Kirchenkreis bittet Merkel um Aufnahme von Flüchtlingen

Zustände in den griechischen Flüchtlingslagern sind unhaltbar.

©Panagiotis Balaskas/AP/dpa

Das provisorische Zeltlager "Kara Tepe" im Oktober 2020. Es war in Windeseile errichtet worden, nachdem das ursprüngliche Lager Moria bei einem Großbrand fast völlig zerstört worden war.

Kirchenkreis bittet Merkel um Aufnahme von Flüchtlingen
Der Evangelische Stadtkirchenkreis Kassel hat in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Aufnahme von Flüchtlingen von den griechischen Inseln und aus Bosnien aufgerufen.

Mit dem Brief unterstützt der Vorstand des Kasseler Stadtkirchenkreises den "Weihnachtsappell", in dem Ende Dezember 368 Landtagsabgeordnete die Bundesregierung dazu aufgerufen hatten, aus humanitären Gründen Migranten aus Lagern in Griechenland aufzunehmen.

Die Nachrichten über das Elend der Menschen in den griechischen Flüchtlingslagern seien zutiefst erschütternd, heißt es in dem Schreiben. Es sei zudem unfassbar, dass die Geflüchteten aus dem geschlossenen und abgebrannten Lager bei Bihac (Bosnien) nirgendwo Obdach fänden. "Tun Sie alles in Ihrer Macht stehende, dass die nach Europa Geflüchteten menschenwürdig beherbergt werden", schreiben die Verfasser an Merkel.

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