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Glaube und Theologie
Hallo liebe Johanna,
ich versuche mich gerade damit zu beschäftigen wie es, ganz grundsätzlich, zu einem Glauben an einen Gott kam. Ich frage mich, woher der Gedanke überhaupt kommt, dass es einen Gott geben könnte.
Ich weiß, dass immer wieder gesagt wird, es liegt im inneren des Menschen, die Frage ob es Gott gibt ist intrinsisch, sie stellt sich im Laufe des Lebens jedes Menschen und nicht umsonst suchen wir nach einem "Sinn des Lebens".
Mittlerweile habe ich aber schon einige Menschen kennen gelernt, denen das nicht so geht. Sie haben mir die Frage gestellt: "Warum muss es denn einen Gott geben? Warum muss unser Leben denn einen tieferen Sinn haben? Es kann doch auch einfach alles so sein und wenn es dir Freude macht dahinter einen Gott zu sehen, ok, dann tue das, aber das heißt noch lange nicht, dass es ihn wirklich gibt."
Seitdem trage ich diese Frage mit mir herum und finde keine Antwort. Gibt es geschichtliche Daten noch vor der Zeit des Alten Testaments, dass die Menschen glaubten, es gäbe einen Gott? Die Menschen die in der Steinzeit lebten, glaubten sie schon an einen Gott? Özi....oder all die Affenmenschen.... wenn die Evolution so statt gefunden hat wie in der Theorie..... haben sie schon an einen Gott geglaubt?
Irgendwo muss es doch einen Ursprung geben, der auch nicht gläubigen Menschen schlüssig erklärt werden kann ohne Adam und Eva ins Spiel zu bringen, wenn doch die Evolutionstheorie vereinbar ist, mit unserem Glauben.
Ich freue mich auf eine Antwort aus deiner Sicht und lese bis dahin noch die restlichen Wikipedia-Einträge ;)
Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt so viele Fragen zu beantworten!
Viele Grüße,
Katharina