Jugendverband fordert Gratis-Bahnfahrten im Freiwilligendienst

Jugendliche absolviert ihr Freiwilliges Soziales Jahr in einer inklusiven Grundschule

epd-bild / Andrea Enderlein

Jugendliche absolviert ihr Freiwilliges Soziales Jahr in einer inklusiven Grundschule.

Jugendverband fordert Gratis-Bahnfahrten im Freiwilligendienst
Angesichts der Einführung von kostenlosen Bahnfahrten für Soldaten fordert der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) das gleiche Recht für Freiwilligendienstleistende.

"Für das Erreichen der Einsatzstellen sind die meisten Freiwilligendienstleistenden im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst auf Bus und Bahn angewiesen", sagte BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier am Mittwoch in Düsseldorf. Für viele der bundesweit rund 100.000 Freiwilligendienstleistenden stellten die Kosten dafür aber eine große Herausforderung dar.

Freiwilligendienstleistende setzten sich seit drei Jahren für die kostenfreie Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ein, unter anderem mit der Aktion #freiefahrtfuerfreiwillige, erklärte der katholische Dachverband. Dem BDKJ gehe es neben der Anerkennung des Engagements der Aktiven in erster Linie darum, dass Freiwilligendienste wirklich allen jungen Menschen ermöglicht würden, betonte Maier. Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern und Träger für jährlich über 10.000 Freiwilligendienstleistende im In- und Ausland.

Uniformierte Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr können ab dem 1. Januar 2020 alle Züge der Deutschen Bahn für dienstliche und private Fahrten in der zweiten Klasse kostenfrei nutzen. Dafür zahlt die Bundeswehr eine Pauschale an die Bahn. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sagte, die Gratisfahrten seien ein "handfester Ausdruck" des Respekts und des Danks, den Soldatinnen und Soldaten für ihren täglichen Einsatz verdienten.

Meldungen

Top Meldung
 Susanne Breit-Keßler
Sich um Arme, Fremde, Kranke, Sterbende und Gefangene zu kümmern, müsse in einer Familie selbstverständlich sein, "auch in einer weltweiten", sagte Susanne Breit-Keßler laut Redemanuskript am Sonntag in der Münchner Lukaskirche, wo sie in den Ruhestand verabschiedet wurde.