Botschaft zum Ramadan: Päpstlicher Rat fordert Religionsfreiheit

Religionsfreiheit

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Der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog fordert anlässlich des muslimischen Fastenmonats Ramadan zur Achtung der Religionsfreiheit auf.

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Botschaft zum Ramadan: Päpstlicher Rat fordert Religionsfreiheit
Der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog hat anlässlich des muslimischen Fastenmonats Ramadan zur Achtung der Religionsfreiheit aufgefordert. Der Fastenmonat sei eine gute Gelegenheit, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Christen und Muslimen zu stärken, heißt es in einer am Freitag im Vatikan veröffentlichten Grußbotschaft der Vatikanbehörde.

Angehörige beider Glaubensgemeinschaften müssten sich den jeweils anderen öffnen und diese als Brüder und Schwestern anerkennen, schrieb der Sekretär des Rats, der spanische Bischof Miguel Ayuso Guixot. So könnten sie Wände einreißen, die "aus Angst und Unwissenheit" errichtet worden seien.

Bei dem für ein besseres gegenseitiges Verstehen nötigen Dialog müssten das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit sowie Religions- und Gedankenfreiheit gefördert werden, betonte der spanische Bischof. Dazu gehöre auch die Möglichkeit, seinen Glauben privat und in der Öffentlichkeit zu leben.

Der Päpstliche Rat für Interreligiösen Dialog gratuliert anderen großen Religionsgemeinschaften regelmäßig zu deren wichtigsten Festen. In der Regel werden die Botschaften vom Präsidenten des Rates unterzeichnet und sind in versöhnlichem Ton gehalten. Der Posten des Präsidenten wurde nach dem Tod von Kardinal Jean-Louis Tauran, der über gute Beziehungen zum Islam verfügte, seit dem vergangenen Juli nicht neu besetzt.

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