Bamberger Dom bietet Alternative zu Weihwasserbecken

Hygienisches Weihwasser

© Pressestelle Erzbistum Bamberg

Ein "Holy Drop" steht bereit im Bamberger Dom statt gefüllter Weihwasserbecken. Dank des edlen Designs sollte es keine Verwechslungsgefahr mit dem Desinfektionsmittelspender geben.

"Holy Drop"
Bamberger Dom bietet Alternative zu Weihwasserbecken
Den Finger ins Weihwasserbecken zu halten, ist in der Corona-Pandemie aus der Mode geraten. Im Bamberger Dom setzt man nun auf den „Holy Drop“ (deutsch: „Heiliger Tropfen“).

An der Sakristeipforte am Westeingang stehe ab sofort ein berührungsloser Weihwasserspender, teilte das Erzbistum am Donnerstag mit. Wenn man die Hand unter den goldenen Wasserhahn halte, werde automatisch und kontaktlos ein Tropfen geweihtes Wasser gespendet.

"Der freistehende Hahn ist direkt am Weihwasserbecken aufgestellt und unterscheidet sich durch sein wertiges Design deutlich von den Desinfektionsmittelspendern, sodass keine Verwechslungsgefahr besteht", betonte Birgit Kastner, Hauptabteilungsleiterin für Kunst und Kultur im Ordinariat.

Wenn sich der "Holy Drop" bewährt, sollen die an allen Eingängen aufgestellt werden. Die Kirchen verzichten seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 aus Infektionsschutzgründen auf viele Traditionen - etwa das Händeschütteln beim Friedensgruß oder gefüllte Weihwasserbecken.

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