"Elternschule" für Grimmepreis nominiert

"Elternschule" für Grimmepreis nominiert
Der Dokumentarfilm "Elternschule" ist für den Grimmepreis 2020 nominiert. Der Film löste im Herbst eine kontroverse Debatte aus.

Er geht in der Kategorie "Info und Kultur" an den Start, wie Spiegel online vermeldet. Der Film von Film von Jörg Adolph und Ralf Bücheler, der die Arbeit in einer psychosomatischen Kinderklinik zeigt, kam im Oktober in deutsche Programmkinos und eine kontroverse Debatte vor allem in den sozialen Medien aus. Kritiker werfen ihm eine unkritische Darstellung fragwürdiger Erziehungsmethoden vor. Mehr als 20.000 Menschen forderten in einer Onlinepetition, der Film dürfe nicht mehr gezeigt werden.

Das Grimme-Institut verteidigt die Nominierung des umstrittenen Films. "Bei diesem rein beobachtenden Dokumentarfilm sind die Zuschauerinnen und Zuschauer völlig auf sich allein gestellt, sie müssen selbst eine Haltung zu den dargestellten Erziehungsmethoden und deren Verfechtern finden", schreiben die Verantwortlichen laut Spiegel online. Der Grimmepreis wird Ende März zum 56. Mal verliehen.

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