Bedford-Strohm erhält Verfassungsorden

Heinrich Bedford-Strohm bei einem Gottesdienst in Bremen im November 2021

© epd-bild / Jens Schulze

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm wird für sein gesellschaftliches Engagement mit dem Bayerischen Verfassungsorden ausgezeichnet (Archivbild).

Früherer EKD-Ratsvorsitzender
Bedford-Strohm erhält Verfassungsorden
Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm wird mit dem Bayerischen Verfassungsorden ausgezeichnet. Damit wird auch das gesellschaftliche und ökumenische Wirken des früheren EKD-Ratsvorsitzenden gewürdigt.

Heinrich Bedford-Strohm erhält die Auszeichnung am 24. Juni aus den Händen der Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU). "Als einer der profiliertesten Köpfe der evangelischen Kirche in Bayern und Deutschland leistet Professor Bedford-Strohm seit vielen Jahren einen unschätzbaren Beitrag zur Stärkung der Werte der Bayerischen Verfassung", teilte der bayerische Landtag zur Begründung mit. Die Präsidentin überreicht den Orden in München an insgesamt 44 Personen.

Bereits während seines Studiums und später in seiner akademischen Karriere habe Bedford-Strohm sich mit Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der sozialen Gerechtigkeit beschäftigt, heißt es weiter. Besonders als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) von 2014 bis 2021 habe er die theologische und gesellschaftliche Debatte in Deutschland für eine offene, freiheitliche und solidarische Gesellschaft sowie für den Fortschritt der Ökumene geprägt.

Neben Bedford-Strohm erhalten den Verfassungsorden unter anderem auch die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, die Münchner Medizinethik-Professorin Alena M. Buyx, der Opernsänger Jonas Kaufmann, die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und  der Holocaust-Überlebende Abba Naor.

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