Magazin "welt-sichten" feiert zehnjähriges Bestehen

Die Zeitschrift "welt-sichten" feiert an diesem Montag ihren zehnten Geburtstag. Von Welthandel über Tourismus, Müll, Internet, Religion bis Umwelt: Themen sind globale Entwicklungen und ihre Folgen in den Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Das Magazin in kirchlicher Trägerschaft möchte in Politik und Gesellschaft Debatten über Fragen der Entwicklungspolitik fördern, erläutert Chefredakteur Bernd Ludermann. Mit neun gedruckten Ausgaben pro Jahr und dem Online-Auftritt versteht es sich als Forum, das Neugier auf die Welt weckt und Denkanstöße gibt.

Das Magazin liefere seit zehn Jahren gelungene und oft überraschende Sichten auf eine sich dramatisch verändernde Welt, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes Entwicklungspolitik (Venro), Bernd Bornhorst. "'welt-sichten' verbindet Menschen, die sich engagieren für eine nachhaltige Gestaltung einer gerechten Globalisierung", fügte Bornhorst hinzu, der die Abteilung Politik und globale Zukunftsfragen beim katholischen Hilfswerk Misereor leitet, das zu den Herausgebern der Zeitschrift gehört. "Dafür brauchen wir 'welt-sichten' auch in Zukunft."

Die Auflage von "welt-sichten" beträgt zwischen 4.500 und 4.800 Exemplare pro Heft, je nach Thema. Seit April wird das Magazin, das in Frankfurt am Main erscheint, auch im Bahnhofsbuchhandel vertrieben. Herausgeber ist der Verein zur Förderung der entwicklungspolitischen Publizistik, dem protestantische und katholische Entwicklungsorganisationen in Deutschland und der Schweiz angehören. Das erste Heft Anfang 2008 behandelte die "globale Ungleichheit".



Das Magazin "welt-sichten" ist eine Nachfolgepublikation von "epd-Entwicklungspolitik" und "Der Überblick" und erscheint im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), das unter anderem auch die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd) trägt. "In einer Zeit des globalen Zusammenwachsens der Welt ermöglicht 'welt-sichten' Einblicke in Leben und Alltag der Menschen auf anderen Kontinenten und hilft, Entwicklungen und Ursachen für Ereignisse zu verstehen, die wir vielleicht erst Jahre später in den Weltnachrichten zur Kenntnis nehmen", sagt GEP-Direktor Jörg Bollmann.