Die Aufregung bleibt, auch nach so vielen Jahren "Mahl ganz anders". Pastor Frank Muchlinsky hofft, dass alles gut geht. Denn bei jedem Auf- und Abbau der Tische und Gläser könnte etwas schief laufen. Bei der evangelisch.de-Aktion geht es darum, zusammen in der Öffentlichkeit zu stehen, den eigenen Glauben zu zeigen und kreativ zu sein.
Die Teilnehmer:innen sind dieses Jahr in Fulda unterwegs, nachdem sie in den vergangenen Jahren in Mainz, Osnabrück, Braunschweig und vielen weitere Städte gespielt und das Publikum begeistert haben.
Laura Albermann volontierte nach dem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften und Anglistik bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und ist seit April 2025 als Social Media-Redakteurin für evangelisch.de tätig.
Mathis Eckert studiert an der Goethe Uni Frankfurt und arbeitet als freier Redakteur für evangelisch.de. Außerdem moderiert er auf Social Media, Veranstaltungen und Jugend-Demokratiedialoge.
Anne Chebu ist freie Journalistin und Moderatorin und hat über zehn Jahre für unterschiedliche öffentlich-rechtliche Fernsehredaktionen gearbeitet. Ihre Schwerpunkte sind Vielfalt und Nachhaltigkeit. Die gebürtige Nürnbergerin wohnt - nach Stationen in Hamburg und London - inzwischen in Frankfurt am Main.
Die Szene, die sie darstellen ist das Letzte Abendmahl von Leonardo da Vinci. Immer wieder wird dieses neu interpretiert, sei es als Referenz im Film, der Kunst, im Theater - oder eben als Theater-Performance bei "Mahl ganz anders".
Und die Interpretation in Fuldas Innenstadt kommt gut an. Tina hat zugesehen und ist begeistert. "Es war sehr emotional und authentisch", sagt sie. Vor allem, weil sie im vergangenen Jahr vor dem Original-Gemälde von da Vinci stand und es sich ansehen konnte. Das Ende der Szene, als Jesus den Jünger Judas ohne Vorwurf einfach nur still ansehe, hätte sie besonders berührt und "richtig gepackt". Der zehnjährige Pontus findet es toll, dass Menschen, die das Letzte Abendmahl noch nicht kennen, es heute durch die Darstellung kennenlernen könnten.
Das Social-Media-Team von evangelisch.de Laura Albermann und Mathis Eckert sind den gesamten Tag vor Ort gewesen, und haben die Momente, die an den Schauspielorten entstanden sind, eingefangen und in Fotos und Videos gezeigt, wie die Szene dargestellt wurden:
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Das besondere an der Aktion "Mahl ganz anders" ist die Bindung an den Gründonnerstag, dessen Bedeutung vielen gar nicht bekannt ist. An ihm gedenken Christ:innen des letzten Abendmahls Jesu am Vorabend seiner Kreuzigung. Die damit verbundene Erzählung in den Evangelien wird von da Vinci dargestellt und von den Darsteller:innen bei "Mahl ganz anders" in Bewegung gebracht.
Bedeutung für die Darsteller:innen
In die Rolle zu schlüpfen, innezuhalten und sich ganz intensiv mit dem letzten Abendmahl auseinanderzusetzen, bewegt die Darstellenden.
Die Kirchentagspastorin Anne freut sich, dass Kirche raus auf die Straße geht. Hiltrud ist Pfarrerin im Ruhestand, für sie ist es eine Ehre, Jesus spielen zu dürfen - aber auch eine Herausforderung. Durch die Rolle würde sie sich ihm ganz neu nähern. Emily ist das erste Mal dabei und freut sich, dass Kirche nicht nur traditionell ist. Und Uwe war schon mehrfach dabei, doch die Freude auf die Aktion ist immer wieder da und die Aktionen doch auch jedes Mal anders.
Am Vorabend wurden erst die Rollen verteilt
Route
Der Lauf durch Fulda startete um 13 Uhr vor dem Hauptbahnhof. Von dort zog die Gruppe bis etwa 17 Uhr durch die Innenstadt. Stationen waren unter anderem: Uni-Platz, Buttermarkt, Karlstraße / Ecke Mittelstraße, Gemüsemarkt, Unterm Heiligen Kreuz und der Domplatz.
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Auch der Hessische Rundfunk war an der Aktion interessiert und hat Frank Muchlinsky für die Hessenschau zu "Mahl ganz anders" interviewt.



