Kirchen wollen Hoffnungszeichen setzen

"Licht in der Dunkelheit"

© Igor11105/iStockphoto/Getty Images

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und das Bistum Fulda rufen ihre Gläubigen dazu auf, bis zum Weihnachtsfest jeden Abend um 19.30 Uhr ein Licht ins Fenster zu stellen und mit- und füreinander zu beten.

Kirchen wollen Hoffnungszeichen setzen
Mit einer gemeinsamen Aktion namens "Licht in der Dunkelheit" wollen die evangelische und die katholische Kirche in Hessen ein Hoffnungszeichen setzen.

In einer gemeinsam veröffentlichten Mitteilung rufen die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und das Bistum Fulda ihre Gläubigen dazu auf, bis zum Weihnachtsfest jeden Abend um 19.30 Uhr ein Licht ins Fenster zu stellen und mit- und füreinander zu beten. Gerade mit Blick auf die Corona-Pandemie erfahren viele Menschen das Dunkel der Jahreszeit als bedrückend, heißt es in dem Aufruf.

"Als Christinnen und Christen vertrauen wir darauf, dass Jesus Christus als das Licht der Welt in unsere Dunkelheiten gekommen ist, um diese durch die befreiende Botschaft seines Evangeliums hell zu machen", betonen Bischöfin Beate Hofmann und Bischof Michael Gerber. Die Lichter in den Fenstern sollen dafür Ausdruck sein. Zu der Aktion ist eine Gebetskarte erschienen, die auf den Internetseiten der beiden Kirchen heruntergeladen werden kann.

Mehr zu Coronavirus
Christliche Tätigkeiten für die häusliche Quarantäne, die uns während der Corona-Pandemie in nächster Zeit guttun könnten.
Nikolaus hin, Nikolaus her: Meine Geduld ist am Ende, vor allem mit den Impfgegnern. Wir alle müssen mehr tun, als wir tun in dieser Zeit der Pandemie. Und mehr opfern. Sofort!