Kirchenpräsident Heimbucher unterstützt "Fridays for Future"

Kirchenpräsident Heimbucher unterstützt "Fridays for Future"
Der evangelisch-reformierte Kirchenpräsident Martin Heimbucher hat seine Unterstützung für die Anliegen der Klimaaktion "Fridays for Future" bekräftigt.

"Wegen der Pandemie ist die Thematik in den letzten Monaten zu Unrecht in den Hintergrund geraten. Dabei wird der Ruf zur Abkehr vom maßlosen Raubbau an den begrenzten Ressourcen der Erde und ihres Klimas immer dringlicher", sagte er am Mittwoch in Leer. Für diesen Freitag hat die Bewegung "Fridays for Future" weltweit zu Demonstrationen und Schulstreiks unter dem Motto "Global Day Of Climate" aufgerufen. Auch in allen größeren Städten in Niedersachsen und Bremen sind Aktionen angemeldet.

Der Einsatz für ein klimagerechtes Verhalten und Wirtschaften sei eine Aufgabe für alle gesellschaftlichen Kräfte, unterstrich Heimbucher: "Die Haltung: 'Nach uns die Sintflut' ist gottlos." Notwendig sei eine Umkehr zu einem Leben mit Maß. Der Kirchenpräsident rief die evangelisch-reformierten Christen und die reformierten Kirchengemeinden zur Solidarität mit den Anliegen der Klimabewegung auf.

Der Klimaschutzmanager der reformierten Landeskirche, Roland Morfeld, unterstützte die Botschaft des Kirchenpräsidenten: "Der Begriff Klimagerechtigkeit verdeutlicht die weltweite Verflechtung von ökologischen und sozialen Problemen." Sie seien die Folge eines nicht nachhaltigen Umgangs mit Energie und Rohstoffen.

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