Kirchenmitglieder dürfen neuen Bischof vorschlagen

Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh  braucht einenen Nachfolger

© epd-bild/Heike Lyding

Der badische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh gibt im nächsten Frühjahr sein Amt ab. Bei der Suche nach Kandidat:innen für die Nachfolge sind jetzt die Kirchenmitglieder gefragt

Kirchenmitglieder dürfen neuen Bischof vorschlagen
Die badische Landeskirche sucht einen neuen Bischof. Bis Anfang Juni kann jedes Kirchenmitglied geeignet erscheinende Personen vorschlagen. Ein einmaliges Verfahren innerhalb der EKD.

Vom 5. Mai bis zum 4. Juni können die Kirchenmitglieder Personen für die Nachfolge von Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh beim Präsidenten der Landessynode, Axel Wermke, vorschlagen, teilte die Evangelische Landeskirche in Baden mit. Dieses Verfahren sei innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) einmalig, betonte Wermke.

Nach Ende der Vorschlagsfrist erstellt die Bischofswahlkommission bis Juli eine Liste geeigneter Frauen und Männer für das Amt und lädt sie zu Vorstellungsgesprächen ein. Ende September will die Kommission mindestens zwei Personen öffentlich vorschlagen, die sich dann im November in Gottesdiensten der Allgemeinheit vorstellen.

Die Wahl selbst soll Mitte Dezember während einer Sondersitzung der Landessynode stattfinden. Amtsinhaber Cornelius-Bundschuh wird voraussichtlich am 10. April 2022 verabschiedet - möglicherweise findet die Einführung der neuen Bischöfin oder des neuen Bischofs am selben Tag statt.

Mehr zu Evangelische Landeskirche in Baden
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat die friedensstiftende Arbeit der Kirchen nach dem Zweiten Weltkrieg gewürdigt.
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat die friedensstiftende Arbeit der Kirchen nach dem Zweiten Weltkrieg gewürdigt.
Freiwilliges Soziales Jahr in Israel  2021 wieder möglich
Kaum sonst wo treffen unterschiedliche Religionen so aufeinander wie in Israel. Bomben und Raketenangriffe haben zuletzt wieder gezeigt, wie brüchig der Frieden im Nahen Osten ist. Deutsche Freiwillige zieht es dennoch ins Heilige Land.