Kirchlicher Aktionstag gegen Atomwaffen in hybrider Form in Büchel

Atomwaffengegner halten Gottesdienst in Büchel 2014

©epd-bild/Lothar Stein

Der rheinische Präses Manfred Rekowski sprach am Antikriegstag 2014 bei einer Andacht vor den Toren des Fliegerhorstes Büchel in der Eifel. Dieses Jahr wird Bischof Peter Kohlgraf am kirchlichen Aktionstag gegen Atomwaffen predigen und die westfälische Präses Annette Kurschus am dem eingeschränkten Präsensgottesdienst mitwirken.

Kirchlicher Aktionstag gegen Atomwaffen in hybrider Form in Büchel
Der vierte kirchliche Aktionstag gegen Atomwaffen am Fliegerhorst Büchel in der Eifel setzt coronabedingt am 3. Juli auf Angebote in Präsenz und digital. Um 11.58 Uhr soll es einen ökumenischen Gottesdienst in der Nähe des Haupttores geben, wie der Verein für Friedensarbeit am Dienstag in Bonn mitteilte.

Die Predigt werde der Präsident von Pax Christi Deutschland, Bischof Peter Kohlgraf, halten. Auch die stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, die westfälische Präses Annette Kurschus, werde mitwirken. Am Fliegerhorst Büchel sollen die letzten US-amerikanischen Atomwaffen lagern.

Der Präsenzgottesdienst richtet sich den Angaben zufolge vor allem an Menschen aus der Region, um die Teilnehmerzahl pandemiebedingt begrenzt zu halten. Ein Livestream sei wiederum für Interessierte außerhalb der Eifel vorgesehen - ebenso sollen die geplanten Kultur- und Redebeiträge als Videos im Netz verfügbar sein, hieß es.

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Im vergangenen Jahr musste der kirchliche Aktionstag komplett virtuell stattfinden. Kurschus und Kohlgraf hielten Grußworte, ein Film zeigte die bisherigen Aktionstage am Fliegerhorst Büchel. Beim Start der kirchlichen Aktionstage 2018 war der damalige EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms vor rund 500 Menschen zu Gast, 2019 hielt die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann einen Gottesdienst vor mehr als 1.000 Teilnehmern.

 

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