Mehr als 30.000 Menschen sind in Berlin bei Temperaturen von unter Null Grad von Stromausfällen betroffen. Kirchengemeinden und der Berliner Bezirk Zehlendorf bietet Hilfsangebote. Laut Feuerwehr Berlin sind die Stadtteile Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde betroffen.
Die Menschen können sich zum Aufwärmen und Übernachten an folgende Notunterkünfte wenden:
Cole-sports-Center, Hüttenweg 43, 14169 Berlin
Sporthalle der Zinnowwald Grundschule, Wilskistraße 78, 14163 Berlin
Bürgersaal im Rathaus Zehlendorf, Teltower Damm 18, 14169 Berlin
Diese Kirchengemeinden helfen mit Räumlichkeiten zum Aufwärmen tagsüber, sofern die Kapazitäten reichen:
Gemeindehaus Emmaus-Kirche, Onkel-Tom-Straße 80, am Sonntag ab 9.30 Uhr
Paulus-Gemeinde, Jugendkeller, Hindenburgdamm 101, täglich ab 9 Uhr
Matthäus-Gemeindehaus am Steglitzer Kreisel, täglich 8 bis 20 Uhr
Adventgemeinde Zehlendorf, Gartenstraße 23, 14169 Berlin, So, 04.01.2025 von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Mo, 05.01.2025 von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Inkl. 2 Duschen und einer Waschmaschine, die genutzt werden können.
Wie die Berliner Feuerwehr berichtet, war es nach einem Brand zu einem großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten gekommen. Infolge kann es auch zu Störungen des Mobilfunks kommen, Ausfällen der Heizung und der Fernwärme.
Hotline des Katastrophenstabs im Bezirksamt: 030 90299 3333
Weitere Hilfsangebote für Handyaufladen und Aufwärmen:
- Ehemaliges Rathaus Wannsee, Chausseestraße 23, 14109 Berlin
- Mexikoplatz, 14163 Berlin-Bezirk Steglitz-Zehlendorf
- Andréezeile /Ladiusstraße 14165 Berlin
- Osdorfer Straße, 12207 Berlin
- S-Bahnhof Wannsee Kronprinzessinnenweg, 14109 Berlin
- OBI Heimwerkermarkt, Goerzallee 189, 14167 Berlin
- S-Bahnhof Zehlendorf, Teltower Damm, 14163 Berlin
- Feuerwache Wannsee, Kronprinzenninenweg 20, 14109 Berlin
- Johannes-Niemayer-Weg Ecke Bernhard-Beyer-Str., 14109 Berlin
Wie der Strometzbetreiber mitteilte, war die Ursache für den Stromausfall ein Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal nahe des Kraftwerks Lichterfelde. Mittlerweile seien 7500 Haushalte von 45.000 betroffenen Haushalten wieder an das Stromnetz angeschlossen. Bis zum 8. Januar solle die Stromversorgung für alle wieder sichergestellt sein. Der Kabelbrand sei mutmaßlich von Extremisten gelegt worden. Der Staatsschutz ermittelte. Wie die Berliner Senatsverwaltung mitteilte seien viele Pflegebedürftige Flüchtlinge in der Unterkunft Heckeshorn betroffen sowie Menschen an Beatmungsgeräten in einer anderen Unterkunft.
Hier ein Überblick über das vom Stromausfall betroffene Gebiet in Berlin.

