Stiftung betont Bedeutung von Ehrenamt im Naturschutz

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat eine noch bessere Anerkennung des Ehrenamtes gefordert.

"Unser öffentliches und soziales Leben ist ohne Ehrenamtliche nicht mehr denkbar, auch und gerade im Natur- und Umweltschutz, im Tierschutz, auf Berghütten oder in Wandervereinen", sagte der Stiftungs-Generalsekretär Alexander Bonde bei einem Symposium am Samstag in Osnabrück. Anlass der Veranstaltung war der 70. Geburtstag des Gründungs-Generalsekretärs der Stiftung, Fritz Brickwedde.

Bonde sagte, dass die Bedeutung des Themas Ehrenamt für die Förderpolitik der Bundesstiftung Umwelt seit jeher eine große Rolle spiele. Stets sei neben dem Umwelt- und Naturschutz auch die Stützung des Ehrenamtes ausschlaggebend für die Förderprojekte gewesen. Über Jahre habe die Stiftung zudem - etwa in Zusammenarbeit mit dem ZDF - ehrenamtliche Naturschützer mit einem Preis ("Mensch und Natur") gewürdigt und in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt.



Der frühere Bundespräsident Christian Wulff unterstrich die Bedeutung des Ehrenamtes für den Staat. Es diene auch dem Schutz der Demokratie. Mit Engagement lasse sich Deutschland nachhaltig und zukunftsgerichtet entwickeln. Dafür sei Fritz Brickwedde sei ein Vorbild. Brickwedde war 1991 Gründer und lange Zeit Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Seit 2017 ist er Vorsitzender des Stiftungsrates der Heinz Sielmann Stiftung, die sich ebenfalls im Naturschutz engagiert.