Nordkirchen-Bischöfin beginnt ihre Arbeit

Kristina Kühnbaum-Schmidt

© Nordkirche/Karina Erdmann

Ab 1. April startet Kristina Kühnbaum-Schmidtals ihren Dienst als Landesbischöfin der evangelischen Nordkirche.

Nordkirchen-Bischöfin beginnt ihre Arbeit
Kristina Kühnbaum-Schmidt tritt am 1. April ihren Dienst als Landesbischöfin der evangelischen Nordkirche an. Mit ihrem Dienstantritt endet zugleich die Amtszeit des 2013 gewählten ersten Landesbischofs der Nordkirche, Gerhard Ulrich, der in den Ruhestand tritt.

Kristina Kühnbaum-Schmidt war im September vergangenen Jahres in das Amt der Bischöfin in der Nordkirche gewählt worden. Am Pfingstmontag (10. Juni) wird die Theologin im Schweriner Dom in ihr Amt eingeführt. Die 54-jährige Kühnbaum-Schmidt war seit 2013 Regionalbischöfin des Propstsprengels Meiningen-Suhl in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Im Dezember 2018 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) gewählt. Kristina Kühnbaum-Schmidt ist verheiratet mit Pfarrer Güntzel Schmidt. Das Ehepaar hat eine erwachsene Tochter.

Die Nordkirche war Pfingsten 2012 durch Fusion der einstigen Landeskirchen von Nordelbien, Mecklenburg und Pommern entstanden. Sie hat heute rund zwei Millionen Gemeindeglieder und umfasst die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg. Gegliedert ist sie in drei Sprengel, 13 Kirchenkreise und 987 Kirchengemeinden mit 1.900 Kirchen.

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