Einmal Jesus sein!

Einmal Jesus sein!
Selber Wunder wirken und am Ende auferstehen: im Spiel ist das bald möglich.

Wie war das wohl damals, als Jesus auf der Welt wandelte? Wie begegnete er den Menschen, welche Lebensumstände prägten die Zeit? Ein neues Computerspiel auf der Spieleplattform Steam nimmt sich dieses Themas an:

In "I am Jesus" (ich bin Jesus) von Playway S.A. schlüpft der Spieler, die Spielerin in die Rolle von – ja, Jesus. Menschen heilen, vermutlich auch Streitgespräche mit Pharisäern, aber vor allem auch der Kampf mit dem Satan, der angeblich "besonders realistisch" dargestellt sein soll – schließlich braucht so ein Computerspiel auch ein wenig Action. Beten soll helfen gegen das Böse. Das Spiel soll die Geschichte Jesu bis zur Auferstehung nachzeichnen. Das ist auch das Ziel: Die Auferstehung. "Erreiche die letzte Stufe der Auferstehung und zeige der Welt, dass du am Leben bist!", steht in der Ankündigung.Ob das gelingt? 

Und wie ist das ganze überhaupt einzuordnen? Ich schwanke zwischen totaler Ablehung und Gedanken an "Blasphemie" und auf der anderen Seite "gute Idee, den Menschen die Botschaft von Jesus anders rüberzubringen". Ich denke, das wird in christlichen Kreisen noch für einige Diskussionen sorgen, sobald es herausgekommen ist. Wir werden dann berichten.

Noch ist nicht klar, wann das Spiel herauskommen soll. Ein Trailer auf Youtube zeigt schon mal ein paar Szenen, aber das Spielkonzept insgesamt ist doch noch recht unklar. Angekündigt ist jedoch schon gewissermaßen das "Upgrade". Für 2020 hat PlayWay eine Donald-Trump-Simulation mit dem Titel "I Am Your President" angekündigt. Na dann. Frohe Weihnachten.

 

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Dieter Nuhr nennt den Schwulenrechtler und Blogger Johannes Kram einen Irren und verhöhnt schwule Sexualität. Trotzdem ist die Frage nach der Homophobie des Herrn Nuhr ziemlich unerheblich, ja sogar kontraproduktiv. Die berechtigte Kritik an ihm muss auf einen anderen Punkt abzielen.
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