Mosambik stellt Homosexualität nicht mehr unter Strafe

Mosambik stellt Homosexualität nicht mehr unter Strafe
In Mosambik ist Homosexualität seit Montag legal. In dem südost-afrikanischen Land traten Gesetzesänderungen in Kraft, mit denen das seit 1886 bestehende Strafgesetzbuch verändert wurde.

Damit vollzieht Mosambik eine Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung als andere afrikanische Länder. In den vergangenen Jahren haben einige Staaten wie Uganda oder Nigeria ihre bestehenden Verbote verschärft. In 34 der 53 afrikanischen Länder ist Homosexualität verboten, in einzelnen wie dem Sudan und Somalia sogar mit der Todesstrafe belegt.

Das Homosexualitäts-Verbot in Mosambik stammte wie in den meisten afrikanischen Ländern aus der Kolonialzeit. Mosambik war Kolonie des katholisch geprägten Portugal. Doch der Paragraf wurde seit der Unabhängigkeit des Landes 1975 kaum noch angewendet.

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