EKD-Beauftragter Claussen: Mehr Geld für kirchliche Kulturarbeit nötig

EKD-Beauftragter Claussen: Mehr Geld für kirchliche Kulturarbeit nötig
Der evangelische Kulturbeauftragte Johann Hinrich Claussen fordert mehr Geld von seiner Kirche für die Zusammenarbeit mit Kulturschaffenden. "Wir müssen uns angewöhnen, Kunst und Kultur angemessen zu finanzieren", sagte der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Samstag in Schwerin.

Es sei zudem eine künftige kirchliche Aufgabe, "mehr Räume zu schaffen, um sich über Kunst und Kultur auszutauschen", betonte Claussen zum Abschluss des ersten Kunst- und Kulturkongresses der evangelischen Nordkirche. Unter dem Motto "Spielräume der Freiheit" hatten rund 150 Kunstschaffende und kirchlich Engagierte zwei Tage lang darüber diskutiert, was Kultur und Religion verbindet und wie sich der Dialog von Kunst und Kirche in Norddeutschland stärker fördern lässt.

Zur Eröffnung am Freitag hatte Landesbischof Gerhard Ulrich gesagt, dass es in Religion und Kultur um die existenziellen Fragen des Menschseins gehe, um Sinn, Identität, Liebe, Tod und Teufel. "Wenn die Kunst in die Kirche kommt, bringt das Herausforderungen mit sich." Doch zu einer guten Beziehung gehörten auch Konflikte, aus denen sich neue Blickwinkel ergeben könnten. 

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