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Glaube und Theologie
Lieber Herr Muchlinsky,
ich bin grundsätzlich ein sehr gläubiger Mensch. Meinen Glauben lebe ich eher still für mich, z.B. besuche ich den Gottesdienst nicht regelmäßig und habe auch kein tägliches Betritual. Allerdings ist für mich jeder Besuch in unserer Dorfkirche, in der ich getauft und konfirmiert wurde, in der wir geheiratet haben und in der meine Töchter getauft wurden, immer eine Art Heimkommen, geborgen sein, sich wohlfühlen.
Ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass da jemand ist, dass es einen Gott gibt! Gegenüber meinem Mann, der eher der Wissenschaft zugewandt ist, verteidige ich meinen Glauben vehement.
Allerdings sind nun in meinem Bekanntenkreis Dinge geschehen, die mich zweifeln lassen. Ein Familienvater, Ende Dreißig kam bei einem schrecklichen Arbeitsunfall ums Leben, und ein anderer Familienvater, Mitte Vierzig ist einem langen Krebsleiden erlegen.
Wo ist denn hier Gott? Was denkt „er“ sich denn dabei? Ist das eine Prüfung für die Angehörigen?
Die beiden Fälle haben mich ins Straucheln gebracht...
Haben Sie mir hierzu eine Erklärung? Eine Antwort? Einen Gedanken?
Vielen Dank und herzliche Grüße!
Katharina