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Frank Lübberding

Frank Lübberding ist freier Journalist und Autor für das Altpapier, Deutschlands ältestes Medien-Watchblog.

02.05.2017 - 10:47
In Berlin blieb alles ruhig. Dafür belebte der Bundesinnenminister die öffentliche Debatte mit einer Einladung: Er will über Leitkultur diskutieren. In Österreich gibt es dagegen schon länger Überlegungen über ein neues Medienangebot. Nur was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Verleger und einem Limonadeproduzenten?
25.04.2017 - 10:20
Diese These formulierte Franz Sommerfeld über die seiner Meinung nach unzureichende Berichterstattung von ARD und ZDF über die Wahlen in Frankreich. Allerdings sah sogar der FDP-Europapolitiker Alexander Lambsdorff am Sonntag lieber den ARD-Tatort. Ansonsten noch ein Blick nach Österreich. Dort sind Politiker mit ORF-Nachrichtenmann Armin Wolf unzufrieden.
19.12.2016 - 12:15
Die Politik sieht in den Fake News eine Bedrohung. Allerdings müssen sich Journalisten mittlerweile fragen, ob dieser Handlungsauftrag der Politik nicht für sie selbst zu einer Bedrohung wird. Denn es ist keineswegs geklärt, wer damit eigentlich gemeint ist. Zudem sind die Überlegungen der Politik von unklaren Rechtsbegriffen bestimmt.
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26.09.2016 - 11:52
Frank Lübberding
Die Medien stehen schon in den Startlöchern für den heute Nacht zu erwartenden Showdown. Dort wird Politik endgültig zum Unterhaltungsformat. Aber entscheiden diese TV-Duelle wirklich die Wahlen? Das kann man bezweifeln.
19.09.2016 - 11:40
Frank Lübberding
Mit dieser Frage beschäftigt sich Stefan Niggemeier. Ansonsten geht es um die schönsten Geschichten, die aber leider manchmal wohl nicht wahr sind. Dafür existiert der ESC wirklich. Er ist eine ernste Sache. Schließlich geht noch um die Zukunft von ARD und ZDF. Was wir nicht klären konnten: Ob deren Zukunft gesichert wäre, wenn deren positiver Einfluß auf ein befriedigendes Familienleben wissenschaftlich festegestellt werden könnte.
15.09.2016 - 11:30
Frank Lübberding
Der NDR hat seine Agenda 2010 formuliert: Stefan Raab wird beauftragt, das deutsche Liedgut zu retten. Ansonsten geht es um die Zukunft von ARD und ZDF. Und wie die Zukunft politischer Berichterstattung aussehen könnte. Wahrscheinlich sollte sie vor allem zur Meinungsbildung beim Publikum einen Beitrag leisten.
12.09.2016 - 11:33
Frank Lübberding
Eine Meldung der Bild am Sonntag lässt das vermuten, weil ansonsten die dort vorgestellten Überlegungen der CSU keinen nachvollziehbaren Sinn ergeben. Ansonsten beschäftigen wir uns mit der Willkürherrschaft eines Mannes in Kalifornien. Die Meinungsfreiheit scheint nämlich neuerdings von den Schlafbedürfnissen von Mark Zuckerberg abzuhängen.
09.09.2016 - 11:15
Frank Lübberding
Ein solcher Titel böte viele Möglichkeiten zur Berichterstattung. Wir schlagen eine vor. Es geht um die Identitätskrise des gegenwärtigen Journalismus. Er ist bekanntlich zunehmend unter Druck geraten. Aber er sollte sich nicht an den falschen Maßstäben orientieren. Etwa an der sogenannten "Objektivität". Es reichen die bekannten Regeln journalistischen Arbeitens.
05.09.2016 - 11:15
Frank Lübberding
Das Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern bringt die Vitalität des deutschen Parteiensystems zum Ausdruck. Man kann der repräsentativen Demokratie schließlich nicht vorwerfen, wenn sie die Meinungen repräsentiert, die in der Wählerschaft zu finden sind. Das gilt in gleicher Weise für das Mediensystem selbst. Unzulänglichkeiten im etablierten Angebot schaffen Platz für neue Akteure. Dafür erlebte das Publikum am Freitag, wie verwirrend die Meinungsbildung der Bundesregierung für Journalisten sein kann.
29.08.2016 - 10:56
Frank Lübberding
Und die etablierten Medien sind immer dabei. So auch an diesem Montagmorgen. In Los Angeles gab es laute Geräusche und in Brüssel einen Bombenanschlag. Oder war es ein Brandanschlag? Wir wissen es noch nicht. Die etablierten Medien sind nicht dafür zu schelten, wenn sie das auch so formulieren. Daran haben sie sich heute vorbildlich gehalten. Aber der Logik der Aufmerksamkeitsökonomie unterliegen sie trotzdem.
22.08.2016 - 11:19
Frank Lübberding
Welche Rolle hat der Staat? Das definiert das Grundgesetz. Die Grundrechte sind in ihrem Kern Abwehrrechte gegen den Staat. Die Meinungsfreiheit dient nicht dazu, dem Bürger richtiges Verhalten vorzuschreiben. Das hat die Bundesregierung offensichtlich vergessen, wie man an der Amadeu-Antonio-Stiftung erleben kann.
08.08.2016 - 11:26
Frank Lübberding
Auf verquere Art schon. So wenigstens Michael Wolff in einem Interview mit der NZZ. Warum sich Ehrlichkeit gegenüber Journalisten nicht lohnt, berichtet zudem Kurt Beck in der FAS. Ansonsten geht es noch um die Frage, welche Lukrativität die Übertragungsrechte von den Olympischen Spielen für Fernsehanstalten haben.
01.08.2016 - 11:32
Frank Lübberding
Diese Frage darf man seit Sonntag stellen. Schließlich beansprucht die türkische Regierung seit heute die Grundrechte des Grundgesetzes für ihren Staatspräsidenten. Das ist natürlich absurd und sollte auch in den Medien deutlich gemacht werden. Ansonsten fragte man sich noch, warum ein Extremist in der Kostümierung des Journalisten auf der Pro-Erdogan-Demo in Köln reden durfte. Dessen Grundrechte sind übrigens unbestritten.
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