Kapelle in Pflegeheim dient als Impfstation

Der 102-jährige Walter Zemanek bei der Anmeldung zur Corona-Schutzimpfung im Evangelischen Pflegezentrum Lore Malsch in Riemerling.

©epd-bild/Klaus Honigschnabel

Der 102-jährige Walter Zemanek bei der Anmeldung zur Corona-Schutzimpfung im Evangelischen Pflegezentrum Lore Malsch in Riemerling.

Kapelle in Pflegeheim dient als Impfstation
Zu einer improvisierten Impfstation ist die Kapelle im Evangelischen Pflegezentrum Lore Malsch in Riemerling bei München geworden.

Als eine der ersten Einrichtungen in Bayern sind in dem Pflegeheim des Diakonischen Werks München-Oberbayern am Sonntagmittag 20 betagte Bewohner geimpft worden - darunter auch ein 102-Jähriger.

Fast alle der 130 Bewohnerinnen und Bewohnern wollen sich impfen lassen, sagte Einrichtungsleiter Jan Steinbach. Noch bis zum Jahresende soll die erste Runde der Impfungen abgeschlossen sein. Die Impfungen seien großartig und ein schönes Weihnachtsgeschenk, mit dem er vor einer Woche noch nicht gerechnet habe, sagte Steinbach.

Die Impfungen führen zwei Ärzte und weitere Hilfskräfte von dem Impfzentrum der Johanniter in Oberhaching bei München durch. Nach den ersten Erfahrungen sei es der komplizierteste Impfstoff, mit dem es Johanniter bisher zu tun hatten.

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