Wenn es nicht so traurig wäre

Wenn es nicht so traurig wäre
Das gab's schon lange nicht mehr: fundierte Zeitungsmanager-Kritik. Dazu spielen die Nervenband und das Panikorchester. Auch eine wichtige Rolle spielen 23 Männer und eine Frau. Wer aus all der Echtzeitberichterstattungs-Kritik schon wieder nichts gelernt hat. Macht das ZDF jetzt in sozialrevolutionär? Außerdem: "Everyone should read a good newspaper/ Out of wood".

So was liest man selten: positive Nachrichten über eine vor allem gedruckt erscheinende, überdies insgesamt sympathische Zeitung. Und zwar

"heißt der Gewinner München. Die 'Süddeutsche Zeitung' wird gehätschelt, weil sich deren Chefredakteur gegen Übergriffe wehrt."

Doch halt. Da handelt es sich um bitteren Sarkasmus, der sich ausschließlich dann positiv verstehen ließe, wenn die sechzehn Worte vollständig aus dem Kontext gelöst würden. Der Kontext besteht aus etwas, was im deutschen Medienjournalismus ebenfalls viel zu selten vorkommt: ebenso scharfer wie kompetent argumentierender Medienmanager-Kritik.

Die Kontext-Wochenzeitung aus Stuttgart, frei online und innerhalb der gedruckten TAZ erscheinend, widmet dem Niedergang des Journalismus aktuell gleich vier Artikel. Und zwar nicht generell, wie es ja mitunter geschieht, wenn sich mal wieder ein Feuilleton des "Lügenpresse!"-Gerufes annimmt, sondern aus sehr konkretem, lokalem Anlass, wie das Editorial (erster der vier Artikel) erklärt: : dem traurigen Abschluss der KW-Kampagne namens "David kämpft für Goliath".

Mit dem "David" meinte die Wochenzeitung sich selbst, mit dem "Goliath" das Stuttgarter Pressehaus, in dem die lokalen Tageszeitungen Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten erscheinen. Sie gehören beide der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH). Der von beiden beschrittene und von ihnen so genannte "Stuttgarter Weg" wurde schon länger angekündigt und war schon manchmal Thema im Altpapier (zuletzt in diesem). Ab April wird er nun beschritten. Wer kein Mitarbeiter der "Stuttgarter Zeitungsnachrichten" ist, wie Josef-Otto Freudenreich sie in seinem, dem zweiten KW-Artikel, nennt, könnte den Kern dieses Weges so beschreiben:

"Zwei Zeitungen mit einer Redaktion, die den Eindruck erwecken soll, es seien zwei".

Wobei beim Eindruckerwecken 24 "Titelautoren", die zur Hälfte nur fürs eine, zur Hälfte nur fürs andere Blatt tätig sind, helfen sollen. Dass es sich bei ihnen um "23 Männer und eine(!) Frau" handelt, verdient auch ein Ausrufezeichen oder mehr.

Parallel kommt eine zweite, kürzlicher angekündigte Entwicklung: das Aus für Sonntag Aktuell, das vor zwei Wochen "fröhlich nebenbei", "strahlend hell natürlich und unter der verheißungsvollen Überschrift 'Das neue Wochenende'" angekündigt wurde, wie die KW im dritten KW-Artikel schreibt.

In diesem Text würdigt Susanne Stiefel die lange ("Die höchste Auflage betrug 1,06 Mio. im Jahr 2001"), zuletzt freilich von verzweifelten Sonderwerbeformen gekennzeichnete Geschichte der anno 1979 gegründeten Wochenzeitung, von der aus unter anderem Arnd Brummer ("erfand das politische Frühstück, wo er schon in den 80er-Jahren mit Rezzo Schlauch über Grün-Schwarz diskutierte ...") in den überregionalen Journalismus aufbrach. Brummer ist jetzt ja Chrismon-Chefredakteur und Herausgeber beim Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, in dem auch evangelisch.de erscheint.

Was die beiden aktuellen Stuttgarter Zeitungs-Entwicklungen dann zusammenführt, ist der vierte KW-Artikel (der, aus dem das eingangs zititerte Satz stammt). Er ist überschrieben mit:

"Die Probleme der Zeitungsgruppe Stuttgart sind – Krise hin oder her – hausgemacht und tragen einen Namen: Richard Rebmann. Seit 2008 im Amt, hat der Geschäftsführer den Branchenprimus zum Sanierungsfall gemanagt".

Und dann zieht der einst selbst im Stuttgarter Pressehaus tätig gewesene Autor Jürgen Bartle kräftig vom Leder gegen den Manager Rebmann, der aus dem SWMH-Aufsichtsrat "hinunter ins aktive Geschehen" stieg, um "in der wohlhabendsten Metropolregion Europas" im Zeitungsgeschäft mehr Geld als bisher zu erwirtschaften. Das ist ihm nicht gelungen, offenbar sogar besonders schlecht. Wozu nicht zuletzt die eingangs erwähnte Süddeutsche Zeitung beitrug, die sich inzwischen überwiegend in SMWH-Besitz befindet. Der Kaufpreis für drei Fünftel der Vorzeigezeitung aus München, an der ihre Eigentümer immerhin nicht sparen mögen, durch den die komplex strukturierte SWMH aber noch immer verschuldet ist, solle vor allem in Stuttgart eingespart werden, lautet der Kern der Kritik.

Bartle belegt ihn mit vielen eindrucksvollen Zahlen. Nur zum Beispiel:

"275 Euro wurden 2008 für ein Jahresabo der 'Stuttgarter Zeitung' fällig, 458 Euro kostet es 2016. Kein anderes Produkt des täglichen Bedarfs hat in Zeiten niedrigster Inflation auch nur annähernd eine solche Teuerung erlebt. Dass mit der grafischen Neugestaltung 2009 noch 15 Prozent an Text wegfielen und mehrfach Umfänge gekürzt und Sonderseiten gestrichen wurden, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt",

sonst sähe die Geschäftslage noch finsterer aus. Gut verdienen tut man ja in und um Stuttgart.

[+++] Am Rande: Richard Rebmann gehört als Stellvertretender Präsident dem Präsidium des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger an. Der eigentliche Präsident, Helmut Heinen, begeht mit seiner Zeitung, der Kölnischen Rundschau, dieser Tage ihr 70-Jahre-Jubiläum. Diese Rundschau beschreitet schon lange kölschen Weg des Zeitungsgeschäfts, lässt "das Verlagsgeschäft mit Anzeigenverkauf, Druck und Vertrieb" von DuMont erledigen, bekommt Mantelinhalte dagegen aus Bonn. Zu den herausragenden Zeitungen der mäßig tollen Zeitungsstadt Köln zählt sie jedenfalls nicht.

In diesem Artikel passiert erst rasch die Geschichte der KR Revue ("Die Einweihung des [Rundschau-]Hauses am 20. Januar 1964 war ein gesellschaftliches Großereignis in Anwesenheit des Kölner Erzbischofs Josef Kardinal Frings und von Altbundeskanzler Adenauer, der eine Festrede voller Respekt und voller Zwischentöne hielt ..."), weiter unten unterhalten sich Heinen und sein leitender Redakteur Jens Meifert mit Lesern ("Herr Latz, wie lesen Sie Zeitung? Welchen Teil nehmen Sie sich zuerst heraus?"). Entscheiden Sie bei Interesse selbst, ob das eher lustig oder traurig ist. Aufschlussreich ist's jedenfalls.

[+++] Falls Sie den oben verlinkten Freudenreich-Artikel gelesen haben, in dem übrigens gleich mehrere triste Partys des Stuttgarter Pressehauses vorkommen ("Gemeinhin verbreitet die 'Nervenband' gute Laune ..., aber an diesem Freitagabend, dem 18. März, mochte niemand tanzen ..."), sind Sie auch auf den Satz "Sehr lustig, wenn es nicht so traurig wäre" gestoßen. Dieses Gefühl haben Medienbeobachter ziemlich oft.

"Wäre es nicht so hohl und der Anlass nicht so traurig, es wäre alles sehr amüsant",

findet etwa Boris Rosenkranz unter der Überschrift "Im Panikorchester" bei uebermedien.de. Da geht es um das schlimme Topthema dieser Tage, die Anschläge in Brüssel (Altpapier gestern).

"Wer schon einmal einen Terror-Tag mit dem Versuch zugebracht hat, sich zu informieren, weiß, was passieren wird",

schreibt er und führt dann aktuelle Beispiele dafür auf, dass "die ins kalte News-Wasser geworfenen Reporter" (Standard in einer österreichischen TV-Kritik) wieder nicht gelernt hatten, was ihre Medien eigentlich als Lehren aus der Kritik an den letzten Anschläge-/ Katastrophen-Echtzeitberichterstattungen gezogen haben könnten:

"Gerade die Privatsender berichten, wie viele Online-Medien, was ihnen dabei in die Finger kommt. Die Ironie dabei ist, dass das exakt dem widerspricht, wie Journalisten sich gerne selber sehen: Sollen sie erklären, wieso es gut ist, dass es sie gibt, antworten sie oft, dass Journalisten auswählen würden, was wichtig ist in der Welt, dass sie eine Schneise schlügen in den Wust an Information, der sich uns bietet."

Da hat Rosenkranz absolut Recht. Doch gehört zur Ironie ebenfalls, dass, wer schon einmal einen Terror-Tag lang Medien und Medienmedien verfolgt hat, genau so gut weiß, wie Medienkritiker bereits wieder überall nach möglichst spektakulären Fehlleistungen suchen, um sie zu dokumentieren und für ihre eigenen Zielgruppen aufzubereiten, wodurch sich aber dennoch wieder nichts ändern wird. Ein konstruktiverer Beitrag zur "post-katastrophalen Breaking-News-Raterei" ist der wie immer reichhaltig illustrierte von Mats Schönauer bei bildblog.de (zumindest bevor es am Ende bild.de-Screenshots hagelt):

"... Als Quelle steht da: 'Überwachungskamera. Stimmt. Nur: Dieses Video aus dieser Überwachungskamera ist fünf Jahre alt und zeigt einen Anschlag in Russland. Irgendwer hat einfach das Datum von gestern eingebaut und das Video neu bei Youtube hochgeladen. Und es wäre kein Hexenwerk gewesen, das herauszufinden. Es gibt einfache Tools, mit denen man Videos überprüfen oder im Internet nach ähnlichen Bildern suchen kann."

[+++] Wo bleibt das Positive? Bei Holtzbrincks Tagesspiegel!

Medienressort-Chef Joachim Huber, durchaus oft leidenschaftlicher Kritiker des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, und die entzückend (auf dem Foto zur Interview-Illustration online allerdings unscharf) lächelnde ZDF-Hauptredaktions-Leiterin Heike Hempel sind angesichts des erfolgreich zuende gesendeten, im guten alten Westberlin angesiedelten ZDF-Dreiteilers "Ku'damm 56" ein Herz und eine Seele.

"Was aus dem Erfolg ... für die ZDF-Fiktion folgt: weitererzählen, wo wir herkommen. In einem Programm für die Mitte der Gesellschaft",

fasst Huber Hempels Aussagen und offenkundig auch seine Meinung zusammen und gab dem Artikel die spektakuläre Überschrift "Wir senden nicht für Reiche".

Macht das ZDF jetzt in sozialrevolutionär? Oder geht die ZDF-Führungskraft halt davon aus, dass die hunderte bis tausende Krimis ihres Senders und den ebenfalls reichlich angebotenen Schmonzetten-Eskapismus (Ostermontag wieder Pilcher) nur anguckt, wer es nötig hat? Da muss man ja ins Kleingedruckte schauen.

Dort argumentiert Hempel etwas differenzierter:

"Wir machen kein Programm für eine reiche, digital versierte, spitze Zielgruppe, sondern Programm für alle – mit Anspruch auf Qualität und Modernität."

Klingt fast so, als sei es auf die frische Studie (siehe evangelisch.de/ EPD) gemünzt, derzufolge "16 Prozent der Bundesbürger ... nach eigenen Angaben bereits für einen Streaming-Dienst wie Amazon, Hulu oder Netflix" zahlen, aber auch "zwölf Prozent der Befragten ... ihren Kabel- oder Satellitenanschluss kündigen" wollen. Falls das ZDF künftig wirklich Fiktion so produzieren wollen würde, dass seine Beitragszahler, die sich das bekanntlich nicht aussuchen dürfen, ihr Geld nicht auch noch für Netflix ausgeben müssen, um gute Fiktion zu gucken, wäre das zwar von Glaubwürdigkeit noch einige hundert Neunzigminüter entfernt, aber immerhin eine Ansage.

[+++] Und falls Ihnen "Ku'damm 56" gar nichts sagt, z.B. weil es hier im Altpapier gar nicht vorkam, könnten Sie nun noch die SZ-Besprechung vom vergangenen Freitag lesen, für die sich die scharfe Kritikerin Silke Burmester von Nico Hofmann seiner Mutter (bzw. dem, was Nico Hofmann von seiner Mutter erzählte) hatte becircen lassen ...  


Altpapierkorb

+++ Wo bleibt das Positive? II Auf der Medienseite der erwähnten Süddeutschen. Dort hat Altpapier-Autor René Martens die Popband bzw. das "LoFI-Pop- und Wohnzimmer-Discoduo Woog Riots aus Darmstadt" interviewt, weil es "sein neues Album nach Alan Rusbridger benannt" hat und im gleichnamigen Lied dann sogar "Everyone should read a good newspaper / Out of wood" singt: "... Das kann man angesichts der oft abfällig konnotierten Benutzung des Begriffs 'Holzmedien' auch ironisch verstehen" - "Uns war es wichtig, das zu singen, weil uns aufgefallen ist, dass viele unserer Freunde und Bekannten überhaupt keine Zeitung mehr lesen..." Wenn Sie mehr davon lesen wollen, müssten Sie bezahlen und so einen Tick zum Erhalt der Holzmedien (und der SWMH) beitragen. +++  Überdies findet René Positives nun auch für die TAZ beim Fußballspieler Max Kruse, weil er gegenüber einer Journalistin der Bild-Zeitung "sein Recht am eigenen Bild reklamierte" (und früher für den FC St. Pauli spielte, den viele Fußballfreunde sympathischer finden als Kruses aktuellen Verein). +++

+++ In der TAZ ist die Echtzeit-Berichterstattung sowohl an sich Thema (Anne Fromm: "Nach jeder Katastrophe, nach jedem Terroranschlag das Gleiche") als auch die Musikuntermalung, die auch öffentlich-rechtliche Sender inzwischen zu nachrichtlichen Bildern einspielen: "Zu den Synthieklängen taumelten Verletzte durch den Rauch in der Abfertigungshalle des Brüsseler Flughafens. ... Der Soundtrack gab den Szenen aus dem verwackelten Handyvideo etwas Apokalyptisches und dieser Effekt hielt an, als man die Klänge auch noch den Reden von Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel unterlegte", schreibt Barbara Dribbusch. +++

+++ "Im deutschsprachigen Raum herrscht - zumindest ausserhalb der Boulevardzonen - die Meinung vor, Personen in Notlagen sollten in der Öffentlichkeit nicht exponiert werden. In diesem Sinn hat der Grossteil hiesiger News-Sites darauf verzichtet, die teilweise blutverschmierten Opfer der aktuellen Anschläge in Brüssel ... Diese Kultur des Respekts ist kein globaler Standard. Im angelsächsischen Raum hält man sie nicht für nötig, wie ein kleiner Rundgang zeigt" (Rainer Stadler, NZZ). +++

+++ Am Karfreitag in Istanbul soll "der Prozess gegen den Chefredakteur und den Hauptstadtbüroleiter der Tageszeitung 'Cumhuriyet' ... beginnen. Beiden drohen aufgrund ihrer Berichterstattung lebenslange Haftstrafen wegen Spionage- und Terrorismusvorwürfen" (reporter-ohne-grenzen.de). +++

+++ Fiete Stegers hat nun herausgefunden, woher das von Erika Steinbach im Februar vertwitterte, viel diskutierte Foto stammt (ndr.de).  +++

+++ "Denn ohne unsere Werke und ohne unsere Arbeit gibt es keine Kultur in Deutschland!" heißt's in einer Online-Petition der Deutschen Akademie für Fernsehen und weiterer Verbände gegen die Novelle des Urhebervertragsrechts, auf die die FAZ-Medienseite aufmerksam macht. +++

+++ Zwölf deutsche Medien "installieren auf ihren Portalen den so genannten 'Blendle-Button', der den direkten Zugriff auf Artikel ermöglicht", darunter Kicker, Cicero, Berliner Morgenpost und Hannoversche Allgemeine (Standard). +++

+++ "Die RBB-Findungskommission steht kurz vor der Festlegung auf die Kandidaten" für die Nachfolge der Intendantin Dagmar Reim (Tagesspiegel; besser informiert und gerade raus: Ulrike Simon/ RND). +++ Der Tsp. macht auf die re:publica gespannt, auf der und um die herum im Mai auf "nun 16 Bühnen ... gleichzeitig über die Zukunft der Medien und des Internets diskutiert" werden soll. +++

+++ "'Binge Hearing' statt 'Binge Watching'"? (Süddeutsche) +++

+++ Hauptthema der Medienseiten aber: Fernsehen an den Feiertagen. "Adidas oder Puma - im Nachkriegsdeutschland war dies so wie später die Gretchenfrage Beatles oder Rolling Stones. Ein Statement, eine Frage der Einstellung ... ", schreibt die Süddeutsche, um auf RTLs Fernsehfilm über die Gebrüder Dassler gespannt zu machen. Die zweiteilige ARD-Version desselben Stoffes werde "voraussichtlich im Herbst ... ebenfalls an einem 'prominenten Sendetermin'" zu sehen sein, weiß Uwe Ritzer.  +++ Deren Produzenten, inzwischen auch mit Netflix-Fame bzw. -Vorschusslorbeeren, Max Wiedemann und Quirin Berg, wurden in der FAS interviewt. Der Text steht nun frei online. +++

+++ Heute in der FAZ zeigt Michael Hanfeld seine cineastische Seite und bespricht Liliana Cavanis bereits dritten Spielfilm über den heiligen Franziskus ("1966 kam der erste, 1989 der zweite, schlicht 'Franziskus' betitelt, in dem (was man heute kaum glauben mag) Mickey Rourke die Hauptrolle spielte, Helena Bonham Carter war Klara, Hanns Zischler gab den Papst ..."). +++ Und Heike Hupertz nennt "Das Geheimnis der Hebamme" von Regisseur Roland Suso Richter für die ARD gedreht, einen "fernsehgerecht gemildeten Mittelalter-Porno". +++

Neues Altpapier gibt's nach Ostern wieder am Dienstag.

 

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... bleibt ein spannendes Echtzeit-Experiment: weil völlig unklar ist, was daraus wird. Die letzte Medienkolumne auf evangelisch.de.