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30.10.2020 - 06:05
Für die Reformatoren war klar: Die Bibel muss Grundlage für jede theologische Diskussion sein. Dabei waren einige Bibelstellen besonders wichtig für die Anliegen der Reformation. Hier sind elf davon!
Reformationstag 2020
29.10.2020 - 06:05
Erfahren Sie, wo und wie am 31. Oktober 2020 der Reformationstag mit Hygienekonzepten im ganzen Land gefeiert wird. Ein beispielhafter Überblick.
26.10.2020 - 06:05
Martin Luther (1483-1546) lebte in Mitteldeutschland. Geboren und gestorben ist er in Eisleben, gearbeitet hat er in Erfurt, Wittenberg und Eisenach - mit "Dienstreisen" nach Heidelberg, Augsburg, Worms, Marburg, Coburg, Torgau und Rom.
Alle Inhalte zu: Reformation
Lutherhause Eisenach erwirbt Skulptur von Ai Weiwei "men in a cube".
08.10.2020 - 12:50
epd
Ein Kunstwerk des chinesischen Künstlers Ai Weiwei wird im Hof des Lutherhauses Eisenach aufgestellt. Möglich wurde der Ankauf der Großskulptur durch die finanzielle Hilfe zahlreicher Sponsoren.
Reformator Johannes Brenz auf einem Gemälde mit Martin Luther
11.09.2020 - 08:27
Susanne Müller
epd
Der Theologe Johannes Brenz (1499-1570) hat den evangelischen Südwesten geprägt wie kein anderer. Vor 450 Jahren starb er in Stuttgart.
07.09.2020 - 15:39
Lieber Herr Muchlinsky, das Lutherjubiläum wirft seine Schatten voraus und ich als gläubiger Protestant bin sehr beunruhigt über diverse Äußerungen unserer Kirchenoberen über die Ökumene. Es drängt sich mir der Eindruck auf, daß gerade im Lutherjahr seitens unserer Kirchenleitung zwanghaft versucht wird, die Unterschiede zur Katholischen Kirche irgendwie zu nivellieren. Woher nehmen in unserer demokratischen Kirche (auch darin unterscheiden wir uns!) unsere Kirchenoberen die Legitimation, sich der Katholischen Kirche in irgendwelchen Punkten anzunähern und faktisch vorhandene Unterschiede, die ihren guten Grund haben und z.T. auch aus der Reformation herrühren, klein zu reden? Ich habe den Eindruck, daß wichtige Errungenschaften, wie die Frauenordination, keine Bedeutung mehr zu haben scheinen. Das macht mich sehr traurig. Hat Martin Luther umsonst gelebt? Gerade als ehemals Katholischer Christ bin ich aus Überzeugung protestantisch geworden, weil in der Katholischen Kirche für mich so viele Dinge falsch gesehen und falsch gemacht werden. Um es klar zu stellen: Ich habe nichts gegen ökumenische Aktivitäten auf der Gemeindeebene. Man kann diverse Dinge zum Wohle der Menschen gemeinsam gestalten, aber die prinzipiellen Unterschiede haben ihren guten Grund und sollten nicht "verwässert" werden. Ich frage mich seit einiger Zeit, ob ich in der Evangelischen Kirche noch meine Heimat habe. Ich bin nicht evangelisch, um irgendwann plötzlich wieder katholisch zu sein! Ich überlege ernsthaft, ob mir nichts anderes mehr übrig bleibt, als aus der Evangelischen Kirche auszutreten, wenn dieser Prozeß so fortgesetzt wird. Ich habe langsam den Eindruck, daß hier Verrat an den Ideen und Grundsätzen der Reformation begangen wird und das ist definitiv mit mir nicht zu machen. Nach Diskussionen mit anderen Protestanten habe ich den Eindruck, daß ich mit meiner Sichtweise nicht allein stehe.
07.09.2020 - 15:38
Am Reformationstag war ich in der "Churchnight" einer Nachbargemeinde. Ein großes Martin Luther Bild wurde an den Kirchturm projeziert. Umso erstaunter war ich dann, dass die Besonderheit dieses Tages mit keinem Wort erwähnt wurde. Das Thema des Reformationstages ist weniger das Gedächtnis des Thesenanschlags als vielmehr "die Lehre von der Rechtfertigung des Sünders allein durch den Glauben", die für Luther Auslöser und Kern der Reformationsbewegung war. Meine Frage lautet: Kann auf die Kernaussage des Reformationstages in der evangelischen Kirche verzichtet werden? Die zweite Frage lautet: In den angrenzenden ev. Kirchengemeinden wurde Gottesdienst zum Reformationsfest gefeiert und eine Reformationsfeier. Ist nun das Reformationsfest inhaltlich das gleiche wie das Reformationsfest und die Churchnight am Reformationstag? Dritte Frage: Eine Bekannte hatte mir erzählt, dass sie am 31. Oktober einen Gottesdienst besucht hatte, da wurde "Martin Luther" mit keinem Wort erwähnt. Gehört dieser Etikettenschwindel zur Freiheit eines Christenmenschen?
07.09.2020 - 15:36
Hallo Herr Muchlinsky, am Mittwoch 05.07.2017 hat sich die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen der "Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre" angeschlossen und dies mit ihrer Unterschrift besiegelt. Die Römisch-Katholische Kirche und der Lutherische Weltbund haben dies bereits am 31. Oktober 1999 getan. Bedeutet dies, dass die Katholische Kirche, die Lutherische Kirche und die Reformierte Kirche ihre Lehrmeinungen zur Rechtfertigunslehre nun untereinander anerkennen? Im Artikel vom 06.07.2017 mit der Überschrift: "Neben Gott ist Martin Luther heute bestimmt der Glücklichste", in der Rubrik: "Ökumene und Weltreligionen", ist folgendes zu lesen: Zitat: "Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen fügt der Erklärung eine eigene Stellungnahme an, die die Verbindung zwischen Rechtfertigung und Gerechtigkeit als besonderen reformierten Beitrag zu weiteren ökumenischen Gesprächen über die Rechtfertigungslehre betont. Für reformierte Christen gehört der Gedanke, ein von Gott gerechtfertigter Mensch zu sein, untrennbar mit dem Eintreten für Gerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung zusammen." Hier fehlt mir die Freiheit, die bei Martin Luther zum Ausdruck kommt. In Luthers "Freiheit eines Christenmenschen" ist der Mensch allein durch den Glauben an Jesus Christus und die Gnade Gottes ein von Gott gerechtfertigter Mensch. Durch die Freiheit, die einem Christenmensch so zuteil wird, wird er befähigt für seine Mitmenschen da zu sein und ihm das zu geben, was er braucht und was der Christenmensch selbst in der Lage ist ihm zu geben. Dass für reformierte Christen der Gedanke, ein von Gott gerechtfertigter Mensch zu sein, untrennbar mit dem Eintreten für Gerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung zusammen gehört, gibt mir das Gefühl, nur dann ein von Gott gerechtfertigter Mensch zu sein, wenn ich in einer, mir vorgegeben Art und Weise für Gerechtigkeit eintrete und für die Gesellschaft Verantwortung übernehme. Dies würde mich überfordern und das Gefühl von Freiheit ist weg. Bin ich in den Augen von Christen der Reformierten Kirche kein guter Christenmensch, wenn ich diese Anforderungen nicht erfüllen kann? Oder verstehe ich hier wieder mal was falsch? Ich hoffe, dass ich mit meinem "Geschreibsel" gut rüberbringen konnte, was ist meine, denn eine Antwort auf meine Frage ist mir sehr wichtig und bedeutet für mich sehr viel. Herzliche Grüße und schon heute ein großes Danke für Ihre Mühe! Susanne
07.09.2020 - 15:35
Hallo Lieber Herr Muchlinsky. Demnächst soll ich einen Vortrag über den Refomationstag halten. Meine Frage ist nun, ob es bestimmte Traditionen und Bräuche an diesem Tag gibt. Und wie ein Gottesdienst an dem Tag abläuft. Also ob die Kirche z.b. besonders geschmückt ist oder was man in der Predigt erwähnt. Danke schonmal und liebe Grüße!
07.09.2020 - 15:35
Wenn die Kirche im evangelischen Sinne nicht das "Haus Gottes" ist, was mache ich dann darin (ausser im Gottesdienst)?
07.09.2020 - 15:34
Hallo Herr Muchlinsky, ich bin grundsätzlich römisch-katholisch erzogen worden finde aber nach und nach das der evangelische glaube besser zu dem passt wie Gott ist. (Vermutlich ich will nicht anmaßend sein.) Demnach überlege ich die Kirche zu wechseln und meinen weg zurück zu einer Gemeinde zu finden und meinen glauben wieder zum bestandteil meines Lebens zu machen der über das tägliche "gespräch" bzw. Bitten an Gott hinaus geht. Eime grundsätzliche Sache die mich aber Stört und die ich nicht ganz verstehen kann ist wie man sich auf jemanden stützen kann der schrieb: 1543 schreibt er, man solle Synagogen sowie jüdische Häuser und Schulen „mit Feuer anstecken und was nicht verbrennen will, mit Erden beschütten, dass kein Mensch ein Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich“.  https://www.luther2017.de/kr/wiki/martin-luther-und-die-juden/martin-luther-und-die-juden-fragen-und-antworten/ Ähnliche Zitate findet man ebenfalls im Beitrag vom ZDF Neo Magazin. So finde ich grundsätzlich die änderung gut die Luther hervorgebracht hat aber sich auf jemanden zu berufen der solch Hetzerische aussagen traf doch sehe fragwürdig. Das ganze dann noch als Spektakel aufzuziehen ohne die Person Martin Luther zu hinterfragen empfinde ich persönlich auch eher als negativ. Was ist den heute die aussseinandersetzung der EKD zu Luther und diesen aussagen ? Und wie soll ich mich auf den evangelischen glauben stützen wenn er von einem fehlerhaften Mensch begründet wurde? Über eine Antwort würde ich mich freuen da ich zur Zeit in meinem eigenem Glauben sehr zerrisen bin und wieder halt bei Gott finden will vielleicht auch bald in der EKD. Mit besten wünschen und eim Vergelts Gott für diesen Blog.
07.09.2020 - 15:31
Lieber Herr Muchlinsky, wie genau ist das Verhältnis von Kleinem und Großem Katechismus? Hatte Luther jeweils verschiedene Intentionen, und wer waren die Adressaten des jeweiligen Katechismus? Liebe Grüße Herr Albert
07.09.2020 - 15:30
Hallo! Seit einiger Zeit beschäftige ich mich intensiv mit Martin Luther und den Folgen seines Wirkens. Dabei ist mir aufgefallen, dass heut zu Tage die Rolle der unterschiedlichen Bekenntnisse (lutherisch, reformiert) im Alltag der Kirchengemeinde nur noch eine geringe Rolle spielen bzw. gar nicht mehr zur Profilbildung einer Gemeinde beitragen, abgesehen von der Gottesdienstform. Angenommen, dass diese Beobachtung für große Teile ev. Gemeinden übertragbar ist, dann frage ich mich, warum gibt es die unterschiedlichen Bekenntnisse noch, wenn sie zunehmend an Bedeutung verlieren? Wäre es nicht gerade in heutiger Zeit, in der die Kirchen immer mehr Mitglieder verlieren, ein Gewinn die Bekenntnisse zur Profilbildung der Gemeinden zu benutzen? Könnten Sie nicht sogar identitätsstiftend für die Gemeindemitglieder sein? Ich will bestimmt nicht wieder zur Kirchentrennung zurück. Es ist gut, dass diese überwunden wurde. Doch gibt es nun einmal noch diese Unterschiede, die ja anscheinend auch noch sehr wichtig sind und dann könnte man sie doch auch wieder bewusst machen, oder? Über eine Antwort würde ich mich freuen.  
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