Kölner Erzbischof Woelki kritisiert undurchschaubare Medienflut

Kölner Erzbischof Woelki kritisiert undurchschaubare Medienflut
Die undurchschaubare Medienflut und die zunehmende Verbreitung von "Fake News" hat der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki bei einer ökumenischen Passionsandacht in Düsseldorf kritisiert.

"Viele Menschen blicken nicht mehr durch. Sie durchschauen nicht mehr das Muster ihres Lebens und das Muster der Welt", sagte Woelki am Samstagabend in der evangelischen Johanneskirche. Die Liturgie hielt der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski.

Der Kölner Erzbischof betonte, dass die Menschen hierzulande vieles erkennen, auch viel Wahres erkennen könnten. Was aber das Muster des Lebens und der Welt sei, das könne der Mensch sich nicht ausdenken. Das könne nur der sagen, der den Entwurf gemacht und ihn geknüpft habe. Hier verwies der Kardinal in seiner Predigt auf ein Zitat aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus. Dort heißt es in Epheser 1 Vers 18: "Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid." 


Die gemeinsame Andacht des Kölner Erzbischofs und des rheinischen Präses zu Beginn der Passionszeit ist ökumenische Tradition.

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