Auferstehung glauben, unsere Sünden bereuen und um Vergebung bitten. Das ist aber nicht immer einfach.
07.09.2020 - 15:37
Kann der gerade verstorbene Ehemann von seiner Ehefrau und seinen Erwachsenen Kindern, die alle evangelisch sind, evangelisch beerdigt werden?
07.09.2020 - 15:37
Meine Schwiegermutter liegt im Sterben und es schien uns, als wollte sie uns vor kurzem einen Leitspruch der Bibel mit auf den Weg geben. Leider kennen wir ihn nicht. Worte, die wir verstanden waren "froh" "glaubet" sowie "Geduld" "Glaube" und "Hoffnung" jeweils in einer Zeile. -Gern würden wir ihr den Sprcuh mit auf den Weg geben. Können Sie uns helfen?
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