Duisburger Kirche testet digitale Kollekte

Digitaler Klingelbeutel in der Salvatorkirche in Duisburg.

© KD-Bank/Andreas Buck

Die digitale Kollekte ermöglicht künftig Spenden nicht nur mit dem Klingelbeutel, sondern auch per EC-Karte oder Girocard.

Duisburger Kirche testet digitale Kollekte
In der Salvatorkirche in Duisburg wird das Spenden im Gottesdienst ab dem kommenden Sonntag digital.
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In der Kirche kommt beim Gottesdienst um 10 Uhr ein mobiler Kollektenkorb zum Einsatz, an dem mit Bank- oder Kreditkarte gezahlt werden kann, wie die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) am Donnerstag mitteilte. Zudem wurde am Kirchenausgang ein stationäres Spendenterminal errichtet, an dem ebenfalls mit "Plastikgeld" gezahlt werden kann.

Duisburger Salvatorkirche.

Der Einsatz des digitalen Kollektenkorbs ist der Auftakt zu einer Pilot- und Testphase, an der sich weitere Kirchengemeinden und auch der diesjährige Evangelische Kirchentag vom 19. bis 23. Juni in Dortmund beteiligen. Sowohl der digitale Kollektenkorb als auch das Spendenterminal sind nach Angaben der KD-Bank mit einem Display ausgestattet, das sechs verschiedene Beträge anbietet.

Der Spender wählt den Wunschbetrag per Klick aus und hält seine Bank- oder Kreditkarte vor das Gerät. Die Spende wird anschließend auf dem Kontoauszug des Spenders dokumentiert und kann bei der Steuererklärung angegeben werden. Die Kirche erhält keine weiteren Informationen über den Spender.

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