Kirchentag: Schwarze Kleidung als Zeichen gegen Gewalt

Zeichen gegen sexualisierte Gewalt setzen und mit schwarzer Kleidung

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Frauen und Männer könnten so ein sichtbares Zeichen gegen sexualisierte Gewalt setzen und mit schwarzer Kleidung die Kampagne "Thursdays in Black" ("Donnerstage in Schwarz") unterstützen.

Kirchentag: Schwarze Kleidung als Zeichen gegen Gewalt
Das Amt für Mission, Ökumene und Kirchliche Weltverantwortung (Möwe) ruft auf dem evangelischen Kirchentag in Dortmund zu einer Aktion der Solidarität gegen Gewalt auf.

Am Donnerstag sollen möglichst viele Kirchentagsgäste schwarze Kleidung tragen, wie das landeskirchliche Amt am Montag in Dortmund erklärte. Frauen und Männer könnten so ein sichtbares Zeichen gegen sexualisierte Gewalt setzen. Damit soll die Kampagne "Thursdays in Black" ("Donnerstage in Schwarz") des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) unterstützt werden.

Wenn am Kirchentagsdonnerstag etwa 20 Prozent der Besucher ein schwarzes Kleidungsstück tragen würden und sagen könnten, was das bedeute, wäre das Ziel erreicht, erklärte die Leiterin des Möwe-Amtes, Pfarrerin Annette Muhr-Nelson. "Donnerstage in Schwarz" ist aus der Dekade der Kirchen in Solidarität mit den Frauen (1988-1998) des Ökumenischen Rates der Kirchen entstanden. Anlass waren Berichte von Vergewaltigung als Kriegswaffe sowie von Misshandlungen.

Die evangelisch.de- und EKD.de-Redaktion (Stefanie Spitzer, Anika Kempf, Markus Bechtold, Lena Ohm, Claudius Grigat, Kathrin Althans und Frank Muchlinski) zeigt Schwarz gegen Gewalt bei der Aktion "Donnerstage in Schwarz" im Mai 2019.

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