Religionen beten für Zusammenhalt in der Corona-Krise

Religionen beten für Zusammenhalt in der Corona-Krise
Das Berliner multireligiöse "House of One" beteiligt sich am 14. Mai an dem weltweiten Gebet für mehr Zusammenhalt in der Corona-Krise.

"Wir hoffen und wir beten gemeinsam für die Gesundheit der Menschen", erklärte Rabbiner Andreas Nachama, Vorsitzender des Stiftungsrats des "House of One" in Berlin. Der Berliner evangelische Bischof Christian Stäblein betonte, "wir stehen zusammen und gedenken der vielen Toten, die wegen Covid-19 gestorben sind".

Das nichtöffentliche, multireligiöse Gebet in der Berliner Parochialkirche soll auf der Webseite des "House of One" live gestreamt werden. Neben Nachama und Stäblein werden zu dem 15-minütigen Gebet neun weitere Religionsvertreter erwartet, darunter Muslime, Buddhisten und Sikh.

Die Corona-Pandemie habe die Verletzlichkeit der Menschheit deutlich gemacht, hieß es zu dem Gebetsaufruf der Weltreligionen. Er geht den Angaben zufolge auf das im vergangenen September in Rom gegründete multireligiöse "Higher Committee of Human Fraternity" ("Hoher Ausschuss für die menschliche Brüderlichkeit") zurück. Die Stiftung "House of One" hat sich zum Ziel gesetzt, auf den Fundamenten der alten Petrikirche in Berlin-Mitte ein Sakralgebäude der drei monotheistischen Religionen zu errichten.

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