500 traditionelle, handgefertigte Vogelkäfige bilden die begehbare Installation "The Cage - 500 Käfige, ein Tor zur Freiheit". Das Werk des in Karlsruhe lebenden Künstlers Fahar Al-Salih wird ab 7. März bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus in der Evangelischen Stadtkirche Karlsruhe gezeigt, wie diese auf ihrer Homepage mitteilt.
Der fünf Meter hohe und acht Meter lange Raum soll wie ein Käfig und ein Tempel zugleich wirken. Al-Salih will damit Erfahrungen von Freiheit und Begrenzung, Migration und Ausgrenzung thematisieren, aber auch die Frage stellen, wie Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren "Käfigen" in ihrem Leben umgehen.
Die traditionellen Käfige sind aus Palmenblatt-Abfällen gefertigt. Besucherinnen und Besucher seien eingeladen, eine der 500 Käfigtüren zu öffnen "als poetische Geste des Erinnerns und Freilassens".
Der in Belgrad geborene Sohn einer serbischen Mutter und eines irakischen Vaters wuchs in Kuwait auf und studierte unter anderem bei Markus Lüpertz. Mit seinen Arbeiten will er Brücken zwischen europäischen und arabischen Kulturen schlagen.
Organisiert wird das Projekt von der Evangelischen Citykirche Karlsruhe und der Galeristin Yvonne Hohner, in Kooperation mit den Internationalen Händelfestspielen und der Stadt Karlsruhe, die seit 2019 UNESCO-Stadt der Medienkunst ist.


