Bahn wirbt für Kirchentag in Dortmund

Die Deutsche Bahn präsentiert auf dem Hauptbahnhof eine Lokomotive mit der Losung des Kirchentages.

© epd-bild/Jürgen Blume

Die Deutsche Bahn präsentiert auf dem Hauptbahnhof eine Lokomotive mit der Losung des Kirchentages. Einsteigen durften bereits der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Richard Lutz (re.) und der Kirchentagspräsident Hans Leyendecker (li.).

Bahn wirbt für Kirchentag in Dortmund
"Was für ein Vertrauen": Mit dem Motto des diesjährigen evangelischen Kirchentags wirbt die Deutsche Bahn seit Montag auf einer Intercity-Lok für die Großveranstaltung im Juni.

100.000 Besucher würden zum Kirchentag erwartet, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Richard Lutz. Die Bahn werde alles tun, um sie zuverlässig ans Ziel zu bringen, versprach er. Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag findet vom 19. bis 23. Juni 2019 in Dortmund statt.

Kirchentagspräsident Hans Leyendecker sagte, auch wenn die Deutsche Bahn in Bezug auf Pünktlichkeit und Kapazitäten nicht nur gute Nachrichten produziere, gebe es ein Grundvertrauen in die Bahn. "Der Kirchentag fährt Bahn", sagte der Journalist, der nach eigenen Angaben aus einer Eisenbahner-Familie stammt. Leyendecker verwies auch auf die Umweltfreundlichkeit des Zugfahrens. Es sei vernünftig und gut für das Klima, sagte er.

Das Team vom Deutschen Evangelischen Kirchtentag: v.li.: Marie Heider (Marketing Kirchentag); Cosima Nordmeyer (Fundraising Kirchentag); Britta Wessling (Fundraising, Kirchentag), Sirkka Jendis (Vorstand und Kommunikations-Chefin), Carsten Kranz (Vorstand); Leyendecker und Lutz.

Die Deutsche Bahn und der Kirchentag kooperieren traditionell, um die Zehntausenden Besucher des Christentreffens möglichst reibungslos zur Veranstaltung und wieder nach Hause zu bringen. Das Treffen steht in diesem Jahr unter der Losung "Was für ein Vertrauen". Der Kirchentag ist alle zwei Jahre in einer anderen Stadt zu Gast. 2017 fand das Protestantentreffen anlässlich des 500. Reformationsjubiläums in Berlin und Wittenberg statt. Für den großen Abschlussgottesdienst in Wittenberg wurden damals zahlreiche Sonderzüge eingesetzt.

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