Asyl für Snowden und Kremls Rolle

Asyl für Snowden und Kremls Rolle

Jasper von Altenbockum und Heribert Prantl uneins: Wo ist denn nun der Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit? Die (deutschen) Medien sind zudem uneins über die Rolle des russischen Geheimdiensts. Die ehemalige Zeit-Redakteurin und Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke war zu Gast bei ihrem ehemaligen Chefredakteur und wird auch sonst nochmal ausgelegt. Außerdem: Wie war der Erfurter "Tatort"? Ist der ZDF-Staatsvertrag verfassungswidrig? Und das Computerfachblatt c''t wird heute 30.

Der Spiegel-Titel "Asyl für Snowden!" (bzw. "Asylum for Snowden") ist der fünfte Spiegel-Titel zur NSA-Affäre, seit Edward Snowden an die Öffentlichkeit gegangen ist. Auf drei Titelbildern sieht man ihn, Snowden, auf zwei sieht man Berliner Gebäude. "Wären Edward Snowdens NSA-Enthüllungen ein Thriller", wie Andrian Kreye heute in sein SZ-Feuilleton einsteigt, dann hätte man also wohl zunächst einmal das Problem, das neulich Tobias Kniebe, ebenfalls in der SZ, beschrieben hat:

"Für einige der größten Storys der Gegenwart, seien es nun Schurkenstücke oder Heldensagen, fehlt uns schlicht die Bildvorstellung – und für das, was wirklich mit den Codes passiert, gibt es nicht einmal eine Sprache. (...) All die Enthüllungen der jüngsten Zeit, die das Horrorszenario einer restlos überwachten Welt bestätigen, bleiben letztlich abstrakt."

Kreye fragt heute – nächster Schritt in der Ausdeutung der Snowden-Gesamterzählung – nach der Dramaturgie seiner Enthüllungen, wobei sich auch hier die sture Welt mal wieder nicht nach den Bedürfnissen von Filmemachern zu richten scheint: "In der Tat sind die NSA-Enthüllungen schon bisher einer der besten Thriller der Zeitgeschichte", schreibt Kreye. "Nur folgt die Wirklichkeit nicht den Regeln des Drehbuchschreibens. Eher häppchenweise und Stück für Stück legten die Enthüller ein weltweites Überwachungssystem bloß".

Oliver Stone wird es egal sein, Drehbücher werden ja auch nicht unbedingt nach den Regeln der Wirklichkeit geschrieben. Was eine elegante Überleitung zum "Tatort" wäre. Aber dazu im Altpapierkorb, bleiben wir noch kurz bei Snowden: Was, für breit aufgestellte Mediennutzer sehr interessant, auch jetzt zu sehen ist, sind die Unterschiede in Recherchen, zu denen unterschiedliche Ausgangsbewertungen führen: Die schon per Unternehmensgrundsatz USA-freundliche Welt betrachtet die Geschichte um Merkels Handy als Inszenierung des Kremls; der Raum, in dem Snowden Hans-Christian Ströbele traf, sei vom russischen Geheimdienst präpariert worden. Die in der NSA-Affäre von Anfang an auf der Seite des Whistleblowers gewesene SZ dagegen, die in Gestalt des NDR- und SZ-Mitarbeiters John Goetz mit Hans-Christian Ströbele bei Snowden in Moskau gewesen ist und am Samstag eine entsprechende Seite Drei von Goetz und Hans Leyendecker gedruckt hat, schreibt heute auf der Themenseite 2 (gleiche Autorencombo) zu den nicht nur in der Welt zitierten Interpretationen, der russische Geheimdienst steuere die Snowden-Veröffentlichungen:

"Die Wirklichkeit ist trivialer. Die Enthüllungen des Informanten Snowden laufen nach journalistischen und nicht nach geheimdienstlichen Gesetzmäßigkeiten: mehr Aufklärung als Verfolgungswahn, viel Feuer, wenig Rauch - das Gegenteil also von gewöhnlicher Geheimdienstarbeit. (...) Chefredakteure und Chefredakteurinnen großer Blätter reisten bei mutmaßlichen Verwaltern an, um auch Teile des Snowden-Materials zu bekommen. Es gibt ein hartes journalistisches Wettrennen; es geht um Kompetenz und Nicht-Kompetenz. Aber bei keiner Geschichte, keiner Entwicklung der Affäre ist die Handschrift eines Geheimdienstes zu erkennen."

Die Bild-Zeitung übrigens, die von Snowdens Verbindung zum russischen Geheimdienst selbstredend schon im Juli wusste, schreibt heute: "BILD sagt, was in der NSA-Affäre niemand auszusprechen wagt – 7 Thesen, über die sich garantiert wieder viele aufregen werden". Nice try!

Es gibt in der Presse auch unterschiedliche Beurteilungen der "Asyl für Snowden"-Frage, die der Spiegel heute mit einem Ausrufezeichen versieht (und in dem ein Manifest von Snowden selbst – "Wer die Wahrheit ausspricht, begeht kein Verbrechen" – steht, online etwa hier bearbeitet), die er aber nicht aufgeworfen hat. Die grundsätzlichen Positionen sind anschaulich in zwei Texten zusammengetragen, die sich auch noch so wunderbar aufeinander beziehen, dass ein Branchendienst doch hoffentlich noch drauf anspringt: "von Altenbockum gegen Prantl: Kommentarstreit zu Snowden!" (Für die HuP wäre das vielleicht auch was: "Zicken-Beef in Profi-Journaille!!").

"Snowden braucht Schutz vor einer Auslieferung in die USA. Deutschland sollte ihm diesen Schutz versprechen und gewähren. Deutschland braucht Aufklärung über die umfassenden Lauschangriffe der USA. Dieser Aufklärung ist nur mit der Hilfe von Snowden möglich. Und Aufklärung ist der Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit",

schrieb – versierte Mediennutzer erkennen den Stil auch ohne einleitende Bibelstelle – Heribert Prantl in der SZ. Jasper von Altenbockum, den man seinerseits am Gebrauch von Begrifflichkeiten wie "Moralapostel" und am Gebrauch irreführender, aber seiner Argumentation dienlicher Politstanzen wie "Kampf gegen den internationalen Terrorismus" erkennt, klärt heute im FAZ-Leitartikel unter der Überschrift "Eitle Rufe" gegenauf, und zwar über mögliche Folgen des Asyls für Snowden – kein No-Spy-Abkommen, kein Informationsaustausch mit befreundeten Diensten mehr etc.: "Was haben die Ritter der Cyber-Empörung dazu zu sagen? Erschreckend wenig. Aber darüber aufzuklären, auch das ist der Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit."

Wäre also die Frage, ob der Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit durch eine weit offene Flügeltür in die Welt hinaus führt oder durch eine Sicherheitsschleuse ins Kanzleramt hinein.

+++ Susanne Gaschke, die ehemalige Zeit-Redakteurin und mittlerweile auch ehemalige Kieler Oberbürgermeisterin, ging am Wochenende nochmal durch alle Medien. Ein Anlass war ein Interview in der Talkshow ihres ehemaligen Chefredakteurs Giovanni di Lorenzo, "3 nach 9" im NDR, und allseits bescheinigt wird di Lorenzo professionelles Verhalten.

Die SZ: "Di Lorenzo hätte an seine Co-Moderatorin Judith Rakers abgeben können, aber das wäre vermutlich albern gewesen. Er machte es selbst, und er machte es gut". / Der Tagesspiegel (der von di Lorenzo herausgegeben wird, wie auch im Text steht): "(W)er dachte, dass sich Gaschke hier auf Kuschelkurs begibt, der täuschte sich. (...) Was di Lorenzo nicht gelten lassen wollte, war Gaschkes Begründung, dass die Spielregeln in der Politik falsch seien. (...) 'Liegt da nicht eine gewisse Anmaßung ihrerseits in der Feststellung, dass es nicht so bleiben kann, wie es ist?', hakte di Lorenzo nach." / Spiegel Online: "Mit ernster Miene und ohne die sonst gern mal eingesetzten Samthandschuhe formulierte di Lorenzo seine Fragen. Zwar habe er das alles 'mit Anteilnahme' verfolgt, ließ er Frau Gaschke wissen, 'aber vieles habe ich nicht verstanden'. (...) Das heißt aber nun nicht, dass es atmosphärisch für die gescheiterte Problempolitikerin wirklich eng geworden wäre."

Das Gaschke-Interview im Print-Spiegel ist tatsächlich geprägt von einer ganz anderen Atmosphäre als das Talkshowinterview, aber einen Spiegel-Chefredakteur als Gastgeber einer Talkshow, die nicht möglichst hart inszeniert ist, kann man sich ja auch eigentlich nicht vorstellen: Im Spiegel erklärt sie sich noch einmal für nicht allein schuldig – eine Position, die von den kommentierenden Journalistinnen und Journalisten jüngst nur Petra Sorge in ihrer Cicero-Kolumne teilte. Sorge schrieb über die Ermittlungen der Kommunalaufsicht im Kieler Innenministerium gegen Gaschke und zitiert einen Medienwissenschaftler:

"Die Leiterin der Behörde war Manuela Söller-Winkler, einst Gaschkes Konkurrentin bei der Wahl ums Oberbürgermeisteramt. Söller-Winkler war auch die Wunschkandidatin der SPD-Parteiführung. [Der Kieler Medienwissenschaftler Rainer] Burchardt  ist überzeugt, dass Gaschke Klage wegen Befangenheit hätte einreichen können. 'Warum wurde darüber nicht berichtet?'"

Es gibt eine ergänzende Gegenmeinung: Volker Zastrow in der hier sachkundigen und am Sonntag in der Berichterstattungsform originellen FAS, der Gaschke (derzeit nicht frei online) vorwirft, als mit einem SPD-Bundestagsabgeordneten liierte Journalistin "die institutionellen Vorteile des Journalistenstandes genutzt" und sich eingemischt zu haben. Beispiel: SPD-Politiker Ralf Stegners "Aufstieg hat Gaschke zu verhindern und später seinen Untergang herbeizuführen versucht. Darüber dass es nicht geklappt hat, schimpfte sie dann in der 'Zeit'", schreibt Zastrow.

Sucht man den Artikel, den er meinen könnte, stößt man etwa auf diesen, in dem Gaschke – da ist schon ein kleines bisschen Ironie im Spiel – die Medien gegen einen Politiker verteidigt, der die Presse für den Ruf seiner Partei verantwortlich mache "und einen anwesenden Journalisten namentlich angreift". Aber da ich mich in der schleswig-holsteinischen SPD und in der Sache Gaschke nicht erwähnenswert gut auskenne, also auch nicht weiß, wer da wem warum wirklich an den Kragen geht, möge das nicht als gut informierter Kommentar zur Sache ausgelegt werden. Aber gerne als gut gegoogelter.


ALTPAPIERKORB

+++ Der Guardian hat seinen Informations- und Deutungsvorsprung in der NSA-Affäre in ein preisverdächtiges Onlineformat gepackt – so viel Zusammenhang und Erklärung zur NSA-Überwachung, dass man das Ding personalisierungshalber Peter Scroll-Latour nennen könnte +++ Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger sagt im Spiegel-Interview: Es gehe nicht um einen "Fischzug durch die Archive der Geheimdienste", sondern "wir wollten vielmehr das Ausmaß der digitalen Überwachung zeigen, die es zuvor so nicht gab". Dem britischen Premier, der dem Guardian vorhält, der nationalen Sicherheit zu schaden, wirft er eine "billige Attacke" vor +++

+++ Dass die ARD den ZDF-Staatsvertrag für verfassungswidrig hält (Spiegel), ist originell: 47 der 77 Fernsehratsmitglieder im ZDF seien "aufgrund des Entsendungsmodus dem staatlichen Bereich zuzurechnen", doch nur ein Drittel sei nach ARD-Ansicht zulässig (ausführlich zusammengefasst bei DWDL) +++ Hat MDR-Intendantin Karola Wille auf politischen Druck einen Film aus der Sendermediathek entfernen lassen? Der Spiegel schreibt das. Der MDR sieht das irgendwie nicht so (Mitteldeutsche Zeitung) +++

+++ Apropos MDR: Altpapier-Autor Matthias Dells Text über ein Interview zum neuen Erfurter "Tatort", das der MDR zurückgezogen hat, war hier schon Thema. Spiegel Online greift die Geschichte auf: "Man hat eine Ausschreibung vorgenommen, bei der Produzenten ihre Konzepte einreichen konnten. Eine etwas verzweifelt anmutende Transparenzkampagne, um den Verdacht der Mauschelei auszuschließen. Dass nun ausgerechnet der 'Tatort'-Oldie Bohn den Zuschlag unter angeblich 100 Bewerbern bekommen hat, stimmt trübselig" +++ Dells Kritik steht beim Freitag online: "Man kann sich fragen, was das öffentlich-rechtliche Fernsehen an Thomas Bohn findet, der es auf nunmehr 16 Tatort-Folgen gebracht hat. Noch interessanter ist aber die Frage, was Thomas Bohn eigentlich am filmischen Geschichtenerzählen findet, wenn er dazu offensichtlich keine Lust hat" +++ Die SZ fand: "Wer sich da an Traumschiffe und Bergdoktoren und Rosenheimcops erinnert fühlt, liegt genau richtig" +++ Es gibt auch wohlmeinende Einordnungen des Films, etwa von der Berliner Zeitung, die der "Grundsolidität" des Krimis erstaunlich viel abgewinnen kann, von epd Medien ("sauber gearbeitet", "Entwicklungspotenzial") und vom Tagesspiegel, der "durchaus Potenzial" sieht +++ Ganz andere Frage: Gibt es eigentlich wirklich einen Qualitätsunterschied zwischen "Forsthaus Falkenau" und "Mad Men"? +++

+++ Apropos Fernsehserien: Konkret findet Hans Hoff "House Of Cards" super – und weil er es gar als die beste Serie aller Zeiten bezeichnet, kann er auch nochmal drüber schreiben (DWDL) +++ In der Samstags-TAZ war dagegen ein "Beste Serien aller Zeiten"-kritischer Text zu lesen, der allerdings auf der missverständlichen Annahme fußt, es sei Geschmackssache, "ob jemand 'Breaking Bad' guckt oder doch lieber 'Agents of S.H.I.E.L.D.'" Geschmackssache schon, aber Geschmack ist nicht das einzige Kriterium von Fernsehkritik. Sagt man. Die TAZ jedenfalls markiert als Start der Qualitätsserie "Twin Peaks", und auch "Emergency Room" und "Buffy" kommen vor +++

+++ Die SZ hat zu dessen 30. Geburtstag das Computermagazin c"t besucht: "Obwohl der Markenname c"t ... einen hohen Bekanntheitsgrad aufweist, hat das Magazin dennoch gegen den Ruf anzukämpfen, eine 'schwer verständliche Nerd-Postille' (...) zu sein. Und auch deshalb wird die Redaktion nicht müde, stets ausdrücklich und ausführlich auf das Politische im Technischen hinzuweisen, also etwa zu erklären, was die NSA-Abhöraffäre tatsächlich herausgestellt hat, wie die großen Datenkraken mit Nutzer-Informationen umgehen oder wie 'Big Data' heute schon ausgewertet werden. Was Technik also für den Einzelnen bedeutet. Darum haftet diesem Redaktionsethos auch etwas sozialdemokratisch Aufklärerisches an, was sich mit dem Asterix-Augenzwinkern nicht beißen muss" +++

+++ Der Spiegel bereitet auf ein neues Tagesschau-Studio vor (Februar 2014, aggregiert beim Tagesspiegel +++ In Berlin ist der Volksentscheid zur Verstaatlichung des Stromnetzes gescheitert. Es gibt noch keine Analysen zur Rolle von Medien, es gab befürwortende und ablehnende. Wäre aber interessant. Frank Rieger twittert: "Genug Wähler, zu viele Nein-Stimmen. Ich bin gespannt auf die große Dankeschön-Anzeigenserie von Vattenfall in den Axel-Springer-Medien" +++ Wer mag, kann dazu diesen Text der Presse lesen (via Bildblog), in dem es aber eigentlich um die Causa Gaschke geht +++ Dazu gibt es weitere Stimmen, etwa bei sz.de und in der SZ, was an der politischen Tragweite der Geschichte nicht wirklich liegen kann; es geht stärker um den Journalismus und die Politik. Die Frage, ob Politik durchlässig sei, beantwortet Nico Fried in der SZ anders als Gaschke: "Die Journalistin Gaschke wiederum fühlte sich nicht nur für das Amt der Oberbürgermeisterin berufen, sondern wurde von der SPD aufgestellt und von den Bürgern gewählt. Sie ist unterm Strich eigentlich viel mehr ein Symbol für die Durchlässigkeit des politischen Systems als für das Gegenteil" +++

+++ In der Zeit forderte der Dortmunder Journalistik-Professor Horst Pöttker kürzlich, Journalisten sollten die Herkunft von Straftätern nennen dürfen +++ Kürzlich, nun online, erschien eine Replik: "In der Berichterstattung die Herkunft von Straftätern zu nennen liefert keine Erklärung für die Tat" +++

+++ Weitere Fernsehkritiken: "Goldschmidts Kinder" (ARD, 23.30 Uhr) über eine Schule in Berlin, in der "jüdische Kinder wenige Monate vor der Pogromnacht ganz teenagerhaft übermütig und behütet wirken" (SZ), "hat beeindruckende Zeugen für einen sensationellen Stoff – und verhandelt ihn sensationell langweilig mit fernsehüblichen Spielszenen, in denen Kinder und Frauen immer niedlicher sind als die echten Vorbilder" +++ "Leider bleiben auch manche Fragen offen. So wird nur unzureichend erläutert, wie das System in Nazideutschland funktionierte: Welche Rolle spielten die Behörden? Wer genau handelte wie und warum?" (TSP) +++ "Auf die Rekonstruktionen, die Regisseur Robert Krause in die Dokumentation eingebaut hat, hätte man gut verzichten können, wirken sie doch wie aus einem Spielfilm entnommen und rücken in den Hintergrund, was diese Geschichte ausmacht: dass sie genau so passiert ist" (FAZ) +++ Der neue Geschonneck heißt "Totenengel" (ZDF, 20.15 Uhr): "Katja Riemann als heimliche Profilerin und Christina Hecke in der Rolle der Prostituierten Sherry. Ihre Figuren sind Versehrte allesamt, denen das Drehbuch bei aller Melancholie gerade noch so viel trockenen Humor mitgibt, dass es zum Leben reicht" (FAZ) +++ "präzise geschriebener und inszenierter Minimalismus", schreibt die TAZ +++ Eine NSU-Dokumentation auf N24 über den Weg zum Terror bespricht Andreas Speit, ebenfalls in der TAZ +++ Und eine kleine Publikumsbeschimpfung aus mittlerweile auch gegebenem Anlass: Es ging am Sonntag auch nochmal um den "Tatort" von vor acht Tagen. Damals lief Dominik Grafs München-Folge, und Harald Staun hat in der FAS u.a. aufbereitet, wie groß die Enttäuschung in den Social Media gewesen sei ("wie in einem digitalen Darkroom, einem weltfremden Schattenreich, wo sich Fernsehredakteure bei bornierten Zuschauern für ihren Mut entschuldigen müssen") +++

+++ My personal Überschrift und Unterzeile des Wochenendes standen in der FAS: "Zoff um Betreuungsgeld? Schwesig: Ja. Bär: Kein Streitpunkt" +++

Das Altpapier gibt es am Dienstag wieder.

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